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Dresdner Novaled ist „Europäische Firma des Jahres“

OLED-Leuchtkacheln aus Dresden. Abb.: Novaled

OLED-Leuchtkacheln aus Dresden. Abb.: Novaled

San Francisco/Dresden, 2. Oktober 2012: Ein Expertengremium des Marktforschungsunternehmens „Cleantech“ (San Francisco) hat die auf organische Leuchtdioden (OLEDs) spezialisierte Dresdner „Novaled“ zur „European Company of the Year“ gekürt.

Außerdem nahm die aus 75 Finanzinvestoren und Hightech-Managern bestehende Jury das Unternehmen in die weltweite „2012 Global Cleantech 100 List“ auf, in der Firmen aufgeführt sind, „deren Name für die innovativsten und vielversprechendsten Ideen im Bereich der Cleantech-Technologie steht und die sehr wahrscheinlich in den nächsten fünf bis zehn Jahren den größten Einfluss auf den Markt haben werden“, wie Novaled mitteilte. Nominiert waren in diesem Jahr insgesamt 8285 Unternehmen aus 85 Ländern.

Novaled entstand 2001 als Ausgründung aus der TU Dresden und dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosystem (IPMS) Dresden. Das Unternehmen ist auf kurze Dotierungsmoleküle und anderes Spezial-Know-How für OLEDs spezialisiert, die deren Effizienz deutlich verbessern. Zu den Abnehmern gehören unter anderem große Bildschirmhersteller wie Samsung und LG, die diese Technologie zum Beispiel in ihren OLED-Computertelefonen wie dem „Galaxy“ verwenden. Auch Hersteller organischer Solarzellen wie Heliatek nutzen diese Dotierungsmaterialien. Darüber hinaus bietet Novaled auch Luxus-Oled-Leuchten an.

Das Unternehmen geht in diesem Jahr an die Börse, beschäftigt rund 140 Mitarbeiter und realisierte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 17,4 Millionen Euro und einen Gewinn von 3,6 Millionen Euro. Heiko Weckbrodt

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