Alle Artikel mit dem Schlagwort: Qimonda

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Halbleitermarkt wächst stürmisch – Europa verliert Anschluss

15 % mehr Umsatz erwartet Dresden/Scottsville, 7. Juli 2017. Der Halbleitermarkt wächst in diesem Jahr um 15 % auf 419 Milliarden Dollar, hat das US-Markforschungsunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Die Ursache dieser starken Entwicklung ist der wachsende Anteil von Halbleitern am Gesamtwert von elektronischen Geräten. 15 % mehr Umsatz erwartet Dresden/Scottsville, 7. Juli 2017. Der Halbleitermarkt wächst in diesem Jahr um 15 % auf 419 Milliarden Dollar, hat das US-Markforschungsunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Die Ursache…

Das US-Unternehmen Amkor Technology hat die europäische Backend-Fabrik Nanium übernommen. Amkor ist auch in der 3D-Integration aktiv - hier im Bild ein verdrahteter Chip-Stapel. Abb. (verändert): Amkor

Europas Mikroelektronik verabschiedet sich aus der End-Montage

Nach Nanium-Verkauf kein größeres „Backend“ mehr in Europa Dresden/Porto, 7. Februar 2017. Europas Mikroelektronik hat sich bereits weitgehend aus dem globalen Wettlauf um immer kleinere Computerchip-Strukturen ausgeklinkt. Nun verabschiedet sich die europäische Mikroelektronik aus weiteren Gliedern der Wertschöpfungskette wie der Chip-Endmontage („Backend“). Der letzte größere Backend-Anbieter, Nanium, wird nun vom US-Unternehmen Amkor aufgekauft. Nach Nanium-Verkauf kein größeres „Backend“ mehr in Europa Dresden/Porto, 7. Februar 2017. Europas Mikroelektronik hat sich bereits weitgehend aus dem globalen Wettlauf um immer kleinere Computerchip-Strukturen ausgeklinkt. Nun verabschiedet sich…

Pantelis Haidas (Infineon, links) und Prof. Hubert Lakner (Fraunhofer-IPMS). Foto: FHG

Dresdner Fraunhofer-Nanozentrum darf im Infineon-Reinraum bleiben

Konzern stellt neue Forschungsaufträge in Aussicht Dresden, 28. Mai 2014: Das angeschlagene Fraunhofer-Nanoelektronikzentrum „CNT“ in Dresden hat einen wichtigen Etappenerfolg auf seinem Konsolidierungs-Kurs erzielt: Es darf zu recht günstigen Bedingungen in den Reinräumen von Infineon Dresden bleiben und hat auch weitere Forschungsaufträge des Chip-Konzerns in Aussicht. Das sieht ein Miet- und Service-Vertrag vor, den der Dresdner Infineon-Standortchef Pantelis Haidas und der Direktor des „Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme“ (IPMS), Prof. Hubert Lakner nun unterschrieben haben. Konzern stellt neue Forschungsaufträge in Aussicht Dresden, 28. Mai 2014: Das angeschlagene Fraunhofer-Nanoelektronikzentrum „CNT“ in Dresden hat einen wichtigen Etappenerfolg auf seinem Konsolidierungs-Kurs erzielt: Es darf zu recht günstigen Bedingungen…

Leistungshalbleiter werden auf süperdünnen Wafern hergestellt. Abb.: Infineon

Erst 200 Jobs im neuen Starkstromchip-Werk von Infineon Dresden

Ursprünglich hatten Konzern und Land Sachsen 250 Arbeitsplätze vereinbart Dresden, 12. Februar 2014: In der neuen 300-Millimeter-Fabrik für Leistungshalbleiter von Infineon Dresden sind bisher erst knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt und damit etwa 50 weniger als vom Unternehmen vor drei Jahren versprochen. Das hat Helmut Warnecke, Geschäftsführer von Infineon Dresden, auf Nachfrage eingeräumt. Hinzu kommt, dass es sich nicht durchweg um neue Jobs handelt, sondern teilweise um Beschäftigte, die aus den älteren 200-mm-Fabs nebenan versetzt wurden. Ursprünglich hatten Konzern und Land Sachsen 250 Arbeitsplätze vereinbart Dresden, 12. Februar 2014: In der neuen 300-Millimeter-Fabrik für Leistungshalbleiter von Infineon Dresden sind bisher erst knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt und…

Tote Qimonda klagt weiter aus dem Chipkrisen-Grab

Insolvenzverwalter erstreitet Schadensersatz von HP München, 18. Dezember 2013: Auch fünf Jahre nach ihrem Untergang klagt die Infineon-Tochter „Qimonda“ weiter ihre Patente ein: Wie Insolvenzverwalter Michael Jaffé jetzt mitteilte, hat er Unterlassung und Schadensersatz gegen den Computerkonzern „Hewlett-Packard“ im Landgericht Düsseldorf durchgedrückt. HP hat nach Ansicht der Richter in mindestens zwei Fällen Qimonda-Erfindungen ohne Erlaubnis genutzt. Insolvenzverwalter erstreitet Schadensersatz von HP München, 18. Dezember 2013: Auch fünf Jahre nach ihrem Untergang klagt die Infineon-Tochter „Qimonda“ weiter ihre Patente ein: Wie Insolvenzverwalter Michael Jaffé jetzt mitteilte, hat…

