Alle Artikel mit dem Schlagwort: NASA

Der Südpol des Jupiters in einer farbverstärkten Juno-Aufnahme. Abb.: NASA/ JPL-Caltech, SwRI, MSSS, John Landino

Jupiters Südpol im Fokus

Raumsonde Juno umkreist den Riesenplaneten Sonnensystem, 19. Februar 2017. Die NASA-Raumsonde „Juno“ umkreist derzeit den größten Planeten unseres Sonnensystems, den Jupiter. Dabei hat das Raumschiff nun auch den Südpol des Gasriesen aus rund 100.000 Kilometern Höhe fotografiert und daraus ist dieses farbverstärkte Bild entstanden, das deutlich zeigt, wie bewölkt es über dem Jupiter-Pol ist. Raumsonde Juno umkreist den Riesenplaneten Sonnensystem, 19. Februar 2017. Die NASA-Raumsonde „Juno“ umkreist derzeit den größten Planeten unseres Sonnensystems, den Jupiter. Dabei hat das Raumschiff nun auch den Südpol des…



Die kosmische Region "NGC 6357" befindet sich etwa 5500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Supernovae, die Strahlkraft junger Sterne und ionisierte Wasserstiff-Wolken bilden zusammen eine Formation, die wie ein malerisches Winderbild wirkt. Abb.: X-ray: NASA/CXC/PSU/L. Townsley et al; Optical: UKIRT; Infrared: NASA/JPL-Caltech

Winterbild im All zu Weihnachten

Supernovae und junge Sterne haben malerische Region NGC 6357 „gezaubert“ Weltall, 25. Dezember 2016. extra für uns zu Weihnachten hat die Natur diese wundervolle Eislandschaft ins All gemalt – möchte man zumindest meinen. Tatsächlich aber sehen wir hier eine Ansammlung aus jungen Sternen Supernova-Überresten, energiegeladenen Wasserstoffwolken und anderen kosmischen Zutaten, die dieses pittoreske Bild geformt haben. Supernovae und junge Sterne haben malerische Region NGC 6357 „gezaubert“ Weltall, 25. Dezember 2016. extra für uns zu Weihnachten hat die Natur diese wundervolle Eislandschaft ins All gemalt – möchte…



Der Merkur hat wie unsere Erde einen heißen Kern, der langsam abkühl. Dies lässt den Planeten schrumpfen. NASA/JHUAPL/Carnegie Institution of Washington/USGS/Arizona State University

Planet Merkur schrumpft wie ein Luftballon

Kleiner Steinplanet mit (noch) heißem Kern Sonnensystem, 3. Oktober 2016. Der Planet Merkur in unserem Sonnensystem schrumpft. Das haben Wissenschaftler vom „National Air and Space Museum“ in Washington herausgefunden, nachdem sie neuere Aufnahmen des NASA-Raumschiffs „Messenger“ ausgewertet hatten. Kleiner Steinplanet mit (noch) heißem Kern Sonnensystem, 3. Oktober 2016. Der Planet Merkur in unserem Sonnensystem schrumpft. Das haben Wissenschaftler vom „National Air and Space Museum“ in Washington herausgefunden, nachdem…



So etwa soll das mit 14 Elektromotoren angetriebene E-Flugzeug der NASA aussehen. Visualisierung: NASA

NASA entwickelt Elektro-Flugzeug X 57

Propeller-Maschine mit 14 E-Motoren Washington, 18. Juni 2016. Die US-Raumfahrtagentur NASA wird ein rein elektrisch angetriebenes Flugzeug unter der Bezeichnung X 57 entwickeln. Das hat NASA-Chef Charles Bolden angekündigt. Intern verwenden die Ingeniere den Codenamen „Maxwell“ für das Projekt – zu Ehren des Physikers James Clerk Maxwell. Propeller-Maschine mit 14 E-Motoren Washington, 18. Juni 2016. Die US-Raumfahrtagentur NASA wird ein rein elektrisch angetriebenes Flugzeug unter der Bezeichnung X 57 entwickeln. Das hat NASA-Chef Charles Bolden angekündigt. Intern…



Über 4 Milliarden Lichtjahren enfernt von der Erde stoßen im Sternbild