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Kleine Bewegungen von Tieren können genug Energie für kleine Sensoren und Chips liefern. Solche Energie-Ernter skalierbar und nachhaltig zu machen, daran arbeiten die HTW und Wälzlagertechnik Dresden derzeit. Foto: Heiko Weckbrodt

Ein Ohrenwackeln als Energiequelle

Dresdner Ingenieure wollen Strom für Sensoren und Chips aus den Bewegungen von Tier, Mensch und Maschinen gewinnen Dresden, 4. Juli 2024. Damit Überwachungs-Sensoren in Windkrafträdern und anderen Maschinen, aber auch Ortungs-Chips von Kühen oder digital aufgerüstete Kleider keine Stromanschlüsse oder Akkus mehr brauchen, sondern sich über Jahre hinweg selbst mit Energie versorgen, arbeiten Dresdner Ingenieure derzeit an einer neuen Generation von Energieerntern. Diese „skalierbaren nachhaltigen autonomen Elektroenergieerzeugungssysteme“ („Snaps“) sollen beispielsweise aus den Bewegungen Mensch und Tier oder kleinen Maschinen-Vibrationen Strom gewinnen und leicht leicht ausbaubar sein, so dass sie auch bei Bedarf größere Energiemengen liefern können. Das geht aus einer Mitteilung der „Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden“ (HTWD) hervor, die gemeinsam mit der Wälzlagertechnik Dresden an solchen „Scalable Sustainable Self-Sufficient Power-Supply Systems“ (S³PS) arbeitet.