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Gewerbekredite: Darauf sollten Sie achten!

Geld, Kredit. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

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Leider hat nicht jeder Unternehmer die Chance, eine Finanzierung von einem der „Löwen“ oder einem anderen Business Angel zu bekommen. Viele Firmenchefs sind auf die Kredite der Banken angewiesen, wenn sie ihr Unternehmen an die gute Konjunktur anpassen und ihre Kapazitäten erweitern wollen. Für sie ist es wichtig, eine Finanzierung mit verträglichen Konditionen zu finden.

Keine Gewerbefinanzierung ohne Vergleich abschließen!

Private Kreditkunden haben es leicht, denn sie können die Konditionen der potenziellen Kreditgeber blitzschnell auf diversen Vergleichsportalen in Erfahrung bringen. Bei einem Gewerbekredit gestaltet sich der Vergleich schon wesentlich schwieriger. Der Grund ist, dass hier bei der Festsetzung der Zinsen viele Faktoren einfließen. Dazu gehören nicht nur die erzielten Gewinne, sondern auch die Entwicklung der Markt- und Umsatzchancen wird dabei berücksichtigt. Hinzu kommen die Trends bei den Lohnkosten und etliche steuerrechtliche Aspekte. Unternehmer sind deshalb gut beraten, wenn sie sich an darauf spezialisierte Vermittler wenden. Einige Vermittler kennen die Konditionen von mehreren Hundert potenziellen Kreditgebern. Ein solches Beispiel ist Compeon, wo beim Gewerbekredit rund 220 Angebote geprüft werden können.

Laufzeiten und Zinsbindungen gut im Auge behalten!

Langfristiges Denken ist bei der Inanspruchnahme von Darlehen für Gewerbetreibende immer angebracht. Das gilt vor allem für kleine Familienbetriebe, die den nachfolgenden Generationen möglichst keine Schulden hinterlassen wollen. Für sie sind vor allem die Firmenkredite interessant, die eine flexible Rückführung der Kreditsumme ermöglichen. Variable und kostenfreie Zwischentilgungen bieten die Banken jedoch nicht bei jeder Unternehmensfinanzierung. Oftmals können Familienbetriebe auch nicht von den Förderkrediten profitieren, weil sie die Zahl ihrer Angestellten überschaubar halten wollen. Dadurch kommen beispielsweise die KfW-Förderkredite für die Schaffung neuer Arbeitsplätze häufig nicht infrage. Die Förderungen der Bundesagentur für Arbeit für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen scheiden dadurch meistens ebenfalls aus. Sie sind also auf klassische Bankkredite angewiesen.

Wofür können Gewerbekredite überhaupt verwendet werden?

Bei den Verwendungsmöglichkeiten steht eine große Bandbreite zur Auswahl. Am günstigsten fallen üblicherweise die Zinsen für Darlehen für die Anschaffung von Gewerbeimmobilien aus. Das liegt daran, dass die Kreditgeber ziemlich gute Sicherheiten erhalten, bei denen in Deutschland auch in den nächsten Jahren nicht mit einem Wertverfall zu rechnen ist. Sollen die Kreditsummen für die Anschaffung anderer Sachwerte (Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge) verwendet werden, sind die Zinsen ebenfalls moderat, weil bei einem Zahlungsausfall eine Verwertung der Sachwerte möglich ist. Die höchsten Zinsen werden bei den Unternehmenskrediten dann verlangt, wenn eine Verwendung der Kreditsumme zu Kontokorrent-Zwecken oder zur Verbesserung der verfügbaren Umlaufmittel geplant ist. Der Grund dafür liegt darin, dass hier in der Regel ausschließlich die auftragsbedingt prognostizierten Gewinne als Sicherheit herangezogen werden können. Besonders schwierig ist die Situation bei sehr jungen Unternehmen. Dort liegen noch keine Bilanzen für die Vergangenheit vor, auf deren Basis eine verlässliche Schätzung der Gewinnentwicklung möglich ist.

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