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19 % der deutschen Stromerzeugung aus Windkraft

Die Hauptachsen heutiger Windkraftanlagen drehen sich heuet oft schon in Höhen deutlich über 100 Metern - wo oft andere Strömungen herrschen als in Bodennähe. Weil Turbinen auf höheren Masten einen deutlich höheren Energieertrag bringen, ersetzen viele Betreiber derzeit durch Repowering-Programme alte Anlagen durch größere. Foto: Bundesverband Windenergie

Foto: Bundesverband Windenergie

Wiesbaden, 15. Oktober 2019. Die fast 30 000 Windräder in Deutschland haben im Jahr 2018 rund 106,4 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Wiesbaden mitgeteilt. Die Windkraft steuert damit nun 19 Prozent zur deutschen Stromeinspeisung bei.

9 % mehr Offshore-Windenergie

Die Bruttostromerzeugung aus Windenergieanlagen an Land stieg 2018 gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf rund 92 Milliarden Kilowattstunden. Im Vergleich dazu erzeugten die in deutschen Gewässern wie Nord- und Ostsee installierten Windräder (offshore) 19,3 Milliarden Kilowattstunden. Das waren neun Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt tragen nach offizieller Zählung erneuerbare Quellen wie Wind und Sonne mit 35 Prozent zur deutschen Energieerzeugung bei, die Braunkohle kommt auf 23 Prozent, Erdgas auf zehn Prozent und die Kernenergie auf zwölf Prozent.

Autor: hw

Quelle: Destatis