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Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

5G-Funk: Dänemark im Europa führend

Deutschland bleibt ein Bummelant London/Kopenhagen/Berlin, 11. Juni 2019. Beim Mobilfunk der 5. Generation (5G) hinkt Europa ohnehin schon hinter Asien hinterher. Und innerhalb Europas ist nicht etwa das industrie- und forschungsstarke Deutschland vorn, sondern kleine Staaten wie Dänemark, Portugal, die Schweiz, Finnland und die Niederlande. Das geht aus einer Analyse des britischen Marktforschungs-Unternehmens „Global Data“ aus London hervor.

Dieser Ostrale-Beitrag von Gilbert Brohl ist mit "Robbers" betitelt und ab 11. Juni 2019 im Dresdner Stasi-Knast zu sehen. Repro: Ostrale

Ostrale im Knast

Dresdner Festival für moderne Kunst startet im Ex-Stasigefängnis Dresden, 10. Juni 2019. Mit Kunst im ehemaligen Stasi-Knast startet morgen die „Ostrale“ in Dresden. Bis zum 1. September wollen dann 200 Künstler aus 30 Ländern an sechs Orten im Stadtgebiet zeigen, was sie sich diesjährige Leitthema „ismus“ vorstellen. Haupt-Austragungsort des Festivals für moderne Kunst ist diesmal die F6-Zigarettenfabrik in Dresden-Striesen.

Warum ist der Ton im Internet so rau? Forsa hat einige Gründe bei Nutzern abgefragt. Grafik: Advocard

„Ein Smiley ersetzt kein Lächeln“

Mehrheit findet: Menschen sind im Netz respektloser Hamburg, 10. Juni 2019. Im Internet gehen die Menschen respektloser miteinander um als im realen Leben. Diese Meinung haben 90 Prozent der Netznutzer in einer Forsa-Umfrage vertreten. Erstellt wurde die Befragung im Auftrag der Generali-Versicherung Deutschland und des Rechtsschutz-Versicherers Advocard aus Hamburg.

Internet-Kriminelle geben sich als korrupte CIA-Agenten aus, um Geld zu erpressen. Visualisierung: Kaspersky

Erpresser-Mails: Falsche CIA-Beamte wollen Bitcoins

Kaspersky: Neue Betrügermasche operiert mit Kinderschänder-Vorwurf Ingolstadt, 9. Juni 2019. Internet-Erpresser haben sich eine neue Masche zugelegt: Sie behaupten per E-Mail, CIA-Agenten zu sein und drohen mit Kinderschänder-Enthüllungen. Auf entsprechende Erpresser-Mails macht die deutsche Tochter des Sicherheitssoftware-Unternehmens „Kaspersky“ in Ingolstadt aufmerksam.

Zwischen dem Gestern und dem Morgen: Schon zu DDR-Zeiten, als es noch das Fortschritt-Kombinat mit seinen Großfabriken für Mähdrescher, Traktoren und andere Landmaschinen gab, konzentrierte die TU Dresden ihre Agrartechnik-Experimente an der Südhöhe in Dresden. Im Vordergrund steht ein mit moderner Steuerungstechnik ausgerüsteter "New Holland"-Traktor, an dem die Ingenieure neue Bodenbearbeitungs- und Ernte-Anhänger ausprobiert. Foto: heiko Weckbrodt

TU-Forscher: Sachsen sollte sich für heiße Zukunft wappnen

Wenn die Spree in die falsche Richtung fließt, ist dies nur ein Vorgeschmack auf mögliche weitere Extremjahre Dresden, 7. Juni 2019. Politiker, Wasserwirtschaftler, Bauern und Wissenschaftler im Sachsen sollten jetzt Konzepte erarbeiten, wie sie „langfristig mit zunehmender Wärme und Trockenheit“ begegnen wollen. Das hat der Hydrologe Thomas Pluntke vom Institut für Hydrologie und Meteorologie der TU Dresden im Vorfeld des Welttages für die Bekämpfung der Wüstenbildung und der Dürre (17. Juni) angeregt. Zwar sei in überschaubarer Zeit nicht mit Wüsten in Sachsen zu rechnen, wie von manchen nach dem großen Dürrejahr 2018 befürchtet. „Aber ohnehin trockene Regionen wie Nordsachsen oder die Lausitz werden mit noch weniger Niederschlägen und ausgeprägten Dürreperioden zurechtkommen müssen.“ Seit 1881 ist Durchschnitts-Temperatur um zwei Grad gestiegen Die Forscher stützen sich dabei auf Messreihen, die teils bis zu 140 Jahre in die Vergangenheit zurückreichen. „Seit 1881 haben wir in Sachsen einen Temperaturanstieg von fast zwei Grad Celsius festgestellt. Damit steigt die Energie in der Atmosphäre an, mehr Wasser kann verdunsten. Auch das Potential für Starkniederschläge erhöht sich“, erklärt Thomas Pluntke. Die langfristigen …

