Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dresden

 

Wirtschaftskraft und Zuwanderung werden sich immer mehr auf wenige Zentren konzentrieren, sagen die ifo-Forscher. Abb.: Anja Upmeier/LHD

Abb.: Anja Upmeier/LHD

Dresden ist die sächsische Landeshauptstadt und hat rund 530.000 Einwohner. Zu den umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen gehört die Mikroelektronik.

GLS-Zustellfahrzeug. Foto> GLS

Immer mehr Pakete: GLS startet 2. Standort bei Dresden

Paketdienstleister hat 3 Millionen Euro in Kesselsdorf investiert Kesselsdorf, 19. November 2018. Der Paketdienst GLS hat für drei Millionen Euro einen zweiten Depot-Standort im Raum Dresden eingerichtet. Das hat das Unternehmen nun mitgeteilt. Die 2000 Quadratmeter große Halle im Gewerbegebiet „Zschoner Ring“ in Kesselsdorf ist dafür ausgelegt, täglich bis zu 6500 Pakete umzuschlagen.

Hier folgt gleich platonischer Karpfen-Sex: Wenn zwei Kojs sich treffen, ist das Ei nicht mehr weit. Abb.: BSF

Anti-Müffel-Filter sollen Wasserverbrauch in Fischzucht senken

Dresdner Fraunhofer-Forscher entwickeln neue Keramikfilter fürs Aquafarming Dresden, 16. November 2018. Dresdner Fraunhofer-Keramikforscher haben gemeinsam mit Partnern ein neues Filtersystem für die Fischzucht entwickelt. Das soll einerseits dafür sorgen, dass der Fisch nicht stinkt, wenn er auf den Tisch kommt, andererseits den oft recht exzessiven Frischwasserverbrauch in der Fischzucht drastisch senken. “Dieses keramische Filtersystem liefert einen wesentlichen Beitrag zur Einsparung der Ressource Wasser in der wachsenden Aquafarming-Industrie”, betonte Dr. Burkhardt Faßauer vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS), der das Entwicklungsprojekt leitet.

Hannelore Hoffmann aus Dresden pflückt sich eine „Schillerlocke“ vom Strauch neben dem Schillerdenkmal am Dresdner Albertplatz. Foto: Jürgen Münster

Schillerlocken zu Friedrichs Geburtstag

Dresdner Verleger Freiberg will 2019 weitere Lesungen an Dichterdenkmalen organisieren Dresden, 13. November 2018. Mit einer Gedenkfeier am Schiller-Denkmal auf dem Dresdner Albertplatz hat der Verlag „Edition Freiberg“ aus Dresden an den Friedrich Schiller erinnert. Denn der Geburtstag des deutschen Literaten jährt sich zum 259. Mal: Der Dichter wurde am 10. November 1759 in Marbach geboren.

Siltectra-Technik-Chef positioniert einen Test-Wafer unter dem eigenentwickleten Multi-Photonen-Laser. Foto: Heiko Weckbrodt

Infineon kauft Waferspalt-Firma Siltectra Dresden

Halbleiterkonzern bezahlt 124 Millionen Euro Dresden/München, 12. November 2018. Infineon kauft für 124 Millionen Euro die Firma Siltectra Dresden. Das teilten Infineon und Siltectra heute mit. Das 2010 gegründete Unternehmen Siltectra hatte zuvor eine neue „Cold Split“-Technologie entwickelt, um Silizium- und Kohlenstoff-Scheiben („Wafer“) kosten- und materialsparend zu spalten, statt sie zu zersägen.

Die Nutzeroberfläche von Supratix auf verschiedenen Geräten. Foto: Supratix Dresden

Supratix gründet Beschleuniger für Bildungstechnologie-Firmen in Dresden

Edtech-Accelerator: Bildung aus der Rechnerwolke Dresden, 5. November 2018. Wenn Gründer um Kapital für ihr Unternehmen ringen, lassen sie gerne Abkürzungen wie „Fintech“ (Finanztechnologie), Biotech oder Nanotech, um potenzielle Investoren zu überzeugen. Dagegen sind Firmen, die sich mit Bildungstechnologien –auch „Edtech“ oder „Edutech“ genannt – beschäftigen, bisher wenig bekannt und haben sich kaum als Kapitalmagnet in Deutschland durchsetzen können. Das wollen Ingenieur Tobias Göcke und seine Kollegen von der Dresdner TU-Ausgründung „Supratix“ ein Stück weit ändern. Sie haben einen „Edtech-Accelerator“ (Bildungstechnologie-Beschleuniger) in Dresden gegründet: einen Ort, in dem neue Bildungstechnologie-Unternehmungen einziehen können und Unterstützung bekommen.

