Alle Artikel mit dem Schlagwort: Facebook

Besonders Nachrichten über Gewalt und "bunte" Themen werden sehr häufig über Kontaktnetzwerke wie Facebook weiterverbreitet. Montage: hw

Internet-Nutzer teilen Nachrichten vor allem über Facebook

Gewalt und „bunte“ Themen werden besonders oft weiterverbreitet Dresden/Darmstadt, 6. Februar 2015: Deutsche Internetnutzer verbreiten Nachrichten immer häufiger über Kontaktnetzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ weiter – wobei hier Facebook in Deutschland eine fast monopolartige Stellung gewonnen hat. Das geht aus der jüngsten Ausgabe einer gemeinsamen Langzeitstudie der Universitäten Dresden und Darmstadt über die Nachrichtenverbreitung im Internet hervor. Besonders oft geteilt werden demnach Berichte über Gewaltverbrechen, Kriege, Sportereignisse, Katastrophen und bunte Boulevard-Themen, wobei „bild.de“ inzwischen „Spiegel Online“ als meistgeteilte Nachrichtenquelle abgelöst hat.

Oft herbeigewünscht, aber in seinen Effekten umstritten: Ein "Gefällt mir nicht"-Knopf ("Dislike") für Beiträge auf Facebook. Abb.: Facebook (bearbeitet: hw)

Warum ein „Gefällt mir nicht“-Knopf das Aus für Facebook wäre

Internet, 15. Dezember 2014. Anhand der Überschrift und der Jahreszeit könnte man jetzt denken: „Oh Mann, das Wetter hat den Autor depressiv gemacht.” Doch dem ist nicht so. Die Diskussion über einen „Dislike“-Button in Facebook-Beiträgen verfolge ich schon seit einer Weile, aber eben nur nebenbei. Für mich war dieser (bisher nichtexistente) Knopf bisher kein Thema und ich kann Mark Zuckerberg verstehen, wenn er sich dagegen wehrt. Doch in den letzten Wochen scheint das Thema aktueller zu werden, weswegen ich jetzt über meine Erfahrungen mit einem „Gefällt mir nicht“-Wertung sprechen möchte. Und die sagen: Ein Dislike-Button wäre das Aus für Facebook, wie wir es kennen.

Montage: Heiko Weckbrodt

Verbraucherschützer warnen für überhasteten digitalen Tod

Sächsische Zentrale startet Portal „Machts gut“ für Online-Sterbevorsorge Dresden/Leipzig, 12. November 2014: Früher war alles einfacher – auch das Sterben: Den letzten Zaster per Testament der Wohlfahrt vermachen, alle Briefe verbrennen und dann ab geht’s in die Kiste. Folgt man der Verbraucherzentrale Sachsen, muss der Homo digitalis von heute dagegen den Tod strategisch angehen: „Denkt an euren digitalen Nachlass“, raten nämlich die Verbraucherschützer in Leipzig und Dresden – und haben, so morbide das auch klingen mag, wohl auch recht damit: „Die wenigstens haben auch ihre Online-Aktivitäten im Blick, und das, obwohl sich unser Leben zunehmend ins World Wide Web verlagert hat“, erklärte jetzt Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Oiger-Admin als "Sugly-Selfie" in Gibraltar. Foto: hw

Sachsen finden Selfies doof

Jeder vierte Deutsche teilt Urlaubsfotos per Facebook & Co. – auch da sind Sachsen zurückhaltender Paris/Berlin/Dresden, 9. September 2014: Sonnenuntergänge, Landschaften und das Meer waren in der diesjährigen Sommersaison die beliebtesten Urlaubsfoto-Motive bei den Deutschen – aber mehr als jeder Zweite hat wenigstens einmal im Urlaub auch sich selbst geknipst. Allerdings sind da besonders die Sachsen anscheinend weniger selbstverliebt als die westdeutschen Urlauber: In einer „Innofact“-Umfrage unter 1024 Bundesbürgern gaben insgesamt 7,7 Prozent der Befragten an, dass solche „Selfies ihr häufigstes Urlaubsmotiv waren – unter den Sachsen gaben dies nur 4,8 Prozent an. Das teilte die deutsche Niederlassung des französischen Online-Fotoentwicklers „Photobox“ mit, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

BSF: Sven Burkert, Mad-TV

Chefs bleiben als Facebook-Freunde unbeliebt

Berlin, 7. August 2014: Chefs haben auch im Netz wenig Freunde: Über ein Drittel der deutschen Berufstätigen, die Facebook nutzen, würden dort eine Freundschaftsanfrage ihres Vorgesetzten „auf keinen Fall“ annehmen, weitere 20 Prozent „wahrscheinlich nicht“. Das hat eine „Aris“-Umfrage unter 530 berufstätigen Internetnutzern ermittelt. Damit sind und bleiben Chefs in Kontaktnetzwerken unbeliebt: Schon vor zwei Jahren hatte eine ähnliche Umfrage ergeben, dass 56 Prozent der Berufstätigen solche Chefanfragen auf jeden Fall oder wahrscheinlich verwerfen würden, jetzt sind es in Summe sogar 57 Prozent.

