Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tag des Buches

Antiquariate zelebrieren im Internetzeitalter Buch als Gesamtkunstwerk

Dresden, 23. April 2013. Können Sie sich noch erinnern wie es damals war, als das Internet noch nicht erfunden war? Als man noch ins Antiquariat statt zum Amazon-Netzportal ging, um nach Büchern zu stöbern? An den Geruch von Papier zwischen den langen Regalreihen? Das Rascheln der Buchseiten? Den Triumph im Herzen und die Lese-Vorfreude im Kopf, wenn man – ein paar Mark ärmer – mit einem Stapel persönlicher Neuentdeckungen nach Hause eilte, im Bus schon die ersten Seiten verschlingend? Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt, heute ein bekennender eBuch-Leser, entsinnt sich noch gern daran – und hat sich mit Blick auf den heutigen Welttag des Buches mit dem Dresdner Antiquar Carsten Rybicki über das Geschäft mit alten Büchern im Internetzeitalter unterhalten.

Bibliotheksverband: Digitales Urheberrecht für wissenschaftliche Zwecke lockern

Berlin, 21.4.2012: In der aktuellen Debatte um eine Modernisierung und Lockerung des Urheberrechts für das Digitalzeitalter hat der “Deutsche Bibliotheksverband” (DBV) in Berlin aus Anlass des “Tages des Buches” am 23. April ein Positionspapier veröffentlich. Darin fordert der Verband unter anderem ein privilegiertes Recht für Bibliotheken und Universitäten, elektronische Kopien wissenschaftlicher Texte für Forschungs- und Lehrzwecke anzufertigen. Kopierschutz-Techniken, die den freien Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse verhindern, sollen verboten werden. “Die Erlaubnis, Texte möglichst frei austauschen zu dürfen, ist für Lehre und Forschung von zentraler Bedeutung”, erklärte der DBV.