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Fingerabdrucksensor im Internet der Dinge. Montage/Foto: Heiko Weckbrodt

Handy ersetzt Passwort: „Mobile Connect“ startet in Deutschland

Telekom, Vodafone und Telefonica führen Identifikation per Smartphone ein Bonn, 12. August 2019. Statt mit einem Zugangsnamen und Passwort sollen sich mobile Netznutzer künftig mit ihrem Handy und der Handynummer auf Internetseiten identifizieren. Das sieht das „Mobile Connect“-Verfahren vor, das die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica heute eingeführt haben.

"Metaworlds" war dieses Wettbewerbsprojekt bei einem der früheren MB21-Durchgänge betitelt. Foto: Philipp Baumgarten für MB21

MB21-Preise für junge Multimedia-Kreative winken

Internetseiten, Blogs, Podcasts & Co. gefragt: Sogar Kita-Kinder können mitmachen Dresden, 12. August 2019. Schüler und andere junge Kreative, die interessante Spiele, Blogs, Apps, Podcasts, Videokanäle, 3D-Drucker-Vorhaben oder Software entwickeln, können sich bis zum 19. August 2019 um einen der Preise im bundesweiten Jugend-Multimedia-Wettbewerb „MB21“ bewerben. Darauf haben das „Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum“ (KJF) und das Medienkulturzentrum Dresden als Veranstalter hingewiesen.

Stefan Jenzowsky ist der Chef von Kopernikus Automotive. In der VW-Manufaktur Dresden arbeitet er an KI-gesteuerten Autos. Foto: Heiko Weckbrodt

Kopernikus will Autos in Fabriken fernsteuern

VW Dresden erwägt KI-Einsatz auf Manufaktur-Areal Dresden/Berlin, 12. August 2019. Bis zum vollautomatisch fahrenden Auto ist es vielleicht doch gar nicht mehr so weit hin wie mancher denkt: Stefan Jenzowsky und sein zwölfköpfiges Team vom jungen Unternehmen „Kopernikus Automotive“ tüfteln schon an einer sehr praxisnahen Lösung im Mobilitäts-Inkubator von Volkswagen Dresden. Die aus Berlin stammenden Ingenieure haben sich dafür im Firmenbrüter am Straßburger Platz für ein halbes Jahr eingenistet.

Ein 3D-Laserscanner im Tagebau. Bergbauunternehmen setzen ohnehin immer mehr Sensortechnik im Betrieb ein. Wenn man diese vernetzt und die Daten systematisch analysiert, ist ein effizienterer und auch ein umweltgerechterer Bergbau möglich, sind Forscher vom CLMineOpt-Projekt der TU Freiberg überzeugt. Foto: Andreas Geier / TU Bergakademie Freiberg

Erzschnüffel-App für den Bergmann

Wissenschaftler der TU Freiberg wollen Software-Firma ausgründen Freiberg, 11. August 2019. Geodaten-Experten von der Bergakademie Freiberg entwickeln eine Erzschnüffel-App. Diese Software soll den Bergmännern helfen, ihre Stollen in die richtige Richtung voranzutreiben und ergiebige Erzadern zu finden. Das hat die TU Freiberg mitgeteilt. Die Freiberger Forscher wollen nun eine Softwarefirma auf dieser Basis gründen.

Sieht aus wie abstrakte Kunst, ist aber eine kolorierte Mikoskopaufnahme von Zahnzellen. Zu sehen sind hier Stammzellen grün), die in einem Zahn wandern, um Gewebe zu regenerieren. Abb.: University-of-Plymouth

Können sich kaputte Zähne künftig selbst reparieren?

Dresdner Biotech-Forscher sehen nach Maus-Forschungen Ansatz für eine Stammzelltherapie Dresden, 10. August 2019. Könnte in Zukunft eine Spritze reichen, damit karies-zerstörte Zähne wieder von allein nachwachsen? Einen möglichen Ansatz für solch eine Reparatur-Therapie haben Forscher des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden, der britischen University of Plymouth und weitere internationale Kollegen gefunden: Sie haben Stammzellen in den Frontzähnen von Mäusen entdeckt, die anscheinend eine Zahnreparatur anstoßen können.

Anlagenführerin Grit Messerschmidt kontrolliert in der fabrik von Hightex Klipphausen, ob die maschinengelegten Karbonfasern für Flugzeug-Fensterrahmen richtig sitzen. Foto: Heiko Weckbrodt

Hightex baut für Elektroauto-Auftrag seine Fabrik in Klipphausen aus

Die Spezialisten für technische Textilien investieren über zehn Millionen Euro, um Leichtbauteile für den neuen BMW-Stromer i20 zu steppen. Klipphausen. Der Elektro-Trend in der deutschen Autoindustrie sorgt für Investitionen im Raum Meißen: Um einen Großauftrag vom BMW-Partner SGL Composite abzuarbeiten, erweitert „Hightex“ derzeit seine Fabrik im Gewerbegebiet Klipphausen. Das auf Karbonfaser-Teile spezialisierte Unternehmen baut nun für sechs Millionen Euro eine rund 4000 Quadratmeter große Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt. Weitere vier bis fünf Millionen Euro werden die Ausrüstungen kosten, schätzen die Hightex-Geschäftsführer Jeanette Scherf und Dirk Feltin.

