Hochschulpolitik, News

Dresden ist guter Standort für Wirtschaftsstudien

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Studenten geben im CHE-Hochschulvergleich gute Noten für TU

Dresden, 5. Mai 2020. Dresden ist aus Studentensicht ein guter Hochschul-Standort, um wirtschaftsnahe Fächer zu studieren. Das geht aus der aktuellen Ausgabe der Vergleichsanalyse „CHE Hochschulranking“ hervor, die die Wochenzeitung „Die Zeit“ nun ich ihrem Studienführer 2020/21 veröffentlicht hat. Demnach fühlen sich die Studenten an sächsischen Unis und Hochschulen gut unterstützt, wenn sie Wirtschaftsfächer anfangen.

Besonders viele sehr gute Bewertungen von den Studierenden bekam die Technische Universität Dresden im Fach Wirtschaftsingenieurwesen, teilte „Die Zeit“ mit. Pluspunkte gab es für die Betreuung durch die Dozenten, den Wissenschaftsbezug, das Lehrangebot und die Angebote zur Berufsorientierung. Auch der TU-Studiengang für Wirtschaftsinformatik platzierte sich in der Spitzengruppe. Schon im Hochschule-Vergleich der „Wirtschaftswoche“ im April 2020 hatte die Dresdner Uni besonders gute Noten bekommen.

Diplom immer noch heiß begehrt

Bemerkenswert: 18 Jahre nach der Einführung des Bachelor- und Master-Systems an deutschen Unis ist das deutsche Diplom immer noch heißbegehrt: „Die Nachfrage der Studierenden nach einem Diplomabschluss ist weiterhin sehr groß“, informierte Wirtschafts-Dekan erklärt Prof. Michael Schefczyk von der TU Dresden. „Zudem genießt das Diplom nach wie vor einen exzellenten Ruf in der Unternehmenspraxis.“

Auch die Unis Leipzig, Chemnitz und Freiberg sowie die Westsächsischen Hochschule Zwickau und die Hochschule Mittweida platzierten sich Wirtschaftsstudiengängen in der Spitzengruppe. Weitere Hochschulen punkteten in einzelnen Disziplinen über dem Durchschnitt.

Generell finden angehende Akademiker in Sachsen sehr gute Unterstützung zum Studienanfang und begleitende Maßnahmen im ersten Studienjahr vor, schätzte Prof.  Frank Ziegele ein, der das „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) leitet.

Autor: hw

Quelle: Die Zeit, TUD