Alle Artikel mit dem Schlagwort: Speichertechnologie

Josef A. Kickartz zeigt eine stark vergrößerte Ansicht der Farbcodes, mit denen er Daten auf Filme lasert. Tatsächlich sind diese Matrizen nur wenige Mikrometer klein. Foto: Heiko Weckbrodt

Laserfilme für die wachsende Datenflut

Dresdner Firma „Optical Data Systems“ bannt Daten per Farbmuster auf Filme statt auf Festplatten Dresden, 22. Juli 2015. Mit einem Verfahren, bei dem Informationen per Laser auf Filme gebannt werden, statt sie auf Festplatten oder Magnetbänder zu speichern, will Josef A. Kickartz die Langzeitarchivierung von Daten und Bilder revolutionieren. Dafür hat der Ingenieur aus Jena nun die Firma “Optical Data Systems” in Dresden gegründet, die für die Datenspeicherung auf Laserfilm teils auch komplizierte Farbpunkt-Muster ähnlich den QR-Codes in der Werbung einsetzt.

Die neue Rekord-Speichertechnologie auf Magnetband im Schweizer IBM-Forschungszentrum. Foto: IBM

IBM stellt Speicherrekord für Magnetband auf

154 Millionen Bücher auf einem Tape Rüschlikon, 20. Mai 2014: Magnetbänder scheinen angesichts der Fortschritte von Festplatten, Flash- und Cloud-Speichern von gestern zu sein, aus der Zeit der Heimcomputer und raumfüllender Großrechner. Doch gebraucht werden sie im Profisegment bis heute, fassen sie doch viel mehr Daten als jede Festplatte – wichtig nicht nur für Schnüffel-Geheimdienste, sondern auch für die zum Beispiel auch für die entstehenden digitalen Kunst- und Video-Archive und Bibliotheken. Auch beim weltweit größten Teilchenbeschleuniger LHC im CERN werden bis heute Magnetbänder eingesetzt, um die riesigen Datenmengen aus den Detektoren zu speichern. Video (IBM, Englisch): Der US-Elektronikkonzern IBM hat nun in seinem Schweizer Forschungszentrum nahe Zürich einen neuen Rekord für diese Speichertechnologie aufgestellt: Ein Verfahren, mit dem sich bis zu 85,9 Gigabit Daten pro Quadratzoll (die hier übliche Einheit) speichern lassen. Anders ausgedrückt: Kooperationspartner Fujitsufilm ist damit nun im Stande, Barium-Ferrit-Magnetbänder mit einer Kapazität von 154 Terabyte herzustellen. Dies entspricht etwa 154 Billionen Buchstaben beziehungsweise dem Inhalt 154 Millionen digitalisierter Bücher.