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Das additive Verfahren "Laserstrahlschmelzen" kommt beim 3D-Druck zum Einsatz. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer Dresden pflanzt Kopierschutz per 3D-Druck in Bauteile ein

Forscher erzeugen 3D-Codes im Innern von Prothesen und anderen Komponenten Dresden., 2. Juni 2020. Fraunhofer-Forscher aus Dresden wollen Industriespionen und Produktpiraten das Leben schwer machen: Beim 3D-Druck von Bauteilen pflanzen sie ins Inner der Bauteile versteckte räumliche Codes ein. Die können dann später durch Ultraschall, Röntgen oder Wirbelströme ausgelesen werden, um beispielsweise Komponenten „Made in Germany“ von billigen Fälschungen zu unterscheiden. Das hat die Dresdner Außenstelle des „Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik“ (IWU) aus Chemnitz mitgeteilt.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Xenon und Norafin kurbeln eigene Schutzmasken-Produktion in Sachsen an

Hochautomatisierte Linie soll Millionen deutsche FFP2-Masken herstellen Dresden/Mildenau, 30. April 2020. Um in Konsequenz aus der Corona-Krise eine international konkurrenzfähige Schutzmasken-Produktion in Sachsen aufzubauen, haben sich der Dresdner Anlagenbauer „Xenon“ und das Textilunternehmen „Norafin“ aus Mildenau zusammengetan. Sie wollen gemeinsam eine Linie installieren, die bis zu zwei Millionen Schutzmasken der Klasse „FFP2“ fertigen kann. Das geht aus einer Mitteilung des sächsischen Innovationsnetzwerkes „Futuresax“ hervor.