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Künstliche Intelligenz soll Herzkrankheiten erkennen

Nicht immer sind die Liebesschwüre von Internet-bekanntschaften echt, warnt das LKA Sachsen. Grafik: Heiko Weckbrodt

Grafik: Heiko Weckbrodt

TU Dresden will Prophylaxe-KI einspannen, um Arterienverkalkung rechtzeitig zu erkennen

Dresden, 23. November 2020. Biomedizin-Techniker und -Technikerinnen der TU Dresden wollen „Künstliche Intelligenzen“ (KIs) so anlernen, dass sie „koronare Herzkrankheiten“ (KHK) bei Patienten frühzeitig erkennen, so dass die Ärzte beizeiten gegensteuern können. Das hat die TU Dresden mitgeteilt. Am Projekt “Timely” („A patient-centered early risk prediction, prevention, and intervention platform to support the continuum of care in coronary artery disease using eHealth and artificial intelligence” beteiligen sich insgesamt 13 europäische Partner.

Gefäßverengung schädigt Herzmuskel durch Sauerstoffmangel

KHK heißen auch „Ischämischen Herzkrankheiten“. Sie entstehen, wenn sich die Herzkranzgefäße über Jahre hinweg verengen und der Herzmuskel zu wenig Sauerstoff bekommt. Etwa jeder siebte Todesfall in Deutschland geht laut des Todesursachenstatistik des Bundes auf eine KHK zurück. Die Arterienverkalkung lässt sich allerdings ausbremsen. „Selbstmanagement und Lebensweise des Patienten sowie rechtzeitige klinische Interventionen können die Entwicklung der KHK wesentlich beeinflussen“, heißt es vom Institut für Biomedizinische Technik. Daher sollen speziell trainierte KIs in Zukunft zur Früherkennung und zur Auswahl personalisierte Therapien beitragen.

Zum Timely-Projekt gehören folgende Partner:

  • UNIVERSITEIT VAN AMSTERDAM, Niederlande
  • RUPRECHT-KARLS-UNIVERSITAET HEIDELBERG, Deutschland
  • BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG, Deutschland
  • IDRYMA TECHNOLOGIAS KAI EREVNAS, Griechenland
  • Private Universität Witten/Herdecke gGmbH, Deutschland
  • STICHTING KATHOLIEKE UNIVERSITEIT BRABANT, Niederlande
  • IEM GmbH, Deutschland
  • FUNDACION INSTITUTO DE INVESTIGACION MARQUES DE VALDECILLA, Spanien
  • SERVIZO GALEGO DE SAUDE, Spanien
  • Capemed LP, Griechenland
  • SEMDATEX GmbH, Deutschland
  • TU DRESDEN, Deutschland
  • MEDIZINISCHE UNIVERSITAT GRAZ, Österreich

Autor: hw

Quelle: TUD