Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kryptografie

Abb.: hw

Schöne smarte Welt

Dresdner Hacker widmen sich auf Symposium „Datenspuren“ dem Zerfall der Privatsphäre Dresden, 6. August 2015. „Smart“ klingt nach schlau und intelligent und wird von Trend-Gurus und Marketing-Menschen seit einiger Zeit gern vor alles mögliche gesetzt: Smartphone, Smart City, Smart Watch, Smart Wearables… Allerdings sehen Datenschützer und Hacker dadurch auch das Risiko wachsen, dass unsere Privatsphäre damit über den digitalen Jordan geht. Wenn sich nämlich all diese mit Sensoren gespickten Smart-Dinge zum „Internet der Dinge“ vernetzen, wie prophezeit (oder herbeigeredet), dann bieten sie auch ein prima Einfallstor für staatliche wie private Datensammler, die dann mehr Informationen denn je über uns in Erfahrung bringen können: Wohin wir fahren, wo wir schlafen, wie es um unsere Fitness bestellt ist und vieles mehr. Chaos Computer Club bittet um Beiträge Mit diesen und anderen Angriffspotenzialen auf die Privatsphäre des homo digitalis wollen sich Hacker, Auskenner, Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten auf Einladung des „Chaos Computer Clubs Dresden“ (c3d2) im Oktober beim öffentlichen Symposium „Datenspuren 2015“ auseinandersetzen. Bis zum 10. August können Teilnehmer noch Vorschläge für technische, wissenschaftliche oder künstlerische Beiträge zu …

Abb.: Bitcoin.org

Deutsche freunden sich mit Internetgeld „Bitcoins“ an

Berlin, 17. Juli 2015: Die digitale Krypto-Währung „Bitcoin“ führt bisher eher ein Nischen-Dasein: Die Schätzungen reichen von ein paar 10.000 bis hin zu rund 100.000 wirklich aktiven Nutzern weltweit. Doch die Bereitschaft der Deutschen, sich mit dieser Bezahlmethode anzufreunden, wächst anscheinend: Laut einer Bitkom-Umfrage könnten sich 36 % der Bundesbürger vorstellen, Bitcoins zu nutzen (Vorjahr: 25 %). Das entspricht 25 Millionen potenziellen Nutzern in Deutschland.

Graphene sind wabenförmige 2D-Moleküle aus Kohlenstoff mit hoher Leitfähigkeit. Abb.: Graphen Center Cambridge

Dresdner knöpfen sich Spintronik und 2D-3D-Elektronik vor

Neue Forschungspfade im Zukunftselektronikzentrum cfaed geplant Dresden, 1. April 2015: Das Dresdner TU-Forschungszentrum für fortgeschrittene Elektronik „cfaed“ wird in naher Zukunft wohl zwei neue Forschungsfelder eröffnen. Auf der strategischen Suche nach der Nanoelektronik der Zukunft wollen die Forscher künftig auch die „Spintronik“ sowie eine Kombination aus zwei- und dreidimensionalen Schaltungen auf Graphenbasis als mögliche weitere Pfade stärker ins Auge fassen. Das hat cfaed-Koordinator Prof. Gerhard Fettweis auf Oiger-Anfrage angekündigt. „Diese beiden Themen sind in der Diskussion besonders prominent auf dem Radar“, sagte der TU-Professor.

Dresdner Mathematiker ist Rekord-Codeknacker

Krypto-Angriff zeigt Schwachstellen beim Internet-Banking auf Dresden, 7. Februar 2014: Der Gastwissenschaftler Dr. Jens Zumbrägel von der TU Dresden hat einen neuen Weltrekord beim Knacken von Codes aufgestellt, wie sie beim Online-Banking verwendet werden. Das teilte die Uni heute mit. Zumbrägel zog dabei mit einem Hochleistungs-Rechner den Logarithmus aus der Zahl 2 hoch 9234 – bisher lag der Rekord bei 2 hoch 6168.