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Verkehrsclub fordert neue Schilder für Ladestationen

Hinweis auf eine Ladestation für Elektroautos im Hotel "Bellevue" in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Hinweis auf eine Ladestation für Elektrofahrzeuge im Hotel „Bellevue“ in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Grund: Heutige E-Auto-Schilder schließen leichte Elektromobile aus

Berlin, 28. Dezember 2024. Die aktuelle Beschilderung an Ladesäulen schließt meist Elektroroller und andere elektrische Fahrzeuge aus, kritisiert der „Verkehrsclub Deutschland“ (VCD) aus Berlin. Er fordert daher eine Neu-Kennzeichnung der öffentlichen Ladeinfrastruktur.

„Praxis benachteiligt besonders umweltfreundliche Fahrzeuge“

Denn oft seinen Ladestationen mit Zusatzzeichen beschildert wie dem im Elektromobilitätsgesetz (EmoG) geschaffenen Symbolbild „Auto mit Stecker“. Das aber gelte nur für Fahrzeuge mit E-Kennzeichen. Elektrische Fahrzeuge der Klasse L6e – bestimmte E-Roller und leichte E-Mobile – haben oft kein E-Kennzeichen und sind somit von der Nutzung dieser Ladepunkte ausgeschlossen. „Diese Praxis benachteiligt ausgerechnet eine wachsende Gruppe besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge, die sogenannten Feinmobile“, kritisiert Michael-Müller Görnert, der verkehrspolitische Sprecher des VCD. „Und das steht im Widerspruch zum Klimaschutz und zur Verkehrswende.“

Seine konkrete Forderung: „Statt des Zusatzzeichens ‚Auto mit Stecker‘ empfehlen wir das Zusatzzeichen 1050-32 für ‚Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs‘ – das erlaubt es allen Elektrofahrzeugen, unabhängig vom Kennzeichen, beim Laden zu parken; Fahrzeuge ohne E-Antrieb schließt es hingegen aus.“

Quelle: VCD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger