Alle Artikel mit dem Schlagwort: Werkstoff

Wissenschaftliche Mitarbeiter untersuchen im PEZ-Entwicklungszentrum der TU Dresden mit Roboterhilfe, wie belastbar neue Verbundmaterialen sind. Foto. Heiko Weckbrodt

Sachsen wollen bessere Hightech-Werkstoffe entwickeln

Land fördert Forschungsallianz „Amareto“ mit 5,5 Millionen Euro Dresden, 30. Januar 2017. Damit die sächsische Industrie Hightech-Werkstoffe für sparsame Autos, Flugzeuge und andere Maschinen schneller und effizienter als die internationale Konkurrenz entwickeln kann, haben Wissenschaftler aus Dresden, Chemnitz und Freiberg eine neue Forschungs-Allianz geschmiedet. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat ihnen dafür am Montag in Dresden bis zum Jahr 2020 insgesamt 5,5 Millionen Euro Fördergeld aus EU-Töpfen zugesagt. Beteiligt sind die Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz. Land fördert Forschungsallianz „Amareto“ mit 5,5 Millionen Euro Dresden, 30. Januar 2017. Damit die sächsische Industrie Hightech-Werkstoffe für sparsame Autos, Flugzeuge und andere Maschinen schneller und effizienter als die internationale…

Ein Mitarbeiter prüft die Kohlefaserbeschichtung eines Kegels. Foto: Im Airbus 350 XWB stecken Kohlefaser-Kegel aus Dresden. Foto: East-4D

Leichtbau und neue Materialien im Fokus der Werkstoffwoche Dresden

Rund 1800 Experten zur Tagung erwartet Dresden, 14. September 2015. Der Einsatz von Leichtbau-Werkstoffen wie Aluminium und Magnesium für spritsparendes Autos, industrielle 3D-Drucker, die nahezu jedes Bauteil aus Computermodellen erzeugen können sowie von der Natur inspirierte Konstruktionsmethoden (Beispiel: „Vom Nilpferdschweiß zur Sonnencreme“) sind einige der Themen, die im Mittelpunkt der „Werkstoffwoche“ (14. bis 17. September 2015), die heute in Dresden begonnen hat. Die Veranstalter rechnen damit, dass rund 1800 Experten aus Maschinenbau, Energie-, Medizin-, Verkehrs-, Fertigungs-, Informations- und chemische Verfahrenstechnik und Branchenentscheider aus Deutschland die Tagung besuchen werden. Rund 1800 Experten zur Tagung erwartet Dresden, 14. September 2015. Der Einsatz von Leichtbau-Werkstoffen wie Aluminium und Magnesium für spritsparendes Autos, industrielle 3D-Drucker, die nahezu jedes Bauteil aus Computermodellen erzeugen…

Doktorand Alexander Fedorov ist aus Russland an das IFW Dresden gekommen, um zu forschen. Hier bereitet er gerade eine Vakuumkammer in den neuen unterirdischen Instituts-Laboren für eine spektroskopische Untersuchung vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Zentrum für Elektronikmaterialien entsteht in Dresden

Leibniz-Institut IFW und TU richten gemeinsames CTD ein Dresden, 6. August 2015. Materialien, die Strom aus bisher ungenutzter Abwärme gewinnen, aber auch gedruckte Elektronik, neuartige Sensoren, Mikro-Wandler und Labore in Computerchip-Größe rücken künftig stärker in den Forschungsfokus des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden. Das hat Professor Manfred Hennecke, der wissenschaftliche Direktor des Instituts angekündigt. Dafür baut das IFW unter anderem derzeit gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden (TUD) ein neues „Center for Transport Devices“ (CTD, Zentrum für Transport-Bauelemente) auf. Leibniz-Institut IFW und TU richten gemeinsames CTD ein Dresden, 6. August 2015. Materialien, die Strom aus bisher ungenutzter Abwärme gewinnen, aber auch gedruckte Elektronik, neuartige Sensoren, Mikro-Wandler und Labore in…

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Nanotech-Experte: Dresden sollte Materialforschung ausbauen

Prof. Cuniberti sieht am Standort gutes Werkstoff-Fundament, das aber international noch zu wenig wahrgenommen werde Dresden, 2. Juni 2015. Für einen Ausbau der Materialforschung in Dresden hat sich Nanotechnologe Prof. Gianaurelio Cuniberti von der TU Dresden ausgesprochen. „Dresden ist eine Hochburg der Materialforschung und Werkstoff-Technik in Europa“, argumentierte Cuniberti. Allerdings liege der Fokus sehr auf der ingenieurtechnischen, anwendernahen Entwicklung zum Beispiel an der TU, in den Fraunhofer-Instituten und anderen außeruniversitären Einrichtungen. Prof. Cuniberti sieht am Standort gutes Werkstoff-Fundament, das aber international noch zu wenig wahrgenommen werde Dresden, 2. Juni 2015. Für einen Ausbau der Materialforschung in Dresden hat sich Nanotechnologe Prof….

Eben noch Science-Fiction, vielleicht aber schon bald gängige Praxis: So wie hier der Comic-Turboforscher "Iron Man" setzen immer mehr Wissenschaftler Supercomputer und Simulationen ein, um neue erstaunliche Materialien zu entwickeln. Abb.: Paramount

Supercomputer als Turbo für neue Hightech-Werkstoffe

TU-Forscher Cuniberti: Simulationen werden Innovationszyklen spürbar verkürzen Dresden, 15. Mai 2015: Supercomputer werden die Entwicklung neuer Hightech-Werkstoffe in den nächsten Jahren deutlich beschleunigen. Das hat der Dresdner Nanotechnologe Prof. Gianaurelio Cuniberti zum Start des neuen Superrechnern „HRSK II“ an der TU Dresden prognostiziert. Habe es im Laufe des 20. Jahrhundert oft 20 Jahre und mehr gedauert, um bahnbrechende neue Werkstoffe wie Teflon, Lithium-Elektroden für Akkus oder Gallium-Arsenid-Halbleiter in die praktische Anwendung zu überführen, werde es durch Computersimulationen künftig möglich sein, diese Innovationszyklen drastisch zu verkürzen. Die dabei entwickelten Hightech-Materialien sollen der Medizin, den Automobilbau, die Energietechnik und viele weitere Wissenschafts- und Wirtschaftssektoren in Deutschland und Europa einen deutlichen Vorsprung verschaffen. TU-Forscher Cuniberti: Simulationen werden Innovationszyklen spürbar verkürzen Dresden, 15. Mai 2015: Supercomputer werden die Entwicklung neuer Hightech-Werkstoffe in den nächsten Jahren deutlich beschleunigen. Das hat der Dresdner Nanotechnologe Prof. Gianaurelio…

Proben aus hochfestem Wolframkarbid-Kobalt, die an der Bergakadmie Freiberg synthetisiert wurden, Foto: TUBAFProben aus hochfestem Wolframkarbid-Kobalt, die an der Bergakadmie Freiberg synthetisiert wurden, Foto: TUBAF

Freiberger entwickeln superharte Bohrhämmer in der Sprengkammer

Werkstoff-Synthese wie bei einem Meteoriten-Einschlag Freiberg, 27. November 2014: Forscher der Bergakadamie Freiberg neue superharte Werkstoffe für Erdöl-Firmen entwickelt. Diese Materialien werden ab dem kommenden Jahr für Bohrhämmer eingesetzt, die in kilometertiefen Schächten sehr harte Gesteine wie Granit auf der Suche nach Öl zertrümmern. Um die Hochleistungs-Werkstoffe zu synthetisieren, setzten die Wissenschaftler ungewöhnliche Methoden ein: In einer unterirdischen Sprengkammer simulierten sie die extremen Drücke und Temperaturen, die beim Einschlag eines Meteoriten auf der Erde entstehen. hw Werkstoff-Synthese wie bei einem Meteoriten-Einschlag Freiberg, 27. November 2014: Forscher der Bergakadamie Freiberg neue superharte Werkstoffe für Erdöl-Firmen entwickelt. Diese Materialien werden ab dem kommenden Jahr für Bohrhämmer eingesetzt, die…

ILK-Mitarbeiter Klaudiusz Holeczek testet die aktive Schwingungsdämpfung.Foto: Jürgen Jeibmann / ECEMP, TU Dresden

Das schlaue Triebwerk denkt mit

Leichtbauer der TU Dresden weben intelligente Schwingungsdämpfer in Turbinenschaufeln Dresden, 28. September 2014: „Intelligente“ Werkstoff gelten als eine Schlüsseltechnologie, um Flugzeuge, Autos und andere komplexe Maschinen langlebiger und unfallsicherer zu machen: In diese Leichtbau-Materialien werden Sensoren und mechanische Wandler (Aktuatoren) eingewebt, die gefährliche Schwingungen zum Beispiel von Triebwerks-Schaufeln selbstregulierend ausgleichen. Ein entsprechendes Verfahren, die solche künstlichen „Nerven“ und „Muskeln“ in Kunststofffaser-Verbundwerkstoffe richtig platziert, hat nun ein Team um Professor Werner Hufenbach vom „Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik“ (ILK) der TU Dresden vorgestellt. Leichtbauer der TU Dresden weben intelligente Schwingungsdämpfer in Turbinenschaufeln Dresden, 28. September 2014: „Intelligente“ Werkstoff gelten als eine Schlüsseltechnologie, um Flugzeuge, Autos und andere komplexe Maschinen langlebiger und unfallsicherer zu…

Abb.: IFW

Dresdner Leibniz-Institut IFW stürzt sich auf Quanten- und Nanowerkstoffe

5,1 Millionen Euro teurer Ausbau soll Neuausrichtung beschleunigen Dresden, 26. Februar 2014: Das Dresdner „Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung“ (IFW) wird sich künftig stärker auf neuartige Funktions-, Quanten- und Nanomaterialien konzentrieren, um Zukunftstechnologieprojekte von EU und Bund zu unterstützen. Dafür rückt die Erforschung widerstandslos leitender Werkstoffe (Supraleiter) etwas in den Hintergrund. Das hat der kaufmännische IFW-Direktor Prof. Rolf Pfrengle im Oiger-Gespräch angekündigt. 5,1 Millionen Euro teurer Ausbau soll Neuausrichtung beschleunigen Dresden, 26. Februar 2014: Das Dresdner „Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung“ (IFW) wird sich künftig stärker auf neuartige Funktions-, Quanten- und Nanomaterialien…

TU Dresden sucht mit Computerhilfe nach neuen Werkstoffen

DNA trifft Graphen: Uni gründet Exzellenzzentrum DCCMS Dresden, 20. November 2013: Als weiteren Baustein ihrer Exzellenz-Strategie richtet die TU Dresden in der kommenden Woche ein neues Zentrum für computergestützte Materialwissenschaft ein. Die Uni-Leitung will durch das „Dresden Center for Computational Materials Science“ (DCCMS) Dresdens Ruf als eine europäische Forschungs-Hochburg für innovative Werkstoffe ausbauen. Finanziert wird das auf zunächst vier Jahre ausgelegte Zentrum durch einen Teil der Exzellenz-Fördergelder, die der Bund der TU Dresden zugesprochen hatte. DNA trifft Graphen: Uni gründet Exzellenzzentrum DCCMS Dresden, 20. November 2013: Als weiteren Baustein ihrer Exzellenz-Strategie richtet die TU Dresden in der kommenden Woche ein neues Zentrum für computergestützte Materialwissenschaft…