Monate: April 2024

Roboter spielen eine Schlüsselrolle im Industriellen Internet der Dinge - hier ist beispielhaft ein Stäubli-Roboter zu sehen. Foto: Heiko Weckbrodt

US-Industrie installiert 12 % mehr Roboter

Vor allem Auto- und Elektronik-Fabriken forcieren Automatisierung Frankfurt am Main, 30. April 2024. Die Auto-und Elektronikindustrie sowie weitere Branchen in den USA forcieren ihren Automatisierungskurs: Im Jahr 2023 hat die US-Industrie insgesamt 44.303 Roboter installiert und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Das hat die „International Federation of Robotics“ (IFR) in Frankfurt am Main mitgeteilt.

Foto: Tobias Ritz für die TUD

Studenten sollen Ausfallzeiten an Schulen in der Lausitz füllen

Dresdner Uni startet Pilotprojekt Dresden/Zittau/Weißwasser, 30. April 2024. Weil an Schulen in der sächsischen Lausitz zu viel Unterricht durch Lehrermangel ausfällt, startet die TU Dresden nun ein Pilotprojekt. Die Uni delegiert ab Mai 2024 zunächst 14 Studenten und Studentinnen jeweils freitags an zwei Oberschulen in Zittau Weißwasser. Dort sollen sie die Ausfallzeiten sinnvoll mit Bildung füllen. Das hat die Technische Universität Dresden (TUD) heute angekündigt.

Blick in die ehemalige Werkhalle, in der heute die "Zeitenströmung" Ausstellungen präsentiert - oben der Vitruviansche Mensch nach da Vinci. Foto: Heiko Weckbrodt

Mutiert Künstliche Intelligenz zum nächsten Da Vinci?

Technologie-Pionier Socher sieht KIs auf dem Weg zum Universalgelehrten Dresden, 30. April 2024. Künstliche Intelligenzen (KI) werden in wenigen Jahren für Durchbrüche bei der Behandlung von Erbkrankheiten, im Design von Fusionsreaktoren, auf der Suche nach neuen Werkstoffen, ja selbst in der Steuerpolitik-Forschung und in anderen Wissenschaftsdisziplinen sorgen. Davon zeigte sich der sächsisch-kalifornische KI-Pionier Richard Socher bei einem Besuch in seiner Heimatstadt Dresden überzeugt.

Blick in die Solarmodul-Produktion bei Solarwatt Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Solarwatt stoppt Produktion von Photovoltaik-Modulen in Dresden

Neuhaus: „Aggressiver Verdrängungswettbewerb in der Solarbranche lässt uns keine andere Wahl“ Dresden, 29. April 2024. Die zweite ostdeutsche Solarkrise schwappt nach Dresden: Solarwatt stoppt Ende August 2024 die Produktion von Photovoltaik-Modulen in der sächsischen Landeshauptstadt. Das haben das Unternehmen selbst sowie das sächsische Umwelt- und Energieministerium mitgeteilt. Die 190 betroffenen Beschäftigen sollen nun umschulen.

Marcatura laser su turbocompressori | Marcatori laser | LASIT

Innovative Laserlösungen revolutionieren die Werbeindustrie

In der heutigen schnelllebigen Werbeindustrie sind innovative Technologien entscheidend, um die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen und zu halten. Eine der Schlüsseltechnologien, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Lasertechnologie. Mit ihrer Fähigkeit, hohe Produktivität, Vielseitigkeit und Wartungsfreundlichkeit zu bieten, erfüllt sie nicht nur die hohen Erwartungen der Kunden, sondern steigert auch die Qualität und Effizienz der Werbeprodukte.

Cyberangriffe: Immer mehr deutsche Unternehmen fallen ihm zum Opfer

58 Prozent der befragten deutschen Unternehmen waren im Jahr 2023 Opfer eines Cyberangriffs – wie aus einer weltweiten Statista-Analyse hervorgeht. Nur irländische Unternehmen mit 71 Prozent waren öfter betroffen. In Zukunft rechnen Experten damit, dass Unternehmen noch mehr mit diesem Problem konfrontiert werden. Ausschlaggebend dafür ist die zunehmende Professionalisierung der Kriminellen. Zwar sind die Hauptverantwortlichen immer noch ehemalige Angestellte oder Privatpersonen, doch es zeichnet sich ein Richtungswechsel ab.

Umschlag von "Hildur – Das Grab im Eis". Abb.: Heyne

„Hildur – Das Grab im Eis“: Neuer Island-Krimi von Satu Rämö

Die Provinz-Polizistin und der strickende Finne ermitteln wieder Mit dem „Grab im Eis“ setzt die Finnin Satu Rämö ihre Krimireihe über Mord und Totschlag in der isländischen Provinz fort. In ihrem zweiten Fall muss Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir den Mord an einem umstrittenen Lokalpolitiker nahe Ísafjörður aufklären – und plötzlich ergeben sich Zusammenhänge mit einem mysteriösen Flugzeug-Absturz nahe der Hauptstadt Reykjavík.

Die Lohnlücke zwischen Ost und West liegt in Deutschland bei etwa 15 %. Themenfoto: Heiko Weckbrodt

Einkommens-Abstände schrumpfen in Deutschland

Besserverdienende kommen knapp aufs Dreifache der Geringverdiener Wiesbaden, 29. Juni 2024. Durch die starken staatlichen Mindestlohn-Erhöhungen der jüngeren Zeit ist der Abstand zwischen Gering- und Besserverdienern deutlich geschrumpft: Hatten Besserverdienende im April 2023 das 2,98-Fache des Bruttostundenverdienstes von Geringverdienenden erhalten, waren es im April 2022 war es noch das 3,28-Fache. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt.

