Alle Artikel mit dem Schlagwort: Saxony

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD, links) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, rechts) erproben in der VW-Manufaktur Dresden die Wandelbots-Sensorjacken, um einen Kuka-Industrieroboter anzulernen. Foto: Oliver Killig, VW

Wandelbots-Sensorjacken trainieren VW-Roboter in Dresden

Dresden, 11. März 2018. Volkswagen und die Dresdner TU-Ausgründung „Wandelbots“ kooperieren beim Roboter-Training bei der E-Golf-Produktion in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden. Das haben beide Unternehmen beim Technologiefestival „South by Southwest“ (SXSW) in Austin in Texas mitgeteilt. „Ziel ist es, mit der Einrichtung und dem Betrieb einer innovativen Erprobungsstation in der Gläsernen Manufaktur neue MRK-Anwendungen in der Fahrzeug-Endmontage zu testen und zur Serienreife zu bringen“, hieß es von VW. Dresden, 11. März 2018. Volkswagen und die Dresdner TU-Ausgründung „Wandelbots“ kooperieren beim Roboter-Training bei der E-Golf-Produktion in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden. Das haben beide Unternehmen beim Technologiefestival „South by Southwest“…

Meister Rainer Jopp bei der Endkontrolle für den 1. e-Golf in der Gläsernen VW-Manufaktur Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Exportrekord für Sachsen

Ausfuhren steigen um knapp 13 % – höchster Wert seit der Wende Dresden, 7. März 2018. Die sächsischen Ausfuhren sind im Jahr 2017 um 12,9 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro gestiegen. Dies sei der höchste Wert seit 1991, teilte heute das Wirtschaftsministerium in Dresden mit. Gleichzeitig legten die sächsische Importe um 10,5 % auf 24,25 Milliarden Euro. Rechnerisch hat der Freistaat damit einen Handelsüberschuss von über 17 Milliarden Euro. Ausfuhren steigen um knapp 13 % – höchster Wert seit der Wende Dresden, 7. März 2018. Die sächsischen Ausfuhren sind im Jahr 2017 um 12,9 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro…

Teams aus aller Welt können sich ab sofort um die Teilnahme am Nanocar Race II bewerben. Abb.: MEMO-Projekt

Raserei in der Nanowelt

Dresdner Physiker richten „Nanocar Race II“ mit Molekularautos aus Dresden/Toulouse, 5. März 2018. Dresdner Physiker richten gemeinsam mit Kollegen aus dem französischen Toulouse ein 24-Stunden-Rennen der besonderen Art aus: Im „Nanocar Race II“ sind die Boliden nur wenige Atome groß und rasen mit der irrsinnigen Geschwindigkeit arthritischer Ameisen über Pisten aus purem Silber und Gold. Temporekorde um die 10 Nanometer pro Stunde (nmh) sind zu erwarten. Aber kein Stress, es bleibt genug Zeit für Vorbereitungen: „Das Rennen wird 2021 stattfinden“, verkündet Dr. Francesca Moresco vom Zentrum für fortgeschrittene Elektronik (cfaed) der TU Dresden, die das Rennen koordiniert. „Die Gruppen haben also genug Zeit, sich ein geeignetes Auto zu bauen oder zu beschaffen.“ Dresdner Physiker richten „Nanocar Race II“ mit Molekularautos aus Dresden/Toulouse, 5. März 2018. Dresdner Physiker richten gemeinsam mit Kollegen aus dem französischen Toulouse ein 24-Stunden-Rennen der besonderen Art aus: Im…

Marie (l.) und Sophie von der Klasse 4b der 129. Grundschule gehörten zu den ersten, die im neuen Schülerlabor Prinzipien des E-Autobaus erbasteln konnten. In der VW-Manufaktur Dresden hat am 1. März 2018 ein Schülerlabor mit dem Schwerpunkt Elektromobilität auf dem "Future Mobility Campus" eröffnet. Foto: Heiko Weckbrodt

Schülerlabor für Elektroautos startet in VW-Manufaktur Dresden

Volkswagen will den Ingenieuren von übermorgen das Abc der Elektromobilität vermitteln Dresden, 1. März 2018. Die Mädchen und Jungen haben auf Autoformen zurechtgesägte Holzbrettchen vor sich auf den Tischen. Räder sind erahnbar, Scheiben, lange Kupferstreifen durchziehen das Elektroauto in spe wie Blutadern. „Leuchten die?“ Eine Viertklässlerin hebt wortlos ihre Projektarbeit und lässt die Scheinwerfer triumphierend blinken – erst rechts, dann links. „Ich find das richtig toll“, sagt Sophie über diesen besonderen Bastelnachmittag. „Richtig spannend, wie so ein Auto aufgebaut ist“, pflichtet ihr Marie bei. Volkswagen will den Ingenieuren von übermorgen das Abc der Elektromobilität vermitteln Dresden, 1. März 2018. Die Mädchen und Jungen haben auf Autoformen zurechtgesägte Holzbrettchen vor sich auf den Tischen. Räder…

Die Illustration veranschaulicht, wie ein Laser das Partikel in einer Flüssigkeit zum Rotieren bringt. Visualisierung: Falko Schmidt / Universität Leipzig

Leipziger Forscher konstruieren Mikromaschine

Laser treibt wenige Mikrometer großes Partikel an Leipzig/Göteburg, 22. Februar 2018. Eine winzige Maschine von nur wenigen Mikrometern (Tausendstel Millimeter) Durchmesser haben Wissenschaftler nun konstruiert und mit Laserlicht in Gang gesetzt. Das berichtet die Uni Leipzig. Solche Mikromaschinen könnten zum Beispiel eingesetzt werden, um kleinste Flüssigkeitsmengen in einem Miniaturlabor zu mischen oder Medikamente an gewünschte Stellen zu transportieren. Laser treibt wenige Mikrometer großes Partikel an Leipzig/Göteburg, 22. Februar 2018. Eine winzige Maschine von nur wenigen Mikrometern (Tausendstel Millimeter) Durchmesser haben Wissenschaftler nun konstruiert und mit Laserlicht in Gang…

Ein leuchtender Schmetterling oder lieber transparentes Rot? Mit dem OLED Lighting Design Sample Kit wollen die Fraunhofer-Ingenieure aus Sachsen zeigen, welche neuen Designansätze durch OLED-Schichten möglich werden. Abb.: Fraunhofer FEP

Ein Hauch von Licht und Farbe

Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden werben für neue Leucht-Designkonzepte auf OLED-Basis Dresden/München, 21. Februar 2018. Hauchdünne Rücklichter, die sich organisch an die Autokarosserie anschmiegen, leuchtende Schmetterlinge oder auch Wohnungswände, deren Farbe sich je nach Tagesstimmung ändert – Organische Leuchtdioden (OLEDs) eröffnen Designern und Innenarchitekten ganz neue Möglichkeiten, Licht und Farbe in Szene zu setzen. Denn OLEDs können biegsam, transparent und auch in ganz dünnen Schichten hergestellt werden. Welche Möglichkeiten diese noch junge Leuchttechnologie bietet, will das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) aus Dresden nun auf der Fachmesse „LOPEC“ vom 14. bis 15. März 2018 in München zeigen. Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden werben für neue Leucht-Designkonzepte auf OLED-Basis Dresden/München, 21. Februar 2018. Hauchdünne Rücklichter, die sich organisch an die Autokarosserie anschmiegen, leuchtende Schmetterlinge oder auch Wohnungswände, deren Farbe sich…

