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Elektro-Piëch tritt gegen Tesla & Co. an

So soll der Piech Mark Zero laut Studie aussehen. Visualisierung: Piëch Automotive

So soll der Piech Mark Zero laut Studie aussehen. Visualisierung: Piëch Automotive

Batterie soll sehr schnell aufladbar sein – bisher ist der Sportwagen aber nur eine Studie

Zürich/Genf, 3. März 2019. Ein neuer, alter Name drängt in den Sportwagen-Markt: Der Medienagent Toni Piëch und der Typograf Rea Stark Rajcic wollen am 5. März auf dem Genfer Automobilsalon 2019 die Studie für einen neuen Elektro-Sportwagen „Piëch Mark Zero“ vorstellen. Sie haben gemeinsam das deutsch-schweizerisches Unternehmen “Piëch Automotive” mit Sitz in Zürich und München gegründet.

500 km Reichweite

Das 1,8 Tonnen schwere und 250 Kilometer pro Stunde schnelle Automobil soll, wenn es denn gebaut wird, vor allem durch seine Batteriezellen neue Maßstäbe setzen: Laut „Piëch Automotive“ soll durch eine neuartige Zell-Technologie aus China in nicht mal fünf Minuten zu 80 Prozent aufladbar sein. Dies sei möglich, weil die Zellen selbst bei hoher Stromstärke beim Laden kaum warm werden, heißt es weiter. Die maximale Reichweite beziffern die Unternehme mit 500 Kilometern.

Anscheinend fabrikloses Geschäftsmodell

Das dahinter stehende Unternehmen besteht im Kern anscheinend nur aus einer kleinen Einheit – so gut wie alles außer dem Design wollen Piëch und Rajcic durch externe Partner beziehungsweise Auftragsfertiger erledigen lassen. Vermutlich hoffen sie auch auf die Zugkraft des Namens „Piëch“: Vor allem Ferdinand Piëch prägte als VW-Chef die deutsche und internationale Automobilbranche entscheidend mit.

Unsere Testfahrt mit dem Tesla S startet an der Autobahnauffahrt Nossen. Foto: Peter Weckbrodt

Tesla S an der Autobahnauffahrt Nossen. Foto: Peter Weckbrodt

Der neue Piëch-Sportwagen ist offensichtlich als Kampfansage an Teslas Oberklasse-Wagen sowie die kommenden Elektro-Mobile von Porsche und Mercedes oder den BMW-Elektrosportwagen i8 gedacht.

Autor: hw