Demonstrator aus Matchbox-Autos und Lego: Das Siegerteam des 2. Thin[gk]athon vom "Smart Systems Hub" Dresden hat mit „MatchBox“ (im Vordergrund) eine selbstlernende Maschine entworfen, die selbst kleinste Lackkratzer im Vorbeifahren erkennt. Foto: Smart Systems Hub

Künstliche Intelligenz spürt die Lackkratzer auf

Lego, Matchbox & Sensoren: Thin[gk]athon-Sieger zeigen in Dresden, wie KIs in Autofabriken Fehler zu erkennen lernen Dresden, 7. Juni 2019. Lernfähige „Künstliche Intelligenzen“ (KI) könnten künftig in Autofabriken dabei helfen, kleine Lackschäden an neu produzierten Fahrzeugen automatisch zu entdecken. Wie das die Produktivität verbessern kann, haben fünf spontan zu einem Team zusammengewürfelte Entwickler während eines „Thin[gk]athons“ in Dresden mit ihrem Projekt „Match-Box“ vorgeführt.

Prinz Albert von Monaco (Mitte) unterhielt sich in seinem Palast mit Nicolas Röhrs (links) und Stefan Reckling (r.) von "Cloud & Heat" Dresden. Foto: Palastfotograf von Prinz Albert von Monaco

Fürstliche Audienz für Dresdner Computerfirma „Cloud & Heat“

Prinz von Monaco informierte sich über umweltorientierte Rechenzentren Monaco/Dresden, 7. Juni 2019. Seit Jahren beschäftigen sich die Ingenieure von „Cloud & Heat“ damit, die Abwärme von Rechenzentren sinnvoll zu verwerten. Nun hatten ihre Chefs die Gelegenheit, die erdachten Technologien dem Prinzen Albert von Monaco in dessem Palast vorzustellen. Darauf hat das sächsische Computerunternehmen nun verwiesen.

"Coool Case"-Chef Christian Michel feiert mit "seinem" Bauherrn Aurelis Real Estate und den Bauarbeitern das Richtfest für seine künftige Elektronikgehäuse-Fabrik am Seidnitzer Weg in Reick. Foto. Heiko Weckbrodt

Ära der PC-Fabriken endet nun auch in Dresden

Die neue „Coool Case“-Fabrik in Dresden-Reick ist rohbaufertig – und mit dem Umzug stampft der Chef die letzte, bis auf Robotron zurückreichende PC-Linie ein Dresden, 6, Juni 2019. Christian Michel wird zum Jahresende 2019 einen ganzen Dresdner Industriezweig beerdigen, wenn er mit seinem Unternehmen „Coool Case“ von Kaditz nach Reick umzieht. „Kurz vorher wollen wir in Kaditz ein letztes PC-Gehäuse fertigen. Dann stellen wir diesen Geschäftszweig komplett ein“, kündigte der Geschäftsführer gestern beim Richtfest für seine neue Fabrik am Seidnitzer Weg an. „Damit geht eine Ära für diese Stadt und vielleicht auch für ganz Deutschland zu Ende.“

Oliver Aubel ist in der Globalfoundries-Fabrik Dresden für das Automobil-Chipprogramm zuständig. Hier zeigt er einen Wafer mit Chips für die Autoindustrie. Foto: Heiko Weckbrodt

Globalfoundries Dresden: Auslastung steigt nach Krise wieder

Chipfabrik hat die ersten Kunden aus dem Automobilsektor gewonnen Dresden, 6. Juni 2019. Nach Personalabbau und Kurzarbeit fängt sich das Dresdner Chipwerk von Globalfoundries (GF) langsam wieder: Das Unternehmen stellt erneut ein und hat nach langem Ringen auch neue Kunden im Automobilsektor gewonnen, für die die Dresdner Fabrik Radar-, Bilderkennungs- und Unterhaltungselektronik-Systeme herstellt. „Derzeit haben wir 50 offene Stellen zu besetzen und die Auslastung steigt“, sagte GF-Sprecher Jens Drews auf Nachfrage. Die genaue Auslastung der über 50.000 Quadratmeter Reinraum umfassenden Großfabrik wollte er allerdings nicht nennen.

