Alle Artikel mit dem Schlagwort: IPCEI

Chemikerin Dr. Daniela Pfister begutachtet eine Zelle, die Kathodenmaterial von BASF enthält. BASF forscht an innovativen Kathodenmaterialien, die Reichweite von Elektroautos verdoppeln sollen. Als ein Produktionsstandort ist Schwarzheide vorgesehen. Foto: Detlef W. Schmalow für BASF

Batterie-Millionen für BASF Schwarzheide

Bund und Land sagen 175 Millionen Euro für Kathodenmaterial-Produktion in der Lausitz zu. Schwarzheide, 19. August 2020. Damit BASF in Schwarzheide und Ludwigshafen die Produktion von Batterie-Chemikalien hochfährt, haben der Bund und das Land Brandenburg dem Chemiekonzern nun rund 175 Millionen Euro zugesagt. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

Visualisierung der Boschfabrik in Dresden. Visualisierung: Bosch

Nach Bosch-Fab dreht sich IPCEI-Förderkarussell weiter

Eine Batteriezell-Fabrik in der Lausitz könnte das nächste Projekt von europäischem Rang sein Dresden/Berlin/Brüssel, 31. Januar 2019. Die neue Chipfabrik von Bosch in Dresden ist bis jetzt das einzige „Wichtige Projekt von gemeinsamem europäischen Interesse“ („Important Project of Common European Interest“ = IPCEI), für das Deutschland besondere Subventionsregeln bei der EU-Kommission beantragt hat. Viele Branchenbeobachter sind allerdings überzeugt: Weitere Anträge werden folgen.

Halbleiter-Fertigung bei Bosch. Foto: Bosch

EU erlaubt Sonderzuschuss für Bosch-Chipfabrik Dresden

Grünes Licht aus Brüssel für strategische IPCEI-Zuschüsse in der Mikroelektronik Dresden/Brüssel, 18. Dezember 2018. Die Europäische Kommission hat die Sondermilliarde für die deutsche und vor allem für die sächsische Mikroelektronik nun endlich genehmigt. Das geht aus einer Mitteilung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hervor. Die Extra-Subventionen fließen in „Wichtige Projekte von gemeinsamem europäischen Interesse“ (englisch als „IPCEI“ abgekürzt) wie zum Beispiel die neue Chipfabrik von Bosch in Dresden.

Liacon setzt für seine Batterien auf Lithium-Titanat-Polymer-Zellen. Foto: Liacon

Bund drängt auf Batteriezell-Fabriken in Deutschland

Wirtschaftsministerium sieht Energiespeicher mehr und mehr als Schlüsseltechnologie Berlin/Brüssel/Kamenz, 15. Oktober 2018. Bereits seit geraumer Zeit drängen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und andere Wirtschaftspolitiker auf eine eigene Batteriezell-Großproduktion in Deutschland. Entsprechende Ansiedlungswünsche hat Wirtschafts-Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß auf einer Sitzung der „European Battery Alliance“ in Brüssel nun erneuert.

Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt

Halbleiter-Branche bekommt als KET-Träger nun wieder Milliarden-Subventionen Dresden/Berlin/Brüssel, 9. August 2017. Die deutsche Regierung unter Angela Merkel (CDU) und die EU-Kommission haben die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt – wie einst schon die DDR-Führung. Folge: Inzwischen fließen wieder Subventionsmilliarden in diese Technologie. Allerdings spricht man in Berlin und Brüssel lieber neudeutsch von einer “Key Enabling Technology” (KET) für die deutsche und europäische Industrie.