Alle Artikel mit dem Schlagwort: Regeneration

Antanzen gegen das Vergessen

Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen selbst im erwachsenen Hirn anstoßen. Wer tanzt und musiziert, hat jedenfalls gute Chancen, dem großen Vergessen im Alter zu entfliehen, ist der Regenerations-Forscher Prof. Gerd Kempermann vom Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD) überzeugt. „Menschen, die körperlich und geistig aktiv sind, haben ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken“, argumentiert er. „Man könnte sich zumindest überlegen, ob und wie sich Musik und Tanz in die Demenz-Prophylaxe einbauen lässt.“ Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen…






Dr. Olaf Bergmann. Foto: CRTD

Hirn und Herz sollen Selbstreparatur lernen

Neue Forschungsgruppen-Leiter Olaf Bergmann in Dresden Dresden, 4. Dezember 2016. Das menschliche Gehirn und das Herz galten noch vor wenigen Jahren als Organe, die sich nicht von allein reparieren können. Neuere Forschungen haben aber gezeigt, dass solche Regenerationen nach schweren Verletzungen prinzipiell angestoßen werden können, heilende Therapien also durchaus entwickelt werden können. Neue Forschungsgruppen-Leiter Olaf Bergmann in Dresden Dresden, 4. Dezember 2016. Das menschliche Gehirn und das Herz galten noch vor wenigen Jahren als Organe, die sich nicht von allein reparieren können….






Prof. Elly Tanaka vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) erforscht die Stammzellen des Axolotl. Der Lurch kann nämlich vollständige Gliedmaßen und Organe nachwachsen lassen. Ziel der CRTD-Forscher ist es, regenerative Therapiemöglichkeiten beim Menschen zu entwickeln. Foto: Dresden Marketing GmbH

Stammzell-Modelle für die Alzheimer-Forschung

350 internationale Experten tauschen sich auf Stammzell-Kongress in Dresden aus Dresden, 1. Februar 2016. Stammzell-Therapien gelten als einer der vielversprechendsten Ansätze, um Nervenkrankheiten wie Alzheimer eines Tages doch noch heilen zu können. Denn Stammzellen sind ungeprägte biologische Basiszellen, die sich prinzipiell in fast jede andere Zellart umprogrammieren lassen, also auch in Nervenzellen. Die Betonung liegt allerdings auf „prinzipiell“: Noch haben die Genetiker und Biologen einen weiten Weg zurückzulegen, um Stammzellen so zielgerichtet programmieren können, dass sie menschliche Nerven in der gewünschten Weise heilen können. Seit heute diskutieren rund 350 Experten aus 30 Ländern in Dresden auf dem dreitägigen Kongress „Stem Cell Models of Neural Regeneration and Disease“, wie neuere Stammzellmodelle zu einem besseren Verständnis von Nervenschäden- und -Regeneration und zu neuen Therapieansätzen führen können. 350 internationale Experten tauschen sich auf Stammzell-Kongress in Dresden aus Dresden, 1. Februar 2016. Stammzell-Therapien gelten als einer der vielversprechendsten Ansätze, um Nervenkrankheiten wie Alzheimer eines Tages doch noch heilen…






Dr. Andreas Androutsellis-Theotokis, (links) und Dr. Steven W. Poser (rechts). Foto: Konrad Kästner, TUD

Reparaturbefehle für Insulin-Fabriken im Menschen

Dresdner Regenerations-Forscher: Insel- und Stammzellen sprechen ähnliche Sprache Dresden, 27. Januar 2016. Einen möglichen Ansatz, um Bauchspeicheldrüsen von Diabetes-Patienten eine Selbstreparatur zu befehlen und dadurch die Insulin-Produktion wieder anzukurbeln, haben Regenerationsforscher vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden vielleicht gefunden: Dr. Andreas Androutsellis-Theotokis, Dr. Jimmy Masjkur und Dr. Steven W. Poser fanden in einer gemeinsamen Studie deutliche Parallelen in der Art und Weise, wie neurale Stammzellen und Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Pakreas) untereinander und mit dem umliegenden Gewebe kommunizieren. Das teilte die medizinische Fakultät der TU Dresden heute mit. Dresdner Regenerations-Forscher: Insel- und Stammzellen sprechen ähnliche Sprache Dresden, 27. Januar 2016. Einen möglichen Ansatz, um Bauchspeicheldrüsen von Diabetes-Patienten eine Selbstreparatur zu befehlen und dadurch die Insulin-Produktion wieder anzukurbeln, haben…






Wundersame Regeneration: Der Lurch Axolotl kann ganze Gliedmaßen nachwachsen lassen. Abb.: CRTD

