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Mitteldeutsche Elektroindustrie schrumpft

Die Firmenchefs der mitteldeutschen Elektroindustrie schauen nach einem nageren Jahr 2013 nun wieder optimistischer in die Zukunft. Foto: ZVEI
Die Firmenchefs der mitteldeutschen Elektroindustrie schauen nach einem nageren Jahr 2013 nun wieder optimistischer in die Zukunft. Foto: ZVEI

Umsatz sank 2013 um 3 %

Dresden, 1. März 2014: Die Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat im Jahr 2013 rund 11,6 Milliarden Euro umgesetzt und damit drei Prozent weniger als im Vorjahr. Das teilte der mitteldeutsche „Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie“ (ZVEI) unter Berufung auf die statistischen Landesämter in Dresden mit.

Werbevideo der Elektroindustrie (ZVEI):

Auslastung steigt aber inzwischen wieder

Allerdings haben sich Auslastung und Auslandsumsatz insbesondere in der zweiten Jahreshälfte verbessert, schätzte der Verband ein. Im Januar 2014 waren die Unternehmen wieder zu 85 Prozent ausgelastet, insofern rechne man mit einem Aufschwung. „Wenngleich wir die Währungsabwertungen in einzelnen Schwellenländern durchaus skeptisch beobachten, können wir doch einen stabilen Aufwärtstrend gerade bei der Auslandsnachfrage beobachten“, erklärte Vorstandsvorsitzende Ute Poerschke. Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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