Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sonnenfinsternis

Wenn sich die Sonne verdunkelt, fallen auch die Solarkraftwerke aus. Fotos: Vattenfall, ESA, Montage: hw

Durch Sonnenfinsternis bis zu 13 Gigawatt weg

Solarparks fallen aus – Vattenfall verstärkt ostdeutsche Pumpspeicher und Kohle-Kraftwerke Cottbus, 17. März 2015: Ein kosmisches Ereignis wirft im wahrsten Sinne des Wortes seine Schatten voraus: Der Energiekonzern Vattenfall rechnet wegen der partiellen Sonnenfinsternis am Freitag mit starken Schwankungen im Stromnetz und verstärkt deshalb die Besatzung seiner ostdeutschen Pumpspeicherwerke und Braunkohle-Kraftwerke. Im Extremfall könnten bis zu 13 Gigawatt Solarenergie binnen kurzer Zeit wegfallen, die normalerweise aus Photovoltaik-Parks eingespeist werden, wenn sich der Mond am 20. März 2015 vor die Sonne schiebt, kalkuliert das Unternehmen. Nach dem Ende der Eklipse könnten dann sogar bis zu 19 Gigawatt schlagartig in die Stromnetze zurückkehren, da die Sonne dann etwa im Zenit steht.

Partielle Sonnenfinsternis - hier eine Archivaufnahme vom April 2014 vom PROBA2-Satelliten. Foto: ESA

Sonnenfinsternis am Freitag

ESA setzt Satelliten-Rudel ein, öffentliche Beobachtungen in Dresden Erdorbit/Dresden, 14. März 2015: In der kommenden Woche schiebt sich der Mond zwischen uns und unser Zentralgestirn und dieses Ereignis wird in Mitteleuropa als partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein – gutes Wetter vorausgesetzt. Die europäische Weltraum-Agentur ESA setzt am Freitag ein ganzes Rudel aus Kleinsatelliten auf dieses kosmische Phänomen an. In Dresden bieten unter anderem die TU und das Palitzsch-Museum in Prohlis Beobachtungs-Veranstaltungen an.