Jeder dritte Deutsche lernt digital

Berlin, 29. Januar 2013: Von wegen nur Spiel, Amüsement und Quatscherei: Rund 35 Prozent aller Bundesbürger setzen Computer ein, um sich weiterzubilden. Das hat eine Forsa-Umfrage unter 1003 Deutschen im Auftrag des Wirtschaftsverbandes „Bitkom“ ermittelt. Unter den jüngeren Nutzern bis 44 Jahre setzt demnach sogar mehr als jeder Zweite auf e-Learning.
Freilich hat Forsa „e-Learning“ recht großzügig: Eingerechnet sind zum Beispiel all jene, die die „Wikipedia“ und andere digitale Nachschlagewerke nutzen, diese machen mit 70 Prozent auch die größte Gruppe innerhalb der Digital-Lernenden aus. Es folgen auf Computern installierte Lernprogramme (57 %), Internet-gestützte Kurse (52 %) und Lern-Foren (34 Prozent)
„Das digitale Lernen ist im öffentlichen Bewusstsein angekommen“, folgert Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Durch die rasante Entwicklung bei den Endgeräten sowie die vorhandenen großen Bandbreiten zur Übertragung von Bild und Ton haben wir heute die technischen Möglichkeiten für ein breites Spektrum von Lernformen“, erklärte er bei der Eröffnung der E-Learning-Messe „LEARNTEC“ (29.-31.1.2013) in Karlsruhe. Heiko Weckbrodt

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