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Lego-Roboter lassen es in der Hochschule regnen

Das Bildschirmfoto zeigt einen Auszug aus der Aufgaben-Beschreibung für den Wettbewerb „First Lego League“. Quelle: ljbw.de
Das Bildschirmfoto zeigt einen Auszug aus der Aufgaben-Beschreibung für den Wettbewerb „First Lego League“. Quelle: ljbw.de

Wettbewerb „First Lego League“ der Junior-Robotiker Anfang Februar 2018 in Dresden

Dresden, 28. Januar 2018. Aufgaben rund ums kostbare Gut „Wasser“ stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Legoroboter-Wettbewerbs „First Lego League“. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 16 Jahren werden am 3. und 4. Februar 2018 in Dresden ihre Roboter vorführen. Und die sind so programmiert, dass sie zum Beispiel Regen auslösen, Wasserfässer buckeln und Springbrunnen zum Plätschern bringen können. Insgesamt 18 hydrophile Aufgaben müssen die künstlichen Gesellen des Typs „Lego Mindstorms“ auf einem vorgegebenen Spielfeld lösen.

Video:
Die Wettbewerbsaufgaben:
 

Diesmal doppelt so viele Mannschaften

Gastgeber des diesjährigen Halbfinales Regionalwettbewerbs Dresden ist diesmal die Hochschule für Technik und Wirtschaft – und nicht die TU Dresden, wie in den vergangenen Jahren. „Wir werden in diesem Jahr zusätzlich zum Regionalwettbewerb das Semi Final Central Europe Northeast ausrichten“, erklärte Mitorganisatorin Sylvia Schöne vom Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke. „Und da das logistisch immer schwierig ist, machen wir das diesmal ,in einem Aufwasch’. Zudem haben wir mehr das Doppelte an gemeldeten Mannschaften, so dass wir die Kapazitäten der HTW brauchen.“

Die Teams mussten an mehreren Tischen mit vorgegeben Szenarie mit ihren Robots antreten. Foto: Heiko Weckbrodt
Das Archivbild zeigt den Legowettbewerb im Jahr 2014 an der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Teams bereiten auch Forschungspräsentationen vor

Die jungen Teams haben seit September 2017 an ihren Robotern gebastelt, programmiert und getestet. Außerdem haben sie Forschungspräsentation zum Saison-Thema „Hydro Dynamics – Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser“ vorbereitet. Während des Kontests stellen die Teams diese Präsentationen vor und lassen ihre Roboter die vorgegebenen Aufgaben lösen. Eine Jury vergibt dafür Punkte und zeichnet dann die besten Nachwuchs-Robotiker aus.

Zum Regionalwettbewerb Dresden am 3. Februar 2018 wetteifern 15 Teams aus Dresden und Umgebung. Einen Tag später, am 4. Februar, treten dann 20 Sieger-Teams aus nord- und ostdeutschen Regionalwettbewerben beim „Semi Final Central Europe Northeast“ an.

Besucherinfos

Wo?

Die Präsentationen sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Austragungsort ist die HTW Dresden, Friedrich-List-Platz 1.

Wann?

3. Februar 2018 – Regionalwettbewerb Dresden:

9:30 Uhr bis 12 Uhr: öffentliche Präsentation der Forschungsergebnisse

ab 12 Uhr: Robot-Game / Vorrunden

ab 15:30 Uhr: Robot-Game / Halbfinal- und Finalrunden

4. Februar 2018 – Semi Final Central Europe Northeast:

9:30 Uhr bis 11:15 Uhr: öffentliche Präsentation der Forschungsergebnisse

ab 11:40 Uhr: Robot-Game / Vorrunden

ab 15:30 Uhr: Robot-Game / Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalrunden

 

Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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