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Müder Thriller „Assassin’s Bullet“: Tonne voll Klischees

Die finstere Ursula geht ihrem mörderischen Handwerk nach. Abb.: Sunfilm

Die finstere Ursula geht ihrem mörderischen Handwerk nach. Abb.: Sunfilm

Ex-FBI-Agent Diggs (Christian Slater) hat sich in das diplomatische Chor versetzen lassen und landet in der Botschaft in Sofia. In einem bulgarischen Nachtclub verliebt er sich in eine Bauchtänzerin mit Doppelleben, derweil hetzt ihn US-Botschafter Ashdown (Donald Sutherland) auf, eine mysteriösen Mordserie an gesuchten Terroristen aufzuklären. Diese Wirrwarr ist bezeichnend für „Assassin’s Bullet“.

Der aus breitgelatschten Genre-Topoi zusammengesetzte US-Agenten-Thriller nimmt’s mit der Logik nicht allzu genau, ist weder sonderlich spannend noch schauspielerisch viel wert: Einziger Lichtblick ist der alte Sutherland als zynischer Botschafter, während Slater nur beweist, dass bekannte Namen noch keinen guten Film ausmachen – über die unterirdische weibliche Hauptrolle wollen wir lieber gar nicht reden.

Trailer:

 

Und wie in Hollywood leider allzu oft praktiziert, werden die Motive der Akteure mit den obligatorischen Kindheits-Traumata halbherzig „erklärt“. Immerhin sind die Traum-Ballettszenen eine hübsche Idee, aber das wars dann schon mit den originellen Einfällen. Und: Ja natürlich sind wieder islamistische Extremisten an allem schuld. Gähn!

Abb.: Sunfilm

Abb.: Sunfilm

Fazit:

Ein – mit wenigen Lichtblicken – eher einfallsloser, über weite Strecken lustlos gespielter „Thriller“ voller Klischees. Schade um eineinhalb Stunden verlorene Lebenszeit. Heiko Weckbrodt

„Assassin’s Bullet – Im Visier der Macht“ (Sunfilm), müder Thriller, USA 2012, Regie: Isaak Florentine, mit Donald Sutherland in einer hübschen Nebenrolle, Bonusmaterial: Interviews, FSK 18, DVD 13 Euro

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