Sachsen will Regenerationsforschung in Dresden notfalls allein finanzieren

Wenn nach 2017 keine Exzellenzmillionen mehr fließen, springt Freistaat ein Dresden, 1. November 2015. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Wissenschaftsministerin Eva-Maria-Stange (SPD) hoffen zwar auf weitere Exzellenz-Fördermillionen vom Bund über das Jahr 2017 hinaus. Aber sollte der Geldstrom versiegen, werden der Freistaat Sachsen und die TU Dresden das „Zentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) notfalls auch auf eigene Rechnung weiterführen. Das haben Tillich und Stange heute in einer gemeinsamen Erklärung zugesagt. Wenn nach 2017 keine Exzellenzmillionen mehr fließen, springt Freistaat ein Dresden, 1. November 2015. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Wissenschaftsministerin Eva-Maria-Stange (SPD) hoffen zwar auf weitere Exzellenz-Fördermillionen vom…






Prof. Michael Brand. Foto: CRTD

2,5 Millionen Euro für Hirnheil-Forschung in Dresden

Biologe Michael Brand mit ERC-Zuschuss ausgezeichnet Dresden, 30. Oktober 2015. Weil er dem menschlichen Gehirn beibringen will, sich ähnlich wie ein Zebrafisch-Hirn selbst zu heilen, hat der Dresdner Biologe Prof. Michael Brand vom Europäischen Forschungsrat ERC einen Forschungszuschuss über 2,5 Millionen Euro zugesagt bekommen. Solch ein „ERC Advanced Research Grant“ gilt als besondere Auszeichnung für Wissenschaftler, die außergewöhnliche Forschungsprojekte vorantreiben wollen. Biologe Michael Brand mit ERC-Zuschuss ausgezeichnet Dresden, 30. Oktober 2015. Weil er dem menschlichen Gehirn beibringen will, sich ähnlich wie ein Zebrafisch-Hirn selbst zu heilen, hat der Dresdner Biologe Prof….






Emfindlich: Das menschliche Auge. Foto: che, Wikipedia, CC-2.5-Lizenz

Dresdner Biologe untersucht Sensor-Reparatur im Auge

„Pro Retina“ gibt 40.000 Euro für Studie Dresden, 25. Juli 2014: Viele Blinde, die ihr Augenlicht durch (meist alters- oder genetikbedingte) Degenerationskrankheiten verloren haben, könnten ihre Sehkraft wenigstens teilweise zurück erlangen, wenn eine zuverlässige Methode gefunden würde, die biologischen Fotosensoren in der Netzhaut zu regenerieren – zum Beispiel durch die Verpflanzung speziell gezüchteter Rezeptoren. Im Labormaßstab funktioniert das bereits – allerdings nur bei Mäusen und nur in geringem Maße. Warum sich nach solchen OPs manche Spender-Fotorezeptoren über neue Synapsen mit den Nervenzellen des Auges verknüpfen, andere aber nicht, will nun Professor Marius Ader vom „DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) in einer Studie untersuchen. „Pro Retina“ gibt 40.000 Euro für Studie Dresden, 25. Juli 2014: Viele Blinde, die ihr Augenlicht durch (meist alters- oder genetikbedingte) Degenerationskrankheiten verloren haben, könnten ihre Sehkraft wenigstens teilweise zurück…






Dresdner Netzhaut-Forscher ausgezeichnet

Seh-Therapie für Blinde im Visier Bis Menschen, die durch Netzhaut-Degenerationen erblindet sind, durch transplantierte Photorezeptoren ihr volles Augenlicht zurückgewinnen, ist es zwar noch ein weiter Weg. Doch die Dresdner Forscher Dr. Marius Ader und Professor Karsten Kretschmer haben dabei einen wichtigen Wegpunkt geschafft – und wurden dafür nun mit einem „EYEnovative“-Förderpreis des Nürnberger Pharma-Unternehmens Novartis ausgezeichnet, der mit 30 000 Euro dotiert ist. Seh-Therapie für Blinde im Visier Bis Menschen, die durch Netzhaut-Degenerationen erblindet sind, durch transplantierte Photorezeptoren ihr volles Augenlicht zurückgewinnen, ist es zwar noch ein weiter Weg. Doch die Dresdner Forscher…






Kommandokette für nachwachsende Arme entschlüsselt

Dresdner Forscher orten Regenerations-Gene beim Salamander Axolotl Dresden, 13. Dezember 2013: Irgendwann, so hoffen viele Biotech-Forscher, wird es eine Gen-Therapie für Menschen geben, die Lahme wieder laufen, Unfallopfern amputierte Arme oder Beine nachwachsen lässt. Auf dem weiten Weg dorthin ist Dresdner Zellbiologen nun ein Schritt nach vorn gelungen: Ein Team um Professorin Elly Tanaka vom Forschungszentrum für Regenerative Therapien „CRT“ der TU hat nun wesentliche Teile der Kommando-Kette entschlüsselt, die bei einem verletzten Axolotl-Salamander abgeschnittene Gliedmaßen nachwachsen lässt. Das hat das CRT heute mitgeteilt. Dresdner Forscher orten Regenerations-Gene beim Salamander Axolotl Dresden, 13. Dezember 2013: Irgendwann, so hoffen viele Biotech-Forscher, wird es eine Gen-Therapie für Menschen geben, die Lahme wieder laufen, Unfallopfern amputierte Arme…






Bein ab, Bein dran: Axolotl und Molch kennen 2 Rezepte für Wunderwachstum

Dresden, 26. November 2013: Die Evolution hat offensichtlich mehrere Wege gefunden, um ausgewählten Tierarten wundersam wirkende Heilkräfte zu spendieren. Der Mensch ist leider nicht darunter, beherrscht nicht die Kunst, sich Beine oder Arme nachwachsen zu lassen. Dafür haben die Salamandertiere Axolotl und Molch gleich zwei verschiedene Wege gefunden, Amputationen wegzustecken, wie nun vergleichende Untersuchungen in Dresden und Stockholm gezeigt haben. Dresden, 26. November 2013: Die Evolution hat offensichtlich mehrere Wege gefunden, um ausgewählten Tierarten wundersam wirkende Heilkräfte zu spendieren. Der Mensch ist leider nicht darunter, beherrscht nicht die Kunst, sich…






Kamenzer hauchen Akkus neues Leben ein

„Liofit“ regeneriert Energiespeicher für E-Fahrräder Kamenz, 17. Juli 2013: Die Energietechnologie-Hochburg Kamenz ist um eine Facette reicher: Neben den bekannten Akku-Firmen wie Li-Tec, die Energiespeicher für künftige Elektroautos entwickeln, kümmert sich nun eine Neugründung darum, das Ende eines Batterielebens hinauszuzögern: Die „Liofit GmbH“ haucht Akkumulatoren neue Speicherkraft ein. „Liofit“ regeneriert Energiespeicher für E-Fahrräder Kamenz, 17. Juli 2013: Die Energietechnologie-Hochburg Kamenz ist um eine Facette reicher: Neben den bekannten Akku-Firmen wie Li-Tec, die Energiespeicher für künftige Elektroautos entwickeln, kümmert…






Köpfung nutzlos: Supercomputer-Projekt simuliert wundersamen Nachwachs-Wurm

„Virtual Planarian“ soll mit systembiologischen Methoden Selbstreparatur von Organen ergründen Dresden, 12. Februar 2013: Das hätte Altpirat Klaus Störtebeker oder Lord Stark aus dem „Lied von Eis und Feuer“ wohl gut gefallen: Kaum hat der Henker den Kopf abgehackt, wächst auch schon ein neuer nach. Leider haben Menschen diesen Dreh noch nicht so recht raus, wohl aber solch ein viel verachtetes Geschöpf wie der gemeine Flachwurm (Planarian). Der kann Schwanz, Organe, ja sogar seinen Kopf regenerieren, wenn er verletzt ist. „Selbst in kleinste Teile zerlegt, wächst aus jedem Stück wieder ein komplettes Tier“, ist Biologe Dr. Jochen Rink vom Dresdner Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) immer wieder fasziniert. Gemeinsam mit TU-Informatiker Dr. Lutz Brusch will er nun in aufwendigen Supercomputer-Simulationen heraus bekommen, wie der kleine Wurm das schafft. „Virtual Planarian“ soll mit systembiologischen Methoden Selbstreparatur von Organen ergründen Dresden, 12. Februar 2013: Das hätte Altpirat Klaus Störtebeker oder Lord Stark aus dem „Lied von Eis und Feuer“ wohl…






2,5 Millionen Euro Preisgeld für Dresdner Regenerationsforscherin

  Dresden/Brüssel, 25.1.2012: Der europäische Forschungsrat in Brüssel hat die Dresdner Biochemikerin Prof. Elly Tanaka mit dem millionenschwer dotierten Forschungspreis „ERC Advanced Investigator Award“ ausgezeichnet. Das teilte das „Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) mit, an dem die Wissenschaftlerin tätig ist. Mit der Auszeichnung ist ein Stipendium verbunden, in dessen Zuge binnen fünf Jahren 2,5 Millionen Euro in die Projekte Tanakas fließen.   Dresden/Brüssel, 25.1.2012: Der europäische Forschungsrat in Brüssel hat die Dresdner Biochemikerin Prof. Elly Tanaka mit dem millionenschwer dotierten Forschungspreis „ERC Advanced Investigator Award“ ausgezeichnet. Das teilte das „Forschungszentrum für…