Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schlüsseltechnologie

Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt

Halbleiter-Branche bekommt als KET-Träger nun wieder Milliarden-Subventionen Dresden/Berlin/Brüssel, 9. August 2017. Die deutsche Regierung unter Angela Merkel (CDU) und die EU-Kommission haben die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt – wie einst schon die DDR-Führung. Folge: Inzwischen fließen wieder Subventionsmilliarden in diese Technologie. Allerdings spricht man in Berlin und Brüssel lieber neudeutsch von einer „Key Enabling Technology“ (KET) für die deutsche und europäische Industrie. Halbleiter-Branche bekommt als KET-Träger nun wieder Milliarden-Subventionen Dresden/Berlin/Brüssel, 9. August 2017. Die deutsche Regierung unter Angela Merkel (CDU) und die EU-Kommission haben die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie wiederentdeckt – wie einst…

Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin kontrolliert im Reinraum des Dresdner Photonik-Institut, der für 45 Millionen Euro modernisiert werden soll. Abb.: IPMS

Sachsen steckt 70 Millionen Euro in Schlüsseltechnologie-Pilotanlagen

Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten Dresden, 30. Juli 2015. Um mehr Hochtechnologie-Fabriken in Sachsen anzukurbeln und wegweisende Forschungsergebnisse in die Produktion zu überführen, hat der Freistaat ein neues „Schlüsseltechnologie“-Förderprogramm aufgelegt. Bis zu 70 Millionen Euro sollen für Pilotlinien bereit gestellt werden, die technologische Forschungsergebnisse in die Produktion überführen. Der neue Fördertopf speist sich aus den sächsischen Anteilen am „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten Dresden, 30. Juli 2015. Um mehr Hochtechnologie-Fabriken in Sachsen anzukurbeln und wegweisende Forschungsergebnisse in die Produktion zu überführen, hat der Freistaat ein…

Fraunhofer plant 10 nationale Schlüsseltechnologie-Zentren

Dresden soll Zentrum für Mikroelektronik bekommen Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) will zehn „Nationale Leistungszentren“ für wichtige Schlüsseltechnologien in Deutschland aufbauen. Das hat FHG-Präsident Reimund Neugebauer angekündigt. „Diese Zentren sollen Defizite in der Forschungs-Kette abbauen und echte Wettbewerbsvorteile für Deutschland erarbeiten“, sagte er. FHG ringt mit Bund um hohe Millionen-Investionen So soll solch ein Nationales Leistungszentrum für Mikroelektronik für einen „hohen zweistelligen Millionenbetrag“ in Dresden etabliert werden. Weitere Zentren sollen sich zum Beispiel dem Themen Nachhaltigkeit, Energietechnik und Werkzeugmaschinenbau widmen. Dresden soll Zentrum für Mikroelektronik bekommen Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) will zehn „Nationale Leistungszentren“ für wichtige Schlüsseltechnologien in Deutschland aufbauen. Das hat FHG-Präsident Reimund Neugebauer angekündigt. „Diese Zentren sollen Defizite in…

Mikroelektronik sorgt für Industrie-Renaissance nach Deutschland

Globalfoundries-Manager: Durch Fabrikautomatisierung schwindet Kostenvorteil von Billiglohn-Ländern Die europäische Mikroelektronik sorgt dafür, dass einst nach Fernost abgewanderte Industriezweige wieder nach Deutschland zurückkehren. Das schätzte Globalfoundries-Manager Gerd Teepe während der heutigen „Nacht der Industrie“ in Dresden ein, bei der 18 Unternehmen aus dem Raum Dresden rund 800 Besucher durch ihre Betriebe führten – darunter auch das sächsische Chipwerk von Globalfoundries (GF). Denn der Fortschritt der Halbleitertechnik ermögliche in zunehmendem Maße hochautomatisierte Fabriken, so Teepe, in denen das Argument niedriger Arbeitskosten von Billiglohn-Ländern kaum noch eine Rolle spiele. Ähnlich argumentierte sein Chef Rutger Wijburg, Geschäftsführer von GF Dresden im Interview mit „Oiger“-Redakteur Heiko Weckbrodt: Globalfoundries-Manager: Durch Fabrikautomatisierung schwindet Kostenvorteil von Billiglohn-Ländern Die europäische Mikroelektronik sorgt dafür, dass einst nach Fernost abgewanderte Industriezweige wieder nach Deutschland zurückkehren. Das schätzte Globalfoundries-Manager Gerd Teepe während der heutigen…

Sachsen plädiert bei EU für aktivere Mikroelektronik-Förderung

Wirtschaftsminister: Bund sollte sich an New York ein Beispiel nehmen Dresden/Brüssel, 29. Mai 2013: Für eine zeitgemäßere staatliche Förderpolitik Schlüsseltechnologie „Mikroelektronik“ hat Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) heute Abend bei EU-Kommissarin Neelie Kroes (niederländische Volkspartei VVD) in Brüssel geworben. Um im globalen Maßstab wettbewerbsfähig mit den USA und Asien zu bleiben, bedürfe es staatlicher Strukturfonds, um Projekte von „gemeinsamem europäischen Interesse“ mitzufinanzieren, erklärte er mit Blick auf die EU- und deutschen Bundeskassen. Wirtschaftsminister: Bund sollte sich an New York ein Beispiel nehmen Dresden/Brüssel, 29. Mai 2013: Für eine zeitgemäßere staatliche Förderpolitik Schlüsseltechnologie „Mikroelektronik“ hat Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) heute Abend bei…

EU will Europas Mikroelektronik in Spitzenliga katapultieren

Sachsen begrüßen neue Strategie in Brüssel und fordern nun mehr Hilfe vom Bund Dresden/Brüssel, 24. Mai 2013: Damit Europa den Anschluss an die internationale Hochtechnologie-Entwicklung nicht verliert, hat EU-Vizepräsidentin Neelie Kroes in Brüssel angekündigt, die Mikro- und Nanoelektronik künftig stärker zu unterstützen und die Hightech-Standorte Dresden, Eindhoven/Löwen und Grenoble auszubauen. Im Zuge einer neuen EU-Kampagne sollen bis 2020 rund 100 Milliarden Euro an privaten und öffentlichen Investitionen für die Mikroelektronik mobilisiert werden. Unter anderem sei ein gemischt finanziertes, zehn Milliarden Euro teures Innovationsprogramm geplant. Sächsische Politiker und Wirtschaftsvertreter begrüßten diese Ankündigungen– fordern nun aber auch mehr Unterstützung durch den Bund. Sachsen begrüßen neue Strategie in Brüssel und fordern nun mehr Hilfe vom Bund Dresden/Brüssel, 24. Mai 2013: Damit Europa den Anschluss an die internationale Hochtechnologie-Entwicklung nicht verliert, hat EU-Vizepräsidentin Neelie…