Alle Artikel mit dem Schlagwort: Material

Beispiel für eine auf Basis von Materialsimulationen designte Struktur. Foto: H. Eckert für die TU Dresden

Uni Dresden richtet Sommerschule für Material-Genomik aus

Designer-Werkstoffe der Zukunft kommen aus dem Computer statt aus der Alchemisten-Küche Dresden, 17. August 2020. Statt mit Metallen und Keramiken wie die Alchemisten nur herumzuprobieren, wollen heutige Materialforscher innovative Hightech-Werkstoffe ähnlich wie die Erbgutdaten des Menschen analysieren: Computer sollen in Zukunft durch Simulationen Designer-Materialien mit genau der gewünschten Härte, Biegsamkeit, Leitfähigkeit, Magnetkraft oder Hitze-Beständigkeit entwerfen. Und sie sollen gleich auch noch das Herstellungs-Rezept dafür liefern. Dieser Ansatz nennt sich „Materials Genome Engineering“ und ist das Leitthema einer internationalen Sommerschule, die heute an der TU Dresden begonnen hat.

Projektleiter Prof. Christoph Leyens vom Fraunhofer-IWS Dresden mit einer "Smart Box", also einem industriellen 3D-Drucker für Metall-Werkstücke. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Kooperation vom Werkstoff zum Produkt notwendig

Werkstoffwissenschaftler, Produkt- und Verfahrensingenieure sollen enger zusammenarbeiten, fordert Prof. Leyens von der TU Dresden Dresden, 2. Dezember 2018. Materialwissenschaftler, Designer und Verfahrensingenieure müssen in Zukunft enger bei der Entwicklung neuer Hightech-Produkte zusammenarbeiten. Das hat Prof. Christoph Leyens vom Institut für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden (TUD) im Vorfeld des 7. Dresdner Werkstoffsymposium (6. und 7. Dezember 2018) eingeschätzt. Dies sei mit Blick auf „kleinere Prozessfenster und komplexere Werkstoffe“ geboten.

Ein IWS-Mitarbeiter richtet einen Hochfrequenz-Ermüdungsprüfstand ein. Foto: Fraunhofer-IWS Dresden / Frank Höhler

Dresdner Fraunhofer-Institut treibt Werkstoff mit Hi-Fi-Schall in den Wahnsinn

Neues Hochfrequenz-Ermüdungslabor geht Ende Februar in Betrieb Dresden, 9. Februar 2014: Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) beschallt neue Werkstoffe künftig solange mit Tönen im Bereich zwischen Hi-Fi und Ultraschall, bis die Proben bersten. Das dafür in Dresden-Gruna errichtete neue Hochfrequenz-Ermüdungslabor geht Ende Februar offiziell in Betrieb, teilte das Institut mit.