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

Cloud & Heat: Mehr Tempo bei Datenrettung

Dresdner Heiz-Rechner-Anbieter entwickelt Lösung für schnelle Notfall-Backups Dresden, 13. Februar 2018. Stromausfälle, defekte Bauteile, menschliches Versagen, Hackerangriffe oder Störungen der Internetverbindung – zahlreich sind die Gründe, warum wichtige Informationen im Internetzeitalter im Datennirwana verschwinden. Im Schnitt 27 Mal pro Jahr fallen die Computer von Firmen und Verwaltungen aus, hat eine Studie des Software-Dienstleisters „Veeam“ ergeben. Und solch ein Ausfall kann binnen Stunden „Kosten im fünfstelligen Bereich“ verursachen. Das Dresdner Unternehmen „Cloud & Heat“ hat deshalb nun eine Lösung entwickelt, um sensible Daten in solchen Fällen besonders schnell in lokale Rechenzentren zu sichern. Neben den regulären Datensicherungen soll als zusätzliche Backup-Lösung wichtige Daten vor dem Totalverlust schützen. Das Projekt gehört zum Forschungsprogramm „Fast“ (Fast actuators, sensors and transceivers), das vom Bundesforschungsministerium vom Februar 2013 bis zum Januar 2018 gefördert wurde. Dresdner Heiz-Rechner-Anbieter entwickelt Lösung für schnelle Notfall-Backups Dresden, 13. Februar 2018. Stromausfälle, defekte Bauteile, menschliches Versagen, Hackerangriffe oder Störungen der Internetverbindung – zahlreich sind die Gründe, warum wichtige Informationen im…

Robert Böhm, Hanna Zinner, OB Dirk Hilbert, Evelyn Zinnatova und Tim Erdmann (von links nach rechts) bei der Verleihung des Wissenschaftspreises „Dresden Excellence Award“ im Rathaus Dresden. Foto: André Wirsig, LHD

Dresden vergibt erstmals Exzellenz-Wissenschaftspreis

Nachwuchsforscher mit 30.000 Euro für herausragende Abschlussarbeiten geehrt Dresden, 11. Februar 2018. Ertastbare Kunst für Blinde, schlau-leichte Elektroautos, Tempo-Booster für organische Elektronik und die Exegese von Xi Jinping: Eine Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsförderern und Behördenvertretern hat vier herausragende Nachwuchsforscher am Wochenende mit dem erstmals vergebenen und mit insgesamt 30 000 Euro dotierten Wissenschaftspreis „Dresden Excellence Award“ geehrt. Preisträger sind Dr. Robert Böhm von der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden, Dr. Tim Erdmann vom Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) der TU, Evelyn Zinnatova vom Fachbereich Informatik/Mathematik der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und Hanna Zinnervom TU-Zentrum für Internationale Studien. Nachwuchsforscher mit 30.000 Euro für herausragende Abschlussarbeiten geehrt Dresden, 11. Februar 2018. Ertastbare Kunst für Blinde, schlau-leichte Elektroautos, Tempo-Booster für organische Elektronik und die Exegese von Xi Jinping: Eine Jury…

Suragus-Chef Marcus Klein legt eine Siliziumscheibe ("Wafer") in ein Messgerät ein, das Wiebelströme die dünnen Schichten sendet, um Defekte und Zuverlässigkeit der Schicht zu erkennen. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirbelströme toben im Karbon

Weil Messgeräte aus Sachsen weltweit gefragt sind, wächst auch Suragus in Dresden. Dresden, 7. Februar 2018. Die Dresdner Spezialmesstechnik-Firma Suragus wächst: Die Fraunhofer-Ausgründung sucht derzeit neue Software- und Elektronik-Entwickler, um die steigende weltweite Nachfrage für Wirbelstrom-Messgeräte aus Sachsen zu befriedigen. „Wir bewegen uns in dynamischen Märkten. Unsere Kunden sind international führende Innovatoren“, erklärte Suragus-Chef Marcus Klein. „Daher ich rechne damit, dass unser Unternehmen in den nächsten Jahren weiter zulegen wird.“ Weil Messgeräte aus Sachsen weltweit gefragt sind, wächst auch Suragus in Dresden. Dresden, 7. Februar 2018. Die Dresdner Spezialmesstechnik-Firma Suragus wächst: Die Fraunhofer-Ausgründung sucht derzeit neue Software- und Elektronik-Entwickler, um…