In der klinischen Studie wurde das Blut und das Knochenmark von Patient:innen mit Multiplen Myelom entnommen und auf bestimmte Biomarker untersucht. Foto (Symbolbild): Colourbox via Uni Leipzig

Zelltherapie-Erfolg gegen Krebs im Knochenmark wird berechenbar

Leipziger Hämatologen finden Biomarker für Kampf gegen „Multiples Myelom“ Leipzig, 28. April 2024. Damit Ärzte künftig besser einschätzen können, ob und wann beim konkreten Patienten eine Zelltherapie gegen die Knochenmark-Krebsart „Multiples Myelom“ funktioniert, haben Leipziger Hämatologen nun den Weg zu einem dafür geeigneten Analyseverfahren geebnet: Sie haben Biomarker gefunden, die anzeigen, ob das Immunsystem des Patienten auf eine „CAR-T“-Zelltherapie anspringt. Das hat die Uni Leipzig mitgeteilt.

Erbgut-Moleküle wie die DNS-Doppelhelix können auch von Menschen generierte Daten speichern. Illustration: Dall-E, hw

Zwischen Krebsdiagnostik und Verlust-Tänzen: Dresdner Exzellenzpreise vergeben

Jury zeichnet erstmals auch eine Choreografie aus Dresden, 27. April 2024. Wie können mikromechanische Kräfte in Zellen dabei helfen, dass sich neue Nervenzellen im Rückenmark bilden? Wie lässt sich Künstliche Intelligenz (KI) als Erbgut-Designer einsetzen? Wie lassen sich seltene Krebsarten früh erkennen, um sie noch rechtzeitig bekämpfen zu können? Und wie kommen wir mit dem Verlust eines geliebten Menschen zurecht? Mit diesen Fragen haben sich die Gewinner des diesjährigen Dresdner Exzellenforschungs-Preises auseinandergesetzt.

Blick in ein Spiegelkabinett im binären Matrix-Stil im Futurium Berlin. Foto: Heiko Weckbrodt digital Binärcode

EU plant „KI-Fabriken“ für Jungunternehmen

KI-Bundesverband dringt auf Anschaffung geeigneter Supercomputer Berlin/Brüssel, 27. April 2024. Der deutsche KI-Bundesverband begrüßt die EU-Pläne, sogenannte „KI-Fabriken“ einzurichten, in denen junge Unternehmen ihre „Künstlichen Intelligenzen“ und deren Sprachmodelle an Supercomputern trainieren und testen können. Der Verband reagiert damit auf eine Abstimmung im Europaparlament über die „EuroHPC-Startup-Initiative zur Stärkung der europäischen Führungsrolle in vertrauenswürdige Künstliche Intelligenzen“.

Schloss, schlösser, schlüssel, kryptografie. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Eco: Verschlüsselungsverbot verstößt gegen Grundrechte

Kritik an Europol-Vorstoß gegen End-zu-End-Verschlüsselung Berlin/Den Haag, 26. April 2024. Gegen polizeiliche Hintertüren in der verschlüsselten Internet-Kommunikation hat sich „Eco“ in Berlin ausgesprochen. Der Internetwirtschaftsverband wendet sich damit Forderungen von Europol, Ermittlern einen Zugang zu illegal verschlüsselten Inhalten einzuräumen und eine „Ende zu Ende“-Verschlüsselung zu unterbinden.

Dirk Röhrborn ist im Vorstand von "Silicon Saxony" und leitet das Software-Unternehmen "Communardo" in Dresden. Foto: Bitkom

Communardo übernimmt Scolution und Bitvodoo

Dresdner streichen bei der Gelegenheit „Software“ aus dem Unternehmens-Namen Dresden, 26. April 2024. Communardo Dresden ist auf Einkaufstour: Erst hat das Unternehmen die Schweizer Softwarefirma „Bitvodoo“ übernommen und nun auch den informationstechnologischen Dienstleister „Scolution“ aus Schwäbisch Hall. Das hat Communardo mitgeteilt.

Auch Puzzle gehören zu den Aufgaben im neuen Quantenphysik-"Escape Room" in den Technischen Sammlungen Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Tot-lebendige Quantenkatze lockt Kinder in Dresdner Physik-Irrgarten

Exzellenzzentrum „Ct.qmat“ hat in Technikmuseum Deutschlands 1. Quanten-Escape-Room gebaut Dresden, 25. April 2024. Vor 90 Jahren steckte der Physiker Erwin Schrödinger eine Quanten-Katze in eine gefährliche Box mit einer Höllenmaschine darinnen. Seither fragte er sich immer wieder, ob seine Katze noch lebt und tot ist. Da er keine vollendeten Tatsachen schaffen wollte, indem er die Kiste öffnete, blieb sie verschlossen. Und so machte es sich die gleichermaßen tote wie lebendige Katze darin gemütlich, richtete sich Wohnzimmer, Küche, Bad und Garderobe ein. Nun, neun Dekaden später, ist Schrödingers übermannsgroße Box in den Technischen Sammlungen Dresden wieder aufgetaucht. Dort lädt die „Katze Q“ nun Mädchen und Jungs ein, einen Fluchtweg aus ihren Quantenreich zu finden….