Abb.: Facebook

Facebook-Verbot für Sachsens Lehrer

Kultusministerium verbietet dienstlichen Einsatz Dresden, 6. Juni 2014: Nach monatelangen Diskussionen hat sich das Kultusministerium in Dresden heute festgelegt: Sächsische Lehrer dürfen Internet-Kontaktnetzwerke wie „Facebook“ ab dem kommenden Schuljahr nicht mehr dienstlich nutzen. Man wolle damit „vor allem minderjährige Schüler vor der Verbreitung und dem Missbrauch von persönlichen Daten“ schützen, begründete das Ministerium die Entscheidung und verwies auf den Datenschutz.

Smartphone-Nachrichten-Apps laufen der SMS immer mehr den Rang ab. Foto: BSF

Bitkom: WhatsApp & Co. lösen SMS ab

Deutsche versendeten 2013 ca. 37 Prozent weniger SMS Berlin, 30. Mai 2014: Einen „Gezeitenwechsel“ im Markt für Kurznachrichten hat der deutsche Hightech-Verband “Bitkom” diagnostiziert: Nach Jahren eines steil steigenden Volumens ist der SMS-Verkehr in Deutschland im vergangenen Jahr drastisch eingebrochen. Verschickten die Deutschen noch im Jahr 2012 insgesamt 59,8 Milliarden klassische Handy-Kurznachrichten und damit neun Prozent mehr als im Vorjahr, sackte das Volumen 2013 um 37 Prozent auf 37,9 Milliarden SMS ab. Der „Bitkom“ machte die wachsende Konkurrenz durch die leistungsfähigeren, App-generierten Kurznachrichten-Dienste wie „WhatsApp“ verantwortlich, die auf vielen Smartphones installiert sind.

Zwei Drittel der Fremdgeher verabreden sich per Whatsapp, Facebook & Co.

Internet, 11. April 2014: „Soziale“ Netzwerke und Dienste wie Whatsapp und Facebook sind besonders beliebte Kanäle, um bei einem Seitensprung die heimliche Liebschaft zu kontaktieren. In einer Umfrage unter 2500 Nutzern des Fremdgeh-Internetportals „Victoria Milan“ nannten immerhin 63 Prozent der Befragten diese Kanäle. Ein Großteil setzt aber auch auf Verabredungen per Smartphone – wobei nur 21 Prozent davon eine Austausch-SIM-Karte für Seitensprünge nutzen, damit Geliebte(r) und fester Partner nicht zufällig etwas voreinander mitbekommen. Autor: Heiko Weckbrodt

Logo: WhatsApp

Facebook kauft WhatsApp für 19 Mrd. $

Zuckerberg: Beide Apps bleiben getrennt erhalten Menlo Park, 20. Februar 2014: Facebook wird den Nachrichten-App-Dienst „WhatsApp“ für 19 Milliarden Dollar (13,8 Milliarden Euro) kaufen. Das hat die Facebook Inc. gestern im kalifornischen Menlo Park angekündigt. „Whatsapp“ hatte dem Kontaktnetzwerk zuletzt vor allem immer mehr junge Nutzer abspenstig gemacht. Die Miniprogramme (Apps) beider Unternehmen sollen aber auch nach der Firmenübernahme getrennt voneinander fortbestehen bleiben, versicherte Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Abb.: Facebook

Facebook wird 10 Jahre alt

Studienabbrecher Zuckerberg gründete Firma im Februar 2004 Internet/Menlo Park, 4. Februar 2014: Es verbindet Menschen über die Kontinente hinweg, versorgt uns mit interessanten, oft aber auch banalen Infos, vermittelt uns das Gefühl, Hunderte Freunde zu haben, überschwemmt uns mit einer Flut von Bildern und Videos, ärgert uns oft auch mit seiner Datensammelwut, erfreut uns mit Geburtstags-Glückwünschen von Bekannten, die im „wirklichen“ Leben wohl nie vorbeikommen würden: Das Internet-Kontaktnetzwerk „Facebook“ ist heute zehn Jahre alt geworden.

Sachsens Polizei prüft Fahndung per App und Facebook

Dresden, 5. Dezember 2013: Die sächsische Polizei lotet derzeit aus, ob und wie Internet-Kontaktnetzwerke wie Facebook für die Suche nach Vermissten oder gar Straftätern eingespannt werden kann. Das teilte das sächsische Innenministerium heute mit. Eine dafür eingesetzte Projektgruppe mit dem Titel „Die sächsische Polizei im digitalen Zeitalter (DigiPol)“ prüft demnach auch, eine eigene Fahndungs-Apps, also ein Programm für Computertelefone (Smartphones) zu entwickeln.

Cliquentreff im Internet

Sozialpädagoge: Kinder brauchen im Netz auch Freiräume, nicht nur Überwachung Dresden, 1. November 2013: Eltern sollten ihren Kindern im Internet auch Freiräume lassen und nicht jeden Schritt der Tochter oder des Sohns in Kontakt- und Nachrichtennetzen und wie „Facebook“ oder „WhatsApp“ überwachen. Dafür plädiert der Dresdner Sozialpädagoge und Jugendpolitiker Carsten Schöne, der seit Jahren an Schulen Jugendliche wie auch deren Eltern im Umgang mit dem Internet berät und 13 Jahre lang den städtischen „Jugendinfo-Service“ in Dresden geleitet hat. „Jede junge Generation hat sich ihre Nischen gebaut“, argumentiert der 48-Jährige. „Als wir jung waren, sind wir mir der Clique in Abrisshäuser gegangen. Die Kinder und Jugendlichen heute brauchen solche Freiräume genauso, die haben sich eben die virtuellen Räume erobert. Dass sie da unter sich sein wollen, sollten die Eltern auch akzeptieren.“