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Sachsen wollen bessere Transportadern gen Ungarn

Blick auf den Alberthafen in Dresden, den Stammsitz der Firmengruppe SBO. Foto: SBOBlick auf den Alberthafen in Dresden, den Stammsitz der Firmengruppe SBO. Foto: SBO

Blick auf den Alberthafen in Dresden, den Stammsitz der Firmengruppe SBO. Foto: SBO

Sächsische Binnenhäfen Oberelbe beteiligen sich am europäischen Ausbauprogramm „Corcap“

Dresden, 5. Juli 2019. Damit die Güterströme zwischen Deutschland und Ungarn in Zukunft effektiver und umweltfreundlicher fließen können, beteiligen sich die „Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH“ (SBO) aus Dresden am europäischen Verkehrsprojekt „Capitalising TEN-T corridors for regional development and logistics” (Corcap). Ein Fokus liegt dabei auf einer leistungsstarken Verkehrsverbindung per Schiff und Bahn zwischen Budapest und Rostock.

Mit 2,5 Millionen Euro dotiert

Beteiligt am Projekt sind insgesamt zehn Partner aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Dotiert ist „Corcap“ mit 2,5 Millionen Euro. Davon kommen 2,1 Millionen Euro von der EU. Start war im April 2019. Im Jahr 2022 sollen die Ergebnisse vorliegen.

Engpässe zwischen Prag und Dresden absehbar

Bereits jetzt würden sich Engpässe für die transeuropäische Warenströme im Abschnitt Dresden-Prag abzeichnen, heißt es vom SBO. Auch alternative Transportkorridore über den Knoten Wien hätten nur noch wenig Reserven. Daher seien „dringend Maßnahmen erforderlich, um den multimodalen Zugang zu den Bahn- und Binnenschiffsverkehren zu verbessern“.

SBO will Verbindung zwischen Rostock und Budapest stärken

Die SBO werden sich im Zuge des Projektes darauf konzentrieren, den direkten Zugang zu den Häfen und den Terminals im sächsischen und tschechischen Abschnitt der Güterverkehrsader zu verbessern. Auch will der sächsische Hafenbetreiber zusammen mit dem Hafen Rostock neue Angebote für den Schienengüterverkehr auf der Achse Rostock-Dresden-Prag-Bratislava-Budapest aufbauen.

Autor: hw

Quelle: SBO