Gerät bald selbst ins Kreufeuer: Der ehemalige (und leicht vereinsamte) Stockholmer Kommissar Erik Bäckström (Rolf Lassgård). Foto: Edel-Motion

Krimserie „Jäger“ auf DVD: Blutiges Gold im Samenland

Schwedischer Thriller mit Rolf Lassgård Mit „Jäger – tödliche Gier“ haben die Schweden wieder mal eine packende und erdverbundene Krimserie der Oberklasse abgeliefert. In der Hauptrolle agiert als pensionierter Kommissar: Rolf Lassgård („Wallander“). Der hatte bereits in den Vorgänger-Spielfilmen wie „Nacht der Jäger“ den kantigen Ermittler Erik gespielt, der überall aneckt – und auch in der Serie wieder einmal zu Höchstform aufläuft. Erschienen ist die erste Staffel der Jäger-Serie nun auf DVD.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Thin[gk]athon in Dresden: Wie die KI die Produktion anleiert

„Smart Systems Hub“ setzt auf neue Entwicklungs-Formate Dresden, 5. Juni 2019. Bei einem „Thin[gk]athon“ in Dresden spannen derzeit ambitionierte Informationstechnologen, Hacker und Nerds aus ganz Deutschland „Künstliche Intelligenzen“ (Kis) ein, um die Produktionsqualitäöt in Fabriken spürbar zu verbessern. Das hat der sächsische Technologieverbund „Smart Systems Hub“ mitgeteilt, der bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der Softwareschmiede SAP solch eine Mischung aus Ideenwerkstatt und Programmier-Marathon in Dresden ausrichtet.

Der Saxonia Woman Award ist mit einer Plastik des Künstlers Ulrich Eißner verknüpft. Foto: Sabine Mutschke, Saxonia Systems

Saxonia Systems lobt Preis für junge Informatikerinnen aus

Dresdner Aufsichtsrätin will Frauen für IT-Karriere begeistern Dresden, 5. Juni 2019. Um junge Frauen zu einer Informatik-Karriere zu ermutigen, lobt Aufsichtsrätin Viola Klein von der Dresdner Software-Schmiede „Saxonia Systems AG“ dieses Jahr wieder einen „Saxonia Woman Award“ aus. „Gut ausgebildete IT-Fachleute werden in jeder Branche gebraucht“, betonte Viola Klein. Oft sind Kompetenzen gefragt, die als typisch weiblich gelten, wie zum Beispiel Empathie und Kommunikationsstärke.“

Leistungselektronik "Made in Europe": Das Elektronikmodul "Hybridpack2" von Infineon regelt die Motorleistung in Elektrofahrzeugen. Foto: Infineon

„Power2Power“: Bessere Leistungselektronik für Europa

Infineon startet in Dresden kooperatives Forschungsprojekt Dresden, 5. Februar 2019. Damit Europa im Zukunftsmarkt der Leistungs-Elektronik für Elektroautos, Solarkraftwerke und Haushaltsgeräte nicht zu abhängig von den USA und China wird, hat der deutsche Mikroelektronik-Konzern Infineon in Dresden heute das kooperative Forschungsprojekt „Power2Power“ gestartet.

Prof. Michael Albrecht (2.v.r.), medizinischer Vorstand UKD, und Katrin Erk (2.v.l.), kaufmännischer Vorstand UKD, mit dem Team der Notaufnahme: PD Dr. Christian Kleber (l.), Katja Mühle und Dr. Anne Osmers (r.). Foto: UKD/Marc Eisele

Neue Notaufnahme in Dresden mit Katastrophen-Upgrade

Neubau 32 der Uniklinik Dresden kann Bis zu 35.000 Patienten im Jahr behandelbar Dresden, 5. Juni 2019. Die Uniklinik Dresden hat eine neue chirurgische Notaufnahme in Betrieb genommen, die auch für den Katastrophenfall gewappnet ist. Dafür seien Personal und Technik nun vom alten Haus 58 in das neue Haus 32 umgezogen, teilte das Klinikum mit. Die Zentrum ist für 35.000 Patienten pro Jahr ausgelegt.