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Gewinneinbruch bei Intel

Abb.: Intel
Abb.: Intel

Halbleiter-Marktführer verdient ein Viertel weniger

Santa Clara, 16. April 2014: Das Jahr hat für den weltgrößten Halbleiterkonzern nicht gut begonnen: Im ersten Quartal 2014 ist Intels Umsatz im Vergleich zum letzten Quartal 2013 um acht Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar (9,3 Milliarden Euro) gesunken, der Nettogewinn sogar um 26 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro). Damit ist die Profitabilität des US-Chipkonzerns, die einst bei fast einem Drittel lag, auf 14,8 Prozent gesunken.

PC-Krise drückt weiter die Geschäfte

Das erste Quartal eines Jahres ist in der Elektronikbranche zwar meist schwächer als ein Jahresendquartal mit seinem Weihnachtsgeschäft, doch solche Gewinneinbrüche wie hier bei Intel eher selten. Das Unternehmen hat es offensichtlich immer noch nicht geschafft, auf die Absatzkrise im PC-Markt angemessen zu reagieren, auch die neuen Geschäftsfelder wie „Internet der Dinge“ beziehungsweise der Neueinstieg ins Tablet- und Smartphone-Chip-Geschäft haben dies bislang nicht kompensieren können. Intel-Chef Brian Krzanich sieht indes jetzt eine Erholung im PC-Markt und ein „gesundes Wachstum“ im Rechenzentrum-Segment. Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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