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Drogenthriller „Sicario“ von Villeneuve kommt zurück ins Kino

Benicio Del Toro als Killer in eigener Mission. Bildausschnitt: Studiokanal
Benicio Del Toro als Killer in eigener Mission. Bildausschnitt: Studiokanal/Lions Gate

„Sicario“ von Denis Villeneuve bekommt eine zweite Chance auf der großen Leinwand: Ab April ist der Drogenthriller noch einmal in deutschen Kinos zu sehen.

Emily Blunt gerät als FBI-Agentin zwischen die Fronten von Kartellen und einem rachsüchtigen Killer

Zur Erinnerung: In „Sicario“ (Auftragskiller) klinkt sich FBI-Agentin Kate Macer (Emily Blunt, „Edge of Tomorrow„) in eine verdeckte Operation gegen ein mexikanisches Drogenkartell ein. Ein Gefangenen-Transport über die Grenze gerät jedoch zum Desaster, nur mit Hilfe des undurchsichtigen Einzelkämpfers Alejandro (Benicio del Toro) kann sie entkommen. Doch der zieht offensichtlich „nebenbei“ einen privaten Rachefeldzug durch, die ganze Operation gerät vollkommen außer Kontrolle…

Werbevideo (Studiocanal):

Film begründete Villeneuves internationalen Ruf

Mit diesem Film erntete der kanadische Regisseur Villeneuve Weltruhm: Eine knackige Inszenierung, harte Actionszenen, eine stringente Story und gut aufgelegte Stars schmiedete er hier zu einem überzeugenden Kartell-Thriller. Danach bekam Villeneuve auch richtig teure Aufträge, darunter die eher mäßige „Blade Runner“-Fortsetzung „Blade Runner 2049“ und die aufwändige Neuverfilmung von „Dune“. Auch „Sicario“ bekam eine – aber nicht ganz so überzeugende Fortsetzung.

Zu sehen ist die Kinofassung von „Sicario“ ab dem 7. April 2026 wieder in ausgewählten Filmtheatern.

Kurzinfo:

  • Titel: „Sicario“
  • Original-Publikation: USA 2015
  • Regie: Denis Villeneuve
  • Darsteller: Emily Blunt, Benicio Del Toro, Josh Brolin, Victor Garber, Daniel Kaluuya, Jon Bernthal, Jeffrey Donovan
  • Länge: 121 Minuten
  • Altersfreigabe: FSK 16

Autor: hw

Quellen: Studiocanal, Entertainment-Kombinat, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger