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Abwanderung aus Sachsen gestoppt

Sven Morlok. Abb.: SMWA

Dresden, 6.1.2012: Erstmals seit 1997 sind mehr Menschen nach Sachsen ein- statt ausgewandert. Das teilte der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) heute in Dresden mit. Morlok führte das auf die gesunkene Arbeitslosigkeit und die verbesserten Beschäftigungs-Chancen im Freistaat zurück. “Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird Sachsen 2011 ein Wanderungsplus verzeichnen”, sagte der Minister. “Ich gehe fest davon aus, dass sich diese positive Entwicklung stabilisiert.“

Vor allem die exportorientierte Automobilindustrie hatte in jüngster Zeit in Sachsen zugelegt. Aber auch Maschinenbau und Mikroelektronik haben sich nach der Wirtschafts- und Chipkrise 2008/2009 inzwischen spürbar erholt. Entsprechend hatten Dresden (Infineon, Globalfoundries) und Leipzig (Porsche, BMW) bereits seit geraumer Zeit Bevölkerungszuwächse verzeichnet.  hw

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Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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