MOSAID will Lizenzrechte an Qimonda-Patenten übernehmen

München/Ottawa/Dresden, 14. August 2013: Die kanadische Patentverwertungsgesellschaft „MOSAID“ will die Exklusivrechte am gesamten Patent-Portfolio des pleite gegangenen deutschen Speicherchip-Herstellers Qimonda erwerben. Das sieht eine Übereinkunft („Memorandum of Understanding“) vor, das MOSAID-Vertreter und Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé nun unterschrieben haben. München/Ottawa/Dresden, 14. August 2013: Die kanadische Patentverwertungsgesellschaft „MOSAID“ will die Exklusivrechte am gesamten Patent-Portfolio des pleite gegangenen deutschen Speicherchip-Herstellers Qimonda erwerben. Das sieht eine Übereinkunft („Memorandum of Understanding“) vor, das…

Globalfoundries und Toppan bauen Chipmaskenzentrum AMTC in Dresden aus

Dresden, 4. Dezember 2012: Der US-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF) und das amerikanische Technologie-Unternehmen „Toppan Photomasks“ wollen ihr Joint Venture, das Dresdner Chipmaskenzentrum „Advanced Mask Technology Center“ (AMTC) in Dresden, ausbauen. Geplant seien in den nächsten Jahren „größere Investitionen“ und eine Erweiterung der Belegschaft, kündigte das AMTC heute an. In diesem Zuge wollen GF und Toppan ihre Joint-Venture-Vereinbarung um weitere fünf Jahre verlängern. Nähere Details über die Ausbaupläne wollen die Partner in der kommenden Woche bekannt geben. Dresden, 4. Dezember 2012: Der US-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF) und das amerikanische Technologie-Unternehmen „Toppan Photomasks“ wollen ihr Joint Venture, das Dresdner Chipmaskenzentrum „Advanced Mask Technology Center“ (AMTC) in Dresden, ausbauen. Geplant…

Letzter Ausverkauf bei Qimonda

Insolvenzverwalter startet Patent-Veräußerung München, 22. November 2012: Der insolvente deutsche Speicherchip-Hersteller „Qimonda“ hat zwar schon im Jahr 2009 das letzte Licht ausgeschaltet – doch die letzte Stufe des Ausverkaufs beginnt erst jetzt: Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat heute angekündigt, ab sofort das Patentportefeuille von Qimonda zu veräußern. Dabei handele es sich um über 7500 Patente und Patentanmeldungen. Insolvenzverwalter startet Patent-Veräußerung München, 22. November 2012: Der insolvente deutsche Speicherchip-Hersteller „Qimonda“ hat zwar schon im Jahr 2009 das letzte Licht ausgeschaltet – doch die letzte Stufe des Ausverkaufs beginnt…

Qimonda-Insolvenzverwalter will nun doppelt soviel von Infineon: 3,4 Mrd. €

  Neubiberg/Dresden, 15.6.2012: Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat seine Forderungen gegen Infineon nahezu verdoppelt: Statt mindestens 1,7 Milliarden Euro will er nun mindestens 3,35 Milliarden Euro plus Zinsen von dem deutschen Logikchip-Konzern. Das teilte Infineon heute mit. Die Börse reagierte mit einer leichten Abwertung der Infineon-Aktie.   Neubiberg/Dresden, 15.6.2012: Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat seine Forderungen gegen Infineon nahezu verdoppelt: Statt mindestens 1,7 Milliarden Euro will er nun mindestens 3,35 Milliarden Euro plus Zinsen von dem deutschen…

EU und Sachsen geben 3,5 Millionen für Chipforschung bei Infineon Dresden

Dresden, 28.3.2012: EU und Freistaat Sachsen haben für Infineons neue 300-Millimeter-Fabrik für Leistungs-Halbleiter in Dresden 3,5 Millionen Euro Forschungsförderung bewilligt. Den Förderbescheid hat die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) heute an das Unternehmen übergeben. Dresden, 28.3.2012: EU und Freistaat Sachsen haben für Infineons neue 300-Millimeter-Fabrik für Leistungs-Halbleiter in Dresden 3,5 Millionen Euro Forschungsförderung bewilligt. Den Förderbescheid hat die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos)…

Japanische Speicherchip-Firma Elpida pleite

Tokio, 27.2.2012: Der Preisverfall im Speicherchip-Markt hat nun auch Elpida eingeholt: Laut japanischen Medienberichten ist der dRAM-Hersteller pleite. Versuche der Japaner in den vergangenen Wochen, vom amerikanischen Konkurrenten Micron übernommen zu werden, sind damit anscheinend gescheitert. Tokio, 27.2.2012: Der Preisverfall im Speicherchip-Markt hat nun auch Elpida eingeholt: Laut japanischen Medienberichten ist der dRAM-Hersteller pleite. Versuche der Japaner in den vergangenen Wochen, vom amerikanischen Konkurrenten Micron übernommen…

