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Geschäftsführer Marcus Stein von der Watttron Freital inszpiziert die Demonstrator-Maschine, die Thermoplaste energiesparend in Verpackungen verwandelt. Foto: Heiko Weckbrodt

Weniger Joghurtbecher-Müll: Umweltallianz zeichnet Watttron Freital aus

Vorreiter für ökologischere Produktion Freital/Dresden, 9. Januar 2020. Die Umweltallianz Sachsen hat das Freitaler Unternehmen Watttron als Vorreiter für eine ökologischere Industrie ausgezeichnet. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden heute mitgeteilt. Die Instituts-Ausgründung helfe mit ihren innovativen Keramik-Heiztechnologien dabei, zum Beispiel in der Joghurtbecher-Produktion Kunststoffe zu sparen. Dies wiederum könne dazu beitragen, die Plaste-Müllberge zu verringern.

Auch Google arbeitet an Wissensgraphen, die Computern helfen, sinnvollere Antworten auf Suchanfragen von Menschen zu geben. Abb.: Bildschirmfoto youtu.be/mmQl6VGvX-c

Digitalisierung treibt Deutschland vor sich her

Bitkom-Präsident: Wir brauchen endlich eine Digital-Strategie aus einem Guss Berlin, 9. Januar 2020. „Statt einer Vielzahl an Strategien brauchen wir eine Digitalpolitik aus einem Guss.“ Das hat Präsident Achim Berg vom deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin gefordert. „Das System Deutschland braucht kein Update, es braucht einen Restart.“

So stellt sich der Thales-Konzern die Fusion aus Luft- und Raumfahrt vor: Pseudosatelliten wie dieser "Stratobus" sollen in der Stratosphäre kreuzen - und brauchen dafür weit bessere Energiespeicher als heute verfügbar. Visualisierung: Thales Alenia Space / E. Briot

Schweflige Superbatterien für stolze Stratobusse

Forscher aus Dresden und Australien entwickeln Schwefel-Batterien mit enormer Energiedichte. Clayton/Dresden, 8. Januar 2020. Wenn es nach den Vordenkern von Google, Thales, Esa und anderen Visionären geht, kreuzen bald wieder stolze Luftschiffe weit oben über unseren Köpfen. Nur werden die wohl nicht Zeppeline heißen und Passagiere über den Atlantik bringen: Der französische Technologiekonzern Thales und die europäische Raumfahrt-Agentur Esa beispielsweise planen „Stratobus“-Luftschiffe, die von der Stratosphäre aus jeden Winkel der Welt mit dem Internet verbinden. Diese Luftschiffe sollen von Helium in der äußeren Schicht der Erdatmosphäre gehalten und elektrisch angetrieben werden. Den Strom dafür sollen die Pseudo-Zeppeline mit Solarzellen sammeln – und die Energie für die sonnenlosen Nachtreisen in neuartigen Lithium-Schwefel-Batterien speichern. Ingenieure aus Dresden und dem australischen Clayton haben nun gemeinsam frühe Prototypen solcher Hochleistungs-Akkus entwickelt.

Für die Fabrik der Zukunft werden KIs, cyberphysikalische Systeme und neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen gebraucht, wie sie das Fraunhofer CPS in Dresden entwickeln will. Foto: Fraunhofer IWU

Forscher-Verbund „Dresden-Concept“ wächst

Vier weitere Institute beigetreten Dresden, 8. Januar 2019. „Dresden-Concept“ hat vier neue Mitglieder gewonnen: zwei Fraunhofer-Institute, ein Institut der UN-Universität sowie ein Privatinstitut sind zum Jahresauftakt 2020 beigetreten. Die Dresdner Forscher-Allianz umfasst damit nun 32 Forschungseinrichtungen, Bibliotheken und Museen. Das geht aus einer Mitteilung von „Dresden-Concept“ hervor.

Senorics-Chef Ronny Timmreck zeigt einen organischen Analysesensor. Foto: Ellen Türke Fotografie für Senorics

Superauge erkennt, was in Klamotten und Getränken drin ist

Dresdner Senorics-Ingenieure schrumpfen Spektrometer aufs Smartphone-Format – und stellen organischen Sensor nun in Las Vegas vor. Dresden/Las Vegas, 7. Januar 2020. Falsche Gucci-Kleider und gepanschte Biere zu erkennen, wird in naher Zukunft wohl zum Kinderspiel: Einfach das Smartphone auf das Objekt der Begierde richten und das Telefon listet binnen Sekunden erbarmungslos auf, woraus die Klamotte oder das Gesöff gemacht ist. Möglich machen sollen dies organische Analyse-Sensoren aus Dresden, entwickelt von „Sensorics“. Die TU-Ausgründung stellt ihre Sensoren derzeit auf der weltweit größten Unterhaltungselektronik-Messe „CES“ in Las Vegas vor. Die Dresdner hoffen, dass dort die Hightech-Investoren anbeißen und aus ihren Analyse-Sensoren fertige Konsumgüter machen – oder sie in Smartphones einbauen.

Sonneneruption im März 2004 - solche Fotos werden im FITS-Format gespeichert. Abb.: ESA/NASA

Solarfirma CTF plant Pilotanlage in Dresden

Forschungszentrum zieht in Technopark Nord Dresden, 7. Januar 2020. Der Solarmodulfabrik-Ausrüster „CTF Solar“ verlegt sein Dresdner Forschungszentrum von der Wetterwarte in den Technopark Nord. Das hat das Immobilien-Unternehmen „BNP Paribas Real Estate“ mitgeteilt, das bei der Objektsuche nach eigenen Angaben behilflich war.

