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Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker in der Fabrik von Dr. Quendt. Er ist zufrieden mit dem 2014 gekauften Tochterunternehmen. Foto: Heiko Weckbrodt

Stollen-Rekord für Dr. Quendt Dresden

Lambertz-Chef Bühlbecker will Dresdner Leckereien auch im Lande Putins verkaufen. Dresden/Aachen, 20. Dezember 2019. Für die Dresdner Backfabrik „Dr. Quendt“ war die diesjährige Weihnachtssaison besonders erfolgreich. „Dr. Quendt hat einen positiven Abschluss erwirtschaftet“, berichtete Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker, zu dessen Gruppe der Betrieb seit 2014 gehört, bei einem Besuch in Dresden. „Und das Unternehmen hat so viele Stollen verkauft wie noch nie zuvor.“ Mehr als jeder zweite Stollen komme inzwischen aus der Backfabrik im Dresdner Süden.

Der Firmensitz von Dr. Quendt in Dresden-Gittersee. Ursprünglich wollte die DDR-Wirtschaftsführung hier mal ein Reinstsiliziumwerk bauen. Foto: Dr. Quendt

Dr. Quendt behauptet sich als Stollen-Marktführer

Lambertz-Chef Bühlbecker ist zufrieden mit Dresdner Backtochter Dresden/Düsseldorf/Aachen, 17. Oktober 2019. Das Backunternehmen „Dr. Quendt“ hat seine Position als Marktführer für Dresdner Stollen verteidigt und sich wirtschaftlich weiter konsolidiert. Das teilte „Lambertz“-Chef Hermann Bühlbecker, heute in Düsseldorf mit. Die Muttergesellschaft sei zufrieden mit der Entwicklung der Dresdner Tochter, betonte Lambertz-Sprecher Martin Heinen auf Oiger-Anfrage: „Alles gut!“

Der Werksverkauf in der "Dr. Quendt"-Fabrik in Dresden-Gittersee ist auch bei Schnäppchenjägern beliebt. Foto: Dr. Quendt

Süß: 30 % Umsatzplus für Dr. Quendt

Seit dem Lambertz-Deal flutscht in Dresden das Geschäft mit Dominosteinen, Dinkelchen & Co. wieder. Dresden, 4. Juli 2019. Fünf Jahre nach dem Beinnahe-Aus und der Übernahme durch „Lambertz“ hat sich „Dr. Quendt“ stabilisiert: Die Backfabrik im Dresdner Süden schreibt Gewinne und verkauft immer mehr Süßigkeiten – Stollen, Russisch Brot, Dominosteinen, Dinkelchen und Bemmchen vor allem. „Der Umsatz ist in den letzten vier Jahren um insgesamt über 30 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei 27 Millionen Euro“, erklärte Lambertz-Sprecher Martin Heinen auf Oiger-Anfrage.