Alle Artikel mit dem Schlagwort: OP

Der 84-jährige Roland Kraut freut sich mit Prof. Jürgen Weitz (rechts) über die gelungene Premiere des „da Vinci Xi“-OP-Systems. Bereits einen Tag nach der Magenoperation stieg gemeinsam mit einer Physiotherapeutin wieder eine Treppe hoch. Im Hintergrund ist der entfernte Tumor zu sehen. Foto: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

Neuer OP-Roboter für Uniklinik Dresden

Bauchchirurgen können nun mit einem „da Vinci Si“ operieren Dresden, 25. September 2017. Das Universitätsklinikum Dresden hat sich einen weiteren Operations-Roboter zugelegt. Der „da Vinci Xi“ sei moderner als der bisher genutzte „da Vinci Si“, hieß es vom Uniklinikum. Vor allem die Bauchchirurgen wollen ihn einsetzen, um jährlich 200 roboterassistierte Operationen vornehmen. Das sind dann vier mal so viel wie beim Vorgängermodell, das sich die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) mit anderen Fachärzten teilen mussten. Bauchchirurgen können nun mit einem „da Vinci Si“ operieren Dresden, 25. September 2017. Das Universitätsklinikum Dresden hat sich einen weiteren Operations-Roboter zugelegt. Der „da Vinci Xi“ sei moderner als der…

Dr. Christian Kruppa mit Hannelore und Gert Zenker sowie Prof. Guido Fitze (hintere Reihe v.l.n.r.). Neben dem kleinen Gustav ist sein größter Bruder Eduard zu sehen. Vor ihm stehen Heinrich, Friedrich und Hermine (v.l.n.r.). Foto: Uniklinikum Dresden/Holger Ostermeyer

Schlüsselloch-OPs für Babys in Dresden

Chirurgen helfen kleinem Gustav Dresden, 12. Dezember 2016. Dresdner Chirurgen setzen inzwischen immer häufiger Schlüsselloch-OPs ein, um Neugeborene mit fehlgebildeten Speiseröhren zu operieren. Das teilte das Uniklinikum Dresden mit. Mit dem kleinen Gustav habe man nun bereits das dritte Baby mit solch einem „minimalinvasiven“ Eingriff behandelt. Chirurgen helfen kleinem Gustav Dresden, 12. Dezember 2016. Dresdner Chirurgen setzen inzwischen immer häufiger Schlüsselloch-OPs ein, um Neugeborene mit fehlgebildeten Speiseröhren zu operieren. Das teilte das Uniklinikum Dresden mit. Mit…

Ein Ko-Chirurg sitzt während der OP die ganze Zeit am Patienten und beim Roboter, um dort einzugreifen, wo der Roboter an seine Grenzen stößt. Foto: Heiko Weckbrodt

„Der Roboter macht hier gar nichts selbstständig“

Die Fortschritte der Mikroelektronik machen hochpräzise Eingriffe möglich, bei denen der Arzt bis zu sechs Roboterarme fernsteuert – seit 2006 setzt auch das Uniklinikum Dresden solche OP-Roboter ein Dresden. Der OP-Saal ist angenehm temperiert, vom heißen, hellen Sommertag draußen dringt kaum etwas durch die Fenster hinein. Kleine Scheinwerfer leuchten Tische mit blitzenden Instrumenten und Geräte mit bunten Anzeigen aus. Das Innere eines pochenden rosa Brustkorbs füllt einen großen Flachbildschirm in Augenhöhe aus. Doch die sieben Männer und Frauen in ihren blauen Kitteln haben kaum einen Blick dafür, schauen konzentriert auf Sinuskurven – und den übermannshohen Roboter in der Mitte des Saals, der mit seinen sechs Armen über dem OP-Tisch thront. „Saugen!“, befiehlt eine Stimme aus dem Hintergrund. Sie kommt von Professor Jürgen Weitz und der sitzt ganz hinten in der Ecke. Er hat sich über die Sichtfenster eines Terminals gebeugt. „Die Falte bitte etwas zur Seite drehen!“ Ein zweiter Chirurg direkt neben dem OP-Tisch greift zu seinen Instrumenten, hilft dort aus, wo der Roboter nicht so richtig herankommt. Auf dem Monitor erscheint ein Greifer, der …

Abb.: hw

Wer entscheidet, wer eine Spender-Niere bekommt?

In Deutschland warten derzeit rund 8000 Dialyse-Patienten auf eine Nierentransplantation. Da aber pro Jahr nur reichlich 2000 Spenderorgane zur Verfügung stehen, gibt es eine bundesweit geltende Warteliste. In Deutschland warten derzeit rund 8000 Dialyse-Patienten auf eine Nierentransplantation. Da aber pro Jahr nur reichlich 2000 Spenderorgane zur Verfügung stehen, gibt es eine bundesweit geltende Warteliste.

Da freuen sich Operateur und Patient: Vor 20 Jahren hat Urologie-Professor Manfred Wirth (rechts) im Uniklinikum Dresden dem Drucker Karsten Dürr eine Spenderniere eingepflanzt - und die funktioniert heute immer noch. Foto: Heiko Weckbrodt

Das lange Warten auf die rettende Niere

Inzwischen acht Jahre Wartezeit auf Spenderorgan – viele sterben vorher Dresden, 26. August 2015. Nierenpatienten in Ostsachsen müssen immer länger auf ein Spenderorgan warten. Im Universitätsklinikum Dresden stehen mittlerweile 318 Patienten auf der Warteliste für eine Nieren-Transplantation. Und in den vergangenen 20 Jahren hat sich hier die Wartezeit auf ein Spenderorgan von viereinhalb auf sieben bis acht Jahre fast verdoppelt. Gerade aber viele ältere Patienten haben oft nur noch eine Lebenserwartung von fünf Jahren, wenn sie einmal an eine künstliche Niere angeschlossen sind. Inzwischen acht Jahre Wartezeit auf Spenderorgan – viele sterben vorher Dresden, 26. August 2015. Nierenpatienten in Ostsachsen müssen immer länger auf ein Spenderorgan warten. Im Universitätsklinikum Dresden stehen mittlerweile 318…

Neues OP-Zentrum für Uniklinik Dresden

Dresden, 25. März 2015: Die Uniklinik Dresden bekommt ein neues Operationszentrum. Morgen legen Politiker und Mediziner den Grundstein für den über 100 Millionen Euro teuren Komplex 32. Es handelt sich um das derzeit größte Krankenhaus-Bauvorhaben in Sachsen. Dresden, 25. März 2015: Die Uniklinik Dresden bekommt ein neues Operationszentrum. Morgen legen Politiker und Mediziner den Grundstein für den über 100 Millionen Euro teuren Komplex 32. Es handelt sich…