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Jede vierte Maschine ist „Industrie 4.0“-fähig

In der hochautomatisierten, vernetzten Fabrik der Zukunft (Industrie 4.0) handeln Maschinen, Roboter und Werkstücke die Fertigungsabläufe selbstständnig untereinander aus. Abb.: Silicon Germany AG

In der hochautomatisierten, vernetzten Fabrik der Zukunft (Industrie 4.0) handeln Maschinen, Roboter und Werkstücke die Fertigungsabläufe selbstständig untereinander aus. Abb.: Silicon Germany AG

Umfrage: Immer mehr Anlagen in deutschen Fabriken sind vernetzt

Berlin, 23. April 2018. Etwa ein Viertel aller Maschinen in deutschen Fabriken arbeitet vernetzt und ist damit weitgehend „Industrie 4.0“-fähig. Das hat der „Bitkom“ aus Berlin mitgeteilt. Dabei stützt sich der Digitalwirtschafts-Verband auf eine Telefon-Umfrage seiner Tochter „Bitkom Research“ unter 553 Produktionsleitern, Vorständen oder Geschäftsführern von Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern.

Bitkom: „Jetzt geht es darum, den kompletten Maschinenpark aufzurüsten“

„In den vergangenen Jahren hat sich in Sachen Industrie 4.0 viel getan. Machine-to-Machine-Kommunikation ist in den Fabriken Realität“, schätzte Bitkom-Präsident Achim Berg ein. „Jetzt geht es darum, den kompletten Maschinenpark aufzurüsten und ganze Geschäftsmodelle von analog auf digital zu drehen.“

Viele Unternehmen scheuen hohe „Industrie 4.0“-Investitionen

Allerdings gehen viele deutsche Unternehmen den Weg zur vollautomatischen, vernetzten und mit Eigenintelligenz ausgestatteten Fabrik eher vorsichtig: Zwar haben zwar so gut wie alle Betriebe, die Industrie 4.0 anwenden oder dies planen, in diesem Jahr Geld dafür eingeplant. Das Budget macht aber im Schnitt nur 5 Prozent des Gesamtumsatzes aus, teilte der Bitkom mit.

„Industrie 4.0-Lösungen kosten zwar erst einmal Geld, ermöglichen aber langfristig starke Effizienzverbesserungen und Kostenreduktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, betonte Berg. „Nur wer signifikant in Industrie 4.0 investiert, kann den steigenden Kundenanforderungen gerecht werden und international konkurrenzfähig bleiben.“

Autor: Heiko Weckbrodt

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