Cyberkriminelle sollen sich durch Phishing-Anrufe Zahlungscodes ergaunert und Millionenschäden angerichtet haben. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Spam-Mails schleusen sich mit Newsletter-Methode durch Abwehr-Filter

Kaspersky warnt vor neuer Masche von Cyberkriminellen, die sich Ruf bekannter Unternehmen zunutze macht Ingolstadt, 8. August 2019. Cyberkriminelle schleusen mit einer neuen Masche ihre Werbung (Spam) und Schadcode-E-Mails durch die Abwehrfilter ihrer Opfer. Sie verwenden dafür die Online-Formulare seriöser Unternehmen. Darauf hat die Ingolstädter Tochter des russischen Sicherheitssoftware-Firma „Kaspersky“ hingewiesen.

Die historische Uhr mit einem raffinierten Wecker-Uhrwerk aus der Sammlung von Otto Horn. Foto: Peter Weckbrodt

Gehirn speichert Reisen wie eine Zeit-Schatzkarte ab

Planck-Forscher kartieren mit virtuellen Welten und Hirn-Scans die Entstehung von Erinnerungen Leipzig, 8. August 2019. Um Erinnerungen an Reisen und ähnliche Erlebnis-Abfolgen abzuspeichern, legt unser Gehirn anscheinend eine Karte verknüpfter Erinnerungen an. Das haben Hirnforscher vom „Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften“ (MPI-CBS) in Leipzig durch Experimente herausgefunden.

Trotz wachsender Umsätze baut die Digitalspiele-Branche in Deutschland Jobs ab. Ein Grund: Große Teile der Wertschöpfung für die Umsätze finden in anderen Ländern statt. Grafik: Game-Verband

Spielemarkt wächst, dennoch baut Branche Personal ab

Verband „Game“: Werden zu wenige Spiele in Deutschland entwickelt Berlin, 8. Augist 2019. Der deutsche Markt für digitale Spiele ist im Jahr 2018 um neun Prozent auf etwa 4,4 Milliarden Euro gewachsen. Das teilte der Branchenverband „Game“ aus Berlin mit. Gleichzeitig aber habe der Spielesektor in der Bundesrepublik nur noch reichlich 11.000 Menschen beschäftigt. Das waren 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ein millimeterkleines Bärtierchen, auch Wasserbär genannt. Aditya Sainiarya, Wikimedia, CC3-Lizenz, tinyurl.com/mupuzn4

Leben auf dem Mond!

Tausende Wasserbärchen bevölkern nach Absturz von Israeli-Raumschiff nun wahrscheinlich den Erdtrabanten Mond, 7. August 2019. All die Sehnsüchte von Kosmosträumern haben sich wahrscheinlich bewahrheitet: Ja, es gibt vermutlich Leben außerhalb der Erde, auf einem anderen Himmelskörper: auf dem Mond nämlich. Das berichtet jedenfalls die Nachrichtenagentur AFP und beruft sich dabei auf die „Arch Mission Foundation“ – eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alles menschliches Wissen für die Ewigkeit zu konservieren.

Im ostdeutschen Maschinenbau brummen die Geschäfte derzeit. Hier im Foto sind gerade zwei Mitarbeiter von Niles-Simmons Chemnitz mit der Qualitätskontrolle einer großen Kurbelwelle beschäftigt. Foto: Wolfgang Schmidt, VDMA Ost

Deutsche Industrie auf Schrumpfkurs

München, 7. August 2019. Die Anzeichen für eine bevorstehende Rezession in Deutschland häufen sich: Teile der deutschen Industrie werden ihre Produktion in den kommenden drei Monaten wahrscheinlich drosseln. Das geht aus der jüngsten Konjunktur-Umfrage des Wirtschaftsforschungs-Instituts „Ifo“ aus München hervor.

Auf der Frontseite des Blade V10 hat Hersteller ZTE eine leistungsstarke 32-MP-Kameras für Selfies eingebaut. Foto: Heiko Weckbrodt

„Blade V10“ von ZTE im Test: Gutes Selfie-Smartphone

Bei Selbstbildnissen ragt das Telefon heraus, ansonsten rangiert es in der Mittelklasse Mit dem „Blade V10“ hat der chinesische Anbieter ZTE ein vergleichsweise preisgünstiges Selfie-Smartphone vorgestellt. Die auffälligste Besonderheit ist die recht leistungsstarke Frontkamera, die für Selbstbildnisse zum Einsatz kommt: Mit 32 Megapixeln hat sie eine höhere Auflösung als die meisten Frontkameras anderer Geräte. Zudem hat ZTE Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert, um die Selfie-Qualität zu erhöhen.

Die welt steht bei China viel tiefer in der kreide als bisher angenommen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

IfW: Handelskrieg von USA und China für Deutschland gefährlich

Jüngste Eskalation belastet die ohnehin geschwächte deutsche Konjunktur, warnt ein Experte Kiel, 6. August 2019. Die jüngste Eskalation des US-chinesischen Handelskrieges in den vergangenen Tagen wird nicht nur die Weltwirtschaft belasten, sondern speziell auch „die ohnehin bereits geschwächte deutsche Konjunktur zusätzlich“ schwächen. Das hat Dr. Klaus-Jürgen Gern vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel heute eingeschätzt.