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Sächsische Wirtschaft stagniert

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Abb.: Heiko Weckbrodt

Statistisches Landesamt stellt BIP-Halbjahresbilanz vor

Kamenz, 24. September 2019. Die fetten Jahre sind offensichtlich erstmal vorbei: Die Wirtschaft in Sachsen wächst nicht mehr. Das geht aus einer Mitteilung des statistischen Landesamtes in Landesamtes hervor, die sich wiederum auf Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ stützt.

Vor allem Industrie schwächeln

Demnach ist das gesamtdeutsche Bruttosozialprodukt im ersten Halbjahr 2019 nur noch um 0,4 Prozent gewachsen. In Sachsen hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung. Vor allem die Industrie im Freistaat schwächelt.

Verantwortlich dafür dürften unter anderem die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten durch die Handelskriege zwischen den USA und China beziehungsweise Südkorea und Japan, durch die Brexit-Angst, die Golfkrise und ähnliche Entwicklungen sein, die besonders in exportorientierten Industriezweigen für export- und investitionsdämpfende Impulse sorgen. Die Binnennachfrage und die Entwicklung im Bausektor in Sachsen gilt dagegen bisher als noch recht robust.

Autor: hw

Quelle: Statistisches Landesamt Dresden