Konzentration setzt sich fort, 49 Chipfabriken geschlossen

Wo einst Tausende Autos von Arbeitern parkten, herrscht gähnende Leere: Die geschlossene Qimdona-Fabrik in Virginia. Abb.: Google Maps Scottsdale, 15.2.2012: Der Konzentrationsprozess in der Halbleiterbranche auf wenige Großproduzenten mit modernsten Mega-Fabs setzt sich fort. Wie das Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ (Scottsdale/USA) ermittelte, wurden seit 2009 weltweit 49 Chipfabriken geschlossen, vor allem solche älteren Typs. Dies sei auch durch die Einrichtung moderner Werke nicht kompensiert worden, heißt es in der Analyse. „In den kommenden Jahren werden weitere Unternehmen ältere Wafer-Fabriken schließen und auf ein fabrikloses oder Fablight-Geschäftsmodell umschwenken“, prognostizierten die Markforscher. Wo einst Tausende Autos von Arbeitern parkten, herrscht gähnende Leere: Die geschlossene Qimdona-Fabrik in Virginia. Abb.: Google Maps Scottsdale, 15.2.2012: Der Konzentrationsprozess in der Halbleiterbranche auf wenige Großproduzenten mit modernsten…

Qimonda-Insolvenzverwalter fordert Milliardenbetrag von Infineon

Neubiberg, 14.2.2012: Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé fordert 1,71 Milliarden Euro von Infineon – plus Zinsen. Einen entsprechenden Zahlungsantrag hat Jaffé beim Landgericht München I im Rahmen des Rechtsstreits um die frühere Qimonda AG eingereicht. Der Chipkonzern Infineon (Neubiberg) hat die Forderungen zurückgewiesen – der Aktienkurs des Halbleiterunternehmens fiel dennoch im elektronischen Handel um über vier Prozent. Neubiberg, 14.2.2012: Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé fordert 1,71 Milliarden Euro von Infineon – plus Zinsen. Einen entsprechenden Zahlungsantrag hat Jaffé beim Landgericht München I im Rahmen des Rechtsstreits um die frühere…

Elektronikfirma Nanium gründet Niederlassung in Dresden

Dresden/Vila do Conde, 31.1.2012: Die portugiesische Elektronikfirma „Nanium“ hat eine Niederlassung in Dresden gegründet. Es handele sich um den ersten Ableger des auf Chip-Endmontage (sogenanntes „Backend“) spezialisierten Auftragsfertigers außerhalb Portugals, teilte Technologiedirektor Steffen Kröhnert mit. Angesiedelt ist die Dependance im „Airport Center“ am Flughafen. Dresden/Vila do Conde, 31.1.2012: Die portugiesische Elektronikfirma „Nanium“ hat eine Niederlassung in Dresden gegründet. Es handele sich um den ersten Ableger des auf Chip-Endmontage (sogenanntes „Backend“) spezialisierten Auftragsfertigers außerhalb Portugals, teilte…

Zentrum für Galliumnitrid-Elektronik in Sachsen geplant

Hochspannungsmaterial soll Elektroautos mehr Reichweite verschaffen Dresden/Freiberg, 9.11.2011. Damit die europäische Industrie bei der Entwicklung von Elektroautos und anderen neuen Technologieprodukten nicht in die Abhängigkeit von asiatischen und amerikanischen Spezialchip-Zulieferern gerät, wollen die Freiberger Firma „FCM“ und Forscher des Dresdner „Namlabs“ eine Produktionslinie für Gallium-Nitrid-Scheiben in Freiberg aufbauen. Heute bekommen die Partner von Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) einen Förderbescheid über 1,9 Millionen Euro, um eine Pilotanlage zu kaufen. Die allermeisten Computerchips werden heutzutage aus Silizium gefertigt. Als Steuerelektronik für Elektroautos, Windparks und Solarkraftwerke stößt diese ausgereifte Technologie allerdings mehr und mehr an ihre Grenzen: Hier fließen nicht Milli-Ströme wie im PC, sondern sind Spannungen von einigen Hundert, teils über 1000 Volt zu bewältigen. Abhilfe soll da ein Verbindungshalbleiter aus den Elementen Gallium und Stickstoff bringen, der hohe Stromstärken und Spannungen aushält, aber nur wenig Verlustwärme erzeugt. Bauelemente auf dieser Basis sollen in Zukunft beispielsweise Elekroautos mehr Reichweite verschaffen, die Handy-Netze leistungsfähiger machen und viele Energie in der Wirtschaft sparen. GaN-Wafer auf freiem Markt gar nicht erhältlich Das dafür benötigte Galliumnitrid (GaN) ist jedoch …