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Falscher GVU-Virus erpresst Internetnutzer

Der angebliche GVU-Trojaner. Abb.: GVU

Der angebliche GVU-Trojaner. Abb.: GVU

Berlin, 21.3.2012: Seit gestern ist ein Schadprogramm im Umlauf, das sich als Botschaft der „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ (GVU) ausgibt, wie die in Berlin ansässige Gesellschaft mitteilte. Startet ein Nutzer auf einem befallenen Rechner seinen Firefox oder einen anderen Internet-Browser, erscheint eine bildschirmfüllende Meldung – angeblich von GVU und vom „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ (BSI) -, in dem mitgeteilt wird, mit diesem Computer seien Raubkopien gezogen worden und daher sei er gesperrt worden. Gegen eine Zahlung von 50 Euro per Paysafecard könne der PC wieder entsperrt werden.

Die GVU distanzierte sich von dem Virus und forderte Betroffene auf, Anzeige bei der Polizei zu stellen. Das Schadprogramm werde anscheinend durch eine Porno-Werbung installiert. Im Übrigen führe auch eine Zahlung nicht dazu, dass der befallene Rechner wieder nutzbar werde. hw

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