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Spielemesse gamescom endet mit Besucherrekord

Kernkomponenten der Datenbrille sind OLED-Displays, die vor dem Auge reale und virtuelle Umgebung einspeigeln. Abb.: Comedd

Abb.: Comedd

345.000 Besucher beäugten in Köln „Next Level of Entertainment“

Köln, 9. August 2015. Mit einer Rekordresonanz hat heute die Videospielmesse “gamescom 2015” ihre Tore in Köln geschlossen: Insgesamt 345.000 Besucher kamen laut Veranstalterangaben und damit rund drei Prozent mehr als im Vorjahr (335.000). Die europaweit größte Videospielmesse hatte diesmal unter dem Motto „Next Level of Entertainment“ gestanden und insbesondere Spielewelten in den Fokus gerückt, die mit Datenbrillen (auch Virtual-Reality-Brillen genannt) erkundet werden können.

BIU-Chef: Gamescom spiegelt hohe Relevanz von Spielen in Deutschland

Die gamescom ist in diesem Jahr mehr als nur gewachsen. Mit vielen neuen Formaten und Initiativen hat sie die Vielfalt der Computer- und Videospielbranche widergespiegelt wie noch nie“, betonte Maximilian Schenk, Geschäftsführer des „Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware“ (BIU), der die Messe mit ausgerichtet hat. „Das in diesem Jahr nochmals gestiegene Interesse von Seiten der Politik und Medien unterstreicht zudem die große gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz unseres Mediums.“

Konzept ursprünglich in Sachsen entwickelt

Die Spielemesse war ursprünglich unter dem Titel „Games Convention“ in Leipzig entwickelt und fand dort von 2002 bis 2008 statt. Der BIU kam dann jedoch zum Schluss, dass Leipzig als Standort zu wenig Entwicklungspotenzial habe. Seit 2009 findet die Messe unter dem neuen Titel „gamescom“ in Köln statt. Der BIU begründete den Umzug mit dem größeren Einzugsgebiet in NRW, der zentrale Lage und den besseren Verkehrsanbindungen von Köln. hw