Das ARHGAP11B-Protein (Magenta) steuert in den Mitochondrien einen krebsartigen Energieprozess. Der Zellkern wird ist hier blau visualisiert. Abb.: Namba/ MPI-CBG

Krebsenergie lässt Gehirn wachsen

Dresdner Genetiker entschlüsseln, wie das Gen „ARHGAP11B“ die Kraftwerke der Zelle aufdreht Dresden, 6. Januar 2020. Zerstörung und ein Plus am Intelligenz liegen manchmal nahe beieinander. Darauf deuten neue Forschungsergebnisse im „Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik“ (MPI-CBG) in Dresden hin. Demnach setzt im Menschen ein ganz spezielles Gen einen krebsähnlichen Energieprozess in Gang, der das Gehirn wachsen lässt.

Ein Wandelbots-Mitarbeiter testet die neuen Tracepens, mit denen auch Laien Roboter anlernen können. Foto: Wandelbots

Dresden bezuschusst Innovatoren

Wirtschaftsförderer wollen junge Hightech-Firmen in der Stadt unterstützen Dresden, 3. Januar 2020. Wer Innovationen in Dresden entwickelt, kann dafür jetzt wieder Zuschüsse von den städtischen Wirtschaftsförderern bekommen. „Ziel ist es, innovative Lösungen auch für Themen und Probleme mit städtischer Relevanz zu realisieren“, betonte Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke.

Regale voller Schädel im ehemaligen Foltergefängnis S-21 in Phnom Penh. Nach der Terrorherrschaft der Roten Khmer hatte so gut wie jede Familie in Kambodscha einen oder mehrere aus ihrer Mitte verloren. Solche Traumata vergisst eine Gesellschaft auch nach Jahrzehnten nicht. Foto: Heiko Weckbrodt

Bombenkrieg, Pol Pot, Mandela: Tagung über große Traumata in Dresden

Adenauer-Stiftung lädt zur Analyse schmerzender gesellschaftlicher Erinnerungen  nach Dresden Dresden, 3. Januar 2020. Was ist Ländern wie Kambodscha, Chile, Uganda oder Chile gemein? Kollektive Gewalterfahrungen, die als gesellschaftlche Traumata bis heute nachwirken.  Historiker, Journalisten und Politiker aus diesen Staaten wollen am 13. Februar in Dresden darüber diskutieren. Denn 13. Februar ist alljährlich ein Anlass, über die Zerstörung Dresdens nachzudenken – und über die zwiespältige Erinnerungs- und Gedenkkultur rund um dieses Datum. Daher hat die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung diesmal für den 13. und 14. Februar Poltiker, Journalisten und Forscher aus aller Welt zu einer Tagung „Schmerzhafte Erinnerung“ in das Rathaus Dresden eingeladen.

Neuer Oberbürgermeister in Dresden: Dirk Hilbert. Foto: hilbert-fuer-dresden.de

Sachsen wollen mehr Geschäfte mit China machen

Dresdner Wirtschaftsdelegation auf dem Weg nach Harbin und Shenzhen Dresden/Shenzhen, 2. Januar 2020. Um die Wirtschaftsbeziehungen und Forschungskooperationen mit dem Fernen Osten auszubauen und mehr chinesische Touristen nach Dresden zu locken, brechen Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und der kommunale Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke gemeinsam mit einer Unternehmer-Delegation am Sonnabend ins Reich der Mitte auf. Das hat die Stadtverwaltung Dresden heute angekündigt.

Bildschirmfoto von der Startseite von Medici.tv (Screenshot: Heiko Weckbrodt)

Klassikmusik-Dienst „Medici.tv“ nun gratis für Dresdner Leser

Mit städtischem Bibo-Ausweis lassen sich die Opern-, Konzert- und Ballettströme nun gratis ansehen Dresden, 2. Januar 2020. Klassikmusik-Freunde mit Bibliotheksausweis haben ab sofort Zugriff auf den Streaming-Dienst „Medici.tv“, der zahlreiche Oper-, Ballett- und Konzertaufführungen als Videos bereithält. Auch Dokumentationen rund um die Welt der klassischen Musik sind dort abrufbar. Registrierte Leser der Städtischen Bibliotheken Dresden können diesen Dienst ab dem 2. Januar 2020 gratis nutzen. Das hat die Bibliotheken-Direktion nun mitgeteilt.

Haptische Handschuhe von Bebop Sensors für virtuelle Welten. Foto: Bebop Sensors

Mit Haptik-Handschuhen virtuelle Welten ertasten

Bebop stellt zur Messe CES 2020 Fühl-Handschuhe für VR-Datenbrillen vor Berkeley, 1. Januar 2020. Damit virtuelle Welten intuitiver erlebbar werden, hat das kalifornische Unternehmen „Bebop Sensors“ aus Berkeley einen haptischen Handschuh entwickelt. Kombiniert mit einer Datenbrille kann der Nutzer damit Gegenstände in virtuellen Realitäten (VR) scheinbar fühlen. Bebop will diesen Handschuh zur Konsumelektronikmesse „CES 2020“ ab 7. Januar 20209 in Las Vegas vorführen.