Rose, Trauer. Foto: Heiko Weckbrodt

St.-Joseph-Stift plant Hospiz für Sterbende in Dresden

Sachsen gibt Zuschuss Dresden, 29. Oktober 2018. Die Krankenhaus-Leitung des St.-Joseph-Stifts Dresden will neben der Palliativstation auch ein stationäres Hospiz für schwerkranke und sterbende Menschen einrichten. Die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch und Finanzminister Matthias Haß (CDU) sagen dem Stift für dieses Vorhaben 440.000 Euro zu. Den Förderbescheid möchten sie am 2. November 2018 übergeben.

Heets-Produktion in der Philip-Morris-Fabrik nahe Bologna. Foto: Philip Morris International

Weiterbau der Tabakfabrik im Dresdner Norden nicht absehbar

Philip Morris überdenkt immer noch die Heets-Produktionsstätte Dresden, 29. Oktober 2018. Der US-Konzern „Philip Morris“ (PM) sich immer noch nicht entschieden, ob oder wann er seine Fabrik für Tabak-Stäbchen („Heets“) im Dresdner Norden weiterbauen will. „Die Entscheidung, den Zeitpunkt für den Bau in Dresden neu zu überdenken, ist in erster Linie eine Folge der gesteigerten Produktionsmöglichkeiten unserer bestehenden Anlagen“, erklärte Volker Winkel von Philip Morris in Deutschland auf Anfrage. „Wir sind momentan dabei, unsere Pläne zu überprüfen. Wir beobachten die von unseren bestehenden Anlagen gelieferten Mengen genau, um den besten Zeitpunkt für eine solche Investition bestimmen zu können.“

Der Feind ist der Käfer - Szene aus verhoevens Keinwand-Adaption. Abb.: BSF/Buena Vista

Interkulturelle Transfers: In Asien jagen Batman und Bond die Bösen

Zur Tagung „Transcultural Adaptation“ lädt die TU Dresden auch Laien ein Dresden, 26. Oktober 2018. Die TU Dresden lädt zu einer Tagung „Transcultural Adaptation“ vom 5. bis zum 7. November 2018 in die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek (SLUB) in Dresden ein. Im Fokus steht die Frage, was mit Geschichten, Film-Sujets, Roman-Motiven und kulturellen Muster passiert, wenn sie in einen anderen Kulturkreis verpflanzt werden.

Blick in die neue DHL-Paketbetriebsstätte in Klipphausen. Foto: Jens Schlueter für die Deutsche Post DHL

Neuer DHL-Paketbetrieb in Klipphausen eröffnet

Post-Tochter investierte 10 Millionen Euro Klipphausen/Dresden, 25. Oktober 2018. Die Post-Tochter DHL hat heute offiziell einen Logistik-Neubau in Klipphausen bei Dresden in Betrieb genommen. Der Komplex ist gleich neben der alten, weniger leistungsfähigen DHL-Betriebsstätte entstanden, hat nun reichlich 3000 Quadratmeter Fläche und rund zehn Millionen Euro gekostet.

Regnerationswürmer unterm Mikroskop. Foto: Heiko Weckbrodt

Digitale Reha-Assis und schlaue Arztliegen

Rund 250 Lebenswissenschaftler treffen sich zur „Bionection“ in Dresden Dresden, 24. Oktober 2018. Jenseits der teuren medizinischen Großgeräte wie Magnetresonanztomograph oder gar Protonenbeschleuniger wachsen auch im klinischen Alltag die Medizin, Mikroelektronik, naturwissenschaftliche Analysetechnik und Sensortechnik zusammen. Gerade in Sachsen gibt es dafür viele Beispiele. Um diese Erfindungen bekannter zu machen und in wirtschaftliche Erfolge umzumünzen, hat der sächsische Branchenverband „Biosaxony“ rund 250 Wissenschaftler, Unternehmer, Finanziers und Politiker nach Dresden geholt. Während der Tagungen „Bionection“ und „flexMED“ tauschen sie sich derzeit im Deutschen Hygienemuseum zwei Tage lang über Fortschritte in der Krebsdiagnostik und Bioinformatik und über die neuesten Trends in den sogenannten „Lebenswissenschaften“ aus.