Die MyReserve-Matrix-Speicher von Solarwatt (rechts an der Wand) im Einsatz in einer Werkstatt mit vielen elekrischen Verbrauchern. Foto: Solarwatt

Solarwatt Dresden bietet Matrix-Batteriespeicher nun europaweit an

Dresden, 5. Februar 2018. Das Photovoltaik-Unternehmen „Solarwatt“ aus Dresden vertreibt seine modularen Batteriespeicher „MyReserve Matrix“ jetzt auch international. „Die ersten beiden Länder sind Spanien und Italien“, kündigte das Unternehmen an. „Bis zum Frühjahr folgen Frankreich, Großbritannien, Schweden und die Niederlande.“ Dresden, 5. Februar 2018. Das Photovoltaik-Unternehmen „Solarwatt“ aus Dresden vertreibt seine modularen Batteriespeicher „MyReserve Matrix“ jetzt auch international. „Die ersten beiden Länder sind Spanien und Italien“, kündigte das Unternehmen an….

3D-Fabriken vom Meeresgrund

Stabil und doch so schön: Der Physiker Igor Zlotnikov und sein Team wollen im B-Cube Dresden von Muscheln und Schwämmen lernen Dresden, 30. Januar 2018. Biologie, Mathematik und Schönheit liegen in der Natur oft nahe beieinander. Darauf hatte schon vor 100 Jahren der britische Forscher D’Arcy Wentworth Thompson in seinem Standardwerk „Über Wachstum und Form“ hingewiesen – und ist damit immer wieder zitiert worden. „Auch für unsere Gruppe war dieses Buch eine große Inspiration“, sagt Dr. Igor Zlotnikov, der im Biotechologie-Zentrum „Center for Molecular Bioengineering“ (B- Cube) der TU Dresden die Forschungsgruppe „Mehrskalige Analyse: Thermodynamische und nanomechanische Aspekte der Genese und Funktion von biomineralisiertem Gewebe“ leitet. Hinter dem langen und kompliziert klingenden Gruppennamen steht letztlich eine Idee: Die Konstruktionstechnologien von Muscheln, Schwämmen und anderen Meeresbewohnern, die selbst härtesten Umweltbedingungen in den Ozeanen standhalten, für den Menschen nutzbar zu machen. Stabil und doch so schön: Der Physiker Igor Zlotnikov und sein Team wollen im B-Cube Dresden von Muscheln und Schwämmen lernen Dresden, 30. Januar 2018. Biologie, Mathematik und Schönheit liegen…

Prof. Christoph Leyens. Foto: Fraunhofer IWS Dresden / Martin Förster

Leyens leitet Fraunhofer-Institut IWS Dresden

Experte für 3D-Druck löst Laser-Forscher Beyer ab Dresden, 29. Januar 2018. Christoph Leyens ist der neue geschäftsführende Leiter im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden. Der 50-jährige Werkstoffwissenschaftler  tritt die Nachfolge des 66-jährigen Laser-Experten und Physikers Prof. Eckhard Beyer an, der das Institut 20 Jahre lang geführt hatte. Das hat das IWS heute mitgeteilt. Beyer bleibe aber Mitglied der Institutsführung. Experte für 3D-Druck löst Laser-Forscher Beyer ab Dresden, 29. Januar 2018. Christoph Leyens ist der neue geschäftsführende Leiter im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden. Der 50-jährige Werkstoffwissenschaftler …

Das Bildschirmfoto zeigt einen Auszug aus der Aufgaben-Beschreibung für den Wettbewerb „First Lego League“. Quelle: ljbw.de

Lego-Roboter lassen es in der Hochschule regnen

Wettbewerb „First Lego League“ der Junior-Robotiker Anfang Februar 2018 in Dresden Dresden, 28. Januar 2018. Aufgaben rund ums kostbare Gut „Wasser“ stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Legoroboter-Wettbewerbs „First Lego League“. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 16 Jahren werden am 3. und 4. Februar 2018 in Dresden ihre Roboter vorführen. Und die sind so programmiert, dass sie zum Beispiel Regen auslösen, Wasserfässer buckeln und Springbrunnen zum Plätschern bringen können. Insgesamt 18 hydrophile Aufgaben müssen die künstlichen Gesellen des Typs „Lego Mindstorms“ auf einem vorgegebenen Spielfeld lösen. Wettbewerb „First Lego League“ der Junior-Robotiker Anfang Februar 2018 in Dresden Dresden, 28. Januar 2018. Aufgaben rund ums kostbare Gut „Wasser“ stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Legoroboter-Wettbewerbs „First…

Das städtische Nanoelektronikzentrum Dresden soll eigentlich Hightech-Ansiedlungen anlocken - doch es agiert seit Jahren defizitär und hinter der sanierten Fassaden lauert noch erheblicher Sanierungsbedarf. Foto: Heiko Weckbrodt

Von der DDR-Chipschmiede zum Nanozentrum Dresden

Das heutige Technologie- und Gewerbezentrum „Nanozentrum“ (auch Nanocenter genannt) im Dresdner Norden hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die bis in die DDR-Zeit zurückreicht: Ursprünglich gehörten die Gebäude an der heutigen Maria-Reiche-Straße zum „Zentrum Mikroelektronik Dresden“ (ZMD), der zentralen Entwicklungsschmiede für Speicher und andere Chips für die DDR-Wirtschaft. Sie entstanden schrittweise Anfang bis Mitte der 1980er Jahre. Das heutige Technologie- und Gewerbezentrum „Nanozentrum“ (auch Nanocenter genannt) im Dresdner Norden hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die bis in die DDR-Zeit zurückreicht: Ursprünglich gehörten die Gebäude an der…

Tarik Mian (l.) und Sebastian Schramm wollen unter der Marke "LoyalGo" ein Netz aus werbefinanzierten Ladesäulen für Elektroautos aufbauen. Derzeit feilen sie im Mobilitäts-Inkubator der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden am Geschäftskonzept. Foto: Heiko Weckbrodt

Wird die elektromobile Zukunft werbefinanziert?

Dortmunder Duo „loyalGo“ arbeitet in Dresden an Bonus-Ladesäulen für Elektroautos Dresden, 17. Januatr 2018. In Vergleich zu Skandinavien oder China gilt Deutschland als elektromobiles Entwicklungsland: Während in Norwegen der Elektro-Golf aus Dresden inzwischen die Spitze der Neuzulassungen anführt, sind E-Autos auf bundesdeutschen Straßen nur in homöopathischen Dosen zu finden. Die eine Million Elektroautos, die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Jahr 2009 im „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung“ als Ziel für das Jahr 2020 ausgegeben hatte, sind eine Utopie geblieben. In einer Umfrage des Lehrstuhls für Kommunikationswirtschaft der TU Dresden vor zwei Jahren gaben die meisten Befragten an, das zu dünne Netz aus Ladesäulen sei ein Haupthindernis, sich ein Elektroauto anzuschaffen. Ein Studentenduo aus Dortmund ist nun nach Dresden gekommen, um dieses Problem deutschlandweit zu mindern: Unter der Marke „LoyalGo“ feilen Sebastian Schramm (30 Jahre) und Tarik Mian (31 Jahre) im Inkubator der Gläsernen VW-Manufaktur an werbefinanzierten Elektro-Tankstellen. In diesem Jahr wollen sie eine Firma gründen und die ersten Säulen aufstellen. Dortmunder Duo „loyalGo“ arbeitet in Dresden an Bonus-Ladesäulen für Elektroautos Dresden, 17. Januatr 2018. In …