Alle Artikel mit dem Schlagwort: minimalinvasiv

Im "Operationssaal der Zukunft" sammeln Wissenschaftler Erfahrungen mit roboter- und computergestützten Systemen für die Krebschirurgie. Foto: André Wirsig für das NCT/UCC

Moderner Komplex für Krebsforscher in Dresden

25 Millionen Euro teurer NCT-Neubau offiziell eröffnet Dresden, 21. September 2020. Um die Krebsforschung auf eine neue technologische und medinische Stufe zu heben, haben der Freistaat Sachsen, der Bund und private Spender rund 25 Millionen Euro in einen neuen wissenschaftlichen Komplex auf dem Uniklinik-Campus in Dresden investiert und ihn heute offiziell in Betrieb genommen.

In einem Jahr wirft die Sau Emma gleich 17 Ferkel. Foto: Prokino, Szenenfoto aus: "Unsere große kleine Farm"

Doku „Unsere große kleine Farm“ über zwei Städter, die zu Ökobauern wurden

Natur-Kreislaufe dienen als Schwungrad für eine minimalinvasive Landwirtschaft Reichen etwas Risikokapital und viel Enthusiasmus für ein paar Stadtmenschen aus, um aus 80 Hektar verödetem Land eine blühende, naturnahe Farm zu machen? In der Dokumentation „Unsere große kleine Farm“ geht der US-Farmer John Chester dieser Frage nach. Erschienen ist das anderthalbstündige Plädoyer für eine umweltgerechte Landwirtschaft nun fürs Heimkino.

Die Visualisierung zeigt einen Nanoroboter inmitten von Blutzellen. Den Weg durch die Blutbahnen wollen die Forscher durch ein schonendes Licht-Ultraschall-Verfahren überwachen. Visualisierung: Science Picture Co / Alamy Stock Photo (Rechte: IFW Dresden)

Ortungstechnik für Mikro-U-Boote in der Blutbahn entwickelt

Dresdner Leibniz-Forscher setzen dabei auf einen alten Bell-Effekt Dresden, 26. August 2019. Um besonders gut versteckte Krebsgeschwüre, aber auch andere Krankheitsherde zu bekämpfen, arbeiten Ingenieure und Mediziner auch an Mini-U-Booten für den menschlichen Körper, wie man sich bisher nur aus Science-Fiction-Filmen wie „Die Reise ins Ich“ kennt: Winzig kleine Roboter könnten Medikamente in genau der richtigen Dosis zum schwächelnden Organ bringen oder Tumore sehr zielgenau zerstören, ohne dass der ganze Patient mit harten Strahlen oder Chemiekeulen überflutet wird, so eine Idee dabei. Dresdner Leibniz-Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, um derartige Mikrosendboten besser auf ihren Wegen durch den Organismus überwachen zu können.

Gefäßchirurg Prof. Christian Reeps (r.), Prof. Herzchirurgie-Chriurgie Klaus Matschke (l.), und Patient Manfred Lauermann. Er ist der erste Patient, dem am Klinikum eine Aortenbogenprothese minimalinvasiv gelegt wurde. Foto: UKD, Annechristin Bonß

Dresdner Ärzte setzen Aorta-Verstärkungsrohr per Schlüsselloch-OP ein

Uniklinik: Nur wenige Zentren beherrschen die minimalinvasive Aortenbogen-Operation Dresden, 21. März 2019. Das neue Operations-Zentrum mit seinen Hybrid-OP-Sälen beginnt sich für die Patienten des Uniklinikums Dresden bereits medizinisch auszuzahlen: Chirurgen haben erstmals einem Patienten eine spezielle Blutgefäß-Prothese, einen Aortenbogen eingesetzt, ohne den Brustkorb zu öffnen – und dabei ihren neuen Hybrid-Saal genutzt, in dem CT, MRT und andere Durchleuchtungsmethoden in Echtzeit gleich am Ort des Eingriffrs verfügbar sind. Der 80-Jährige hat die OP gut überstanden.

Oberarzt Dr. Maik Bartikowsky leitet die Gastroenterologie und Endoskopie im Städtischen Klinikum Dresden.

Zugenähter Magen lässt Pfunde purzeln

Dresdner Ärzte verkleinern Magen bei der Sonden-Spiegelung Dresden, 15. Oktober 2018. Für viele Dicke ist es der letzte und recht radikale Schritt, um endlich Pfunde loszuwerden: Sie lassen sich operativ den Magen zu stutzen, dass nur noch ein kleiner Schlauch übrig bleibt. Die Folge: In aller Regel sind diese Patienten fortan schon nach kleinen Mahlzeiten satt und bekommen keine Fressattacken mehr. Ärzte am Städtischen Klinikum Dresden haben sich nun ein neues, schonenderes Verfahren angeeignet: Um einen sogenannten „endoskopischen Schlauchmagen“ zu legen, nähen sie mit einer Sonde große Teile des Magens ab. Der Eingriff unter Vollnarkose tut hinterher nicht so weh und birgt weniger Risiken als ein klassischer Bauchschnitt.

Minimalinvasive OP im Diako Dresden. Foto: Ben Gierig für das Diakonissenkrankenhaus Dresden

Diako-Bauklinik Dresden für minimalinvasive OPs belobigt

Viszeralchirurgie als “Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie“ zertifiziert Dresden, 8. August 2018. Die „Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie“ (DGAV) hat das Diakonissen-Krankenhaus (Diako) Dresden für dessen hervorragende minimalinvasive Operations-Methodik ausgezeichnet: Die Klinik für Viszeralchirurgie ist nun als „Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie“ zertifiziert. Dies teilte das Krankenhaus nun mit.

Prof. Christian Reeps, Prof. Jürgen Weitz und OP-Schwester Ines füghren vor, wie der hybrid-OP funktioniertr.- Links im Bild ist der C-Bogen zu sehen - ein von einem Roboterarm getragenes schwenkbares Röntgengerät für Aufnahmen während der Operation. Foto: Foto: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

Uniklinik Dresden nimmt Hybrid-OP in Betrieb

Dresden, 8. Januar 2018. Um Blutgefäß- und Krebspatienten schonender und präziser operieren zu können, hat das Uniklinikum Dresden heute offiziell einen ersten Hybrid-OP-Saal in Betrieb genommen. Er verfügt neben dem eigentlichen OP-Tisch und dessen Infrastruktur auch über moderne und hochauflösende bildgebende Verfahren, damit die Chirurgen während der Operation in den Körper des Patienten hineinsehen können – und nicht erst danach. Der Hybrid-OP unterstützt insbesondere minimal invasive Gefäß-Operationen. Bei diesen Schlüsselloch-OPs werden alle Werkzeuge durch eine nur kleine Schnitt-Öffnung eingeführt, statt den Patienten großformatig aufzuschneiden.