Die Fotomontage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt die in Deutschland entwickelte Künstliche Intelligenz "Cimon" in der ISS. Montage: DLR

Die Sojus-Fluchtkapsel ist immer startbereit

MAN-G ymnasiasten löchern per Funk den Astronauten Gerst auf der ISS Dresden. Der Teilchenhagel aus dem All übertönt alles Getuschel. Fast mag man sich am Ufer des tobenden Atlantiks wähnen – so laut ist das kosmische Rauschen, das die Lautsprecher in die Keller-Aula des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (MAN) an der Haydnstraße übertragen. Um die Zeit zu überbrücken, bis die echte ISS fast senkrecht über Dresden steht, gibt es Wissensfutter: Ein Junge im blauen T-Shirt dirigiert die computeranimierte Raumstation auf einer großen Leinwand hin und her, erklärt den 180 Mitschülern, wer welches tonnenschwere Modul gebaut hat und wozu es gut ist. 10.25 Uhr verziehen sich unisono die Gesichter: Statt nach Meer klingt es plötzlich, als ob ein Auto in die Müllpresse geraten ist. Und dann, recht klar, die Stimme des deutschen Astronauten Alexander Gerst: „Hallo Dresden, hallo Dessau.“ Brausender Beifall tost durch die Aula – lange genug haben die MAN-Gymnasiasten diesen Moment vorbereitet.

Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus (l.) und Hauptanteilseigner Stefan Quandt neben dem schwarz verkleideten „MyReserve“-Energiespeicher. Foto: Ben Gierig, Solarwatt

Im Quali-Wettlauf mit den Chinesen

Solarwatt Dresden ist sechs Jahre nach Pleite immer noch auf Quandt-Zuschüsse angewiesen – Umsatz mit Energiesammlern und Speichern steigt aber Dresden, 23. Oktober 2018. Obgleich sich die deutsche Photovoltaik-Geschichte bisher eher wie ein Trauerspiel mit zahlreichen Opfern denn wie eine Erfolgs-Story liest: Wer bei der Entwicklung von Solartechnik auf Qualität, Technologien und Innovationen setzt, kann sich auch heute noch gegen die so übermächtige chinesische Konkurrenz durchsetzen. Davon ist Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus überzeugt.

Zwei Schülerinnen füllen im Innotruck ein Elektrolyt in eine Redox-Flow-Batterie. Solche Fluss-Batterien eignen sich besonders als sehr große stationäre Stromspeicher. Foto: Flad & Flad für das BMBF

Bundes-Innovations-Laster stellt die Welt von morgen vor

Gastspiel zum Start des neuen SAP-Schülerlabors in Dresden Dresden, 18. Oktober 2018. Anlässlich der Neueröffnung des neuen Schülerlabors von SAP (Wir berichteten) rollt in der kommenden Woche der „Inno-Truck“ des Bundesforschungs- und -bildungsministeriums auf den Postplatz. Am Montag und Dienstag offerieren die Inno-Trucker dort Schulklassen, die sich vorab abmelden, sie durch das zweigeschossige Fahrzeuge zu führen. In der mobilen Ausstellung können erfahren, an welchen Innovationen und Zukunftstechnologien deutsche Tüftler derzeit arbeiten. Am Montag von 15.15 bis 16.15 Uhr können auch unangemeldete Neugierige den Ausstellungslaster kostenlos durchstöbern.

Sucht in Dresden nach photonischen Hightech-Gründungen: Ulrich Eisele, Chef von der Fluxunit Osram Ventures (links). Daneben Jörg Schüler vom Veranstalter HighTech Startbahn GmbH bei den Hightech Venture Days 2018 Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Heiße Quelle für Hochtechnologien

„Hightech Venture Days“: Gründer suchen in Dresden nach Risikokapitalregen Dresden, 17. Oktober 2018. Wenn es um Hightech-Firmengründungen geht, gehört die sächsische Landeshauptstadt zu den fruchtbarsten Standorten in der Bundesrepublik. Das hat Ulrich Eisele, der Chef der Osram-Beteiligungstochter „Fluxunit“ heute während der „Hightech Venture Days 2018“ (HTVD) in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden eingeschätzt. „In Deutschland gibt es da zwei Hotspots: Dresden und München“, betonte er. Etwa 90 Prozent der hochtechnologie-orientierten Gründungen seien in diesen beiden Städten zu finden. Wer sein Geld in App-Softwarefirmen stecken will, wird dagegen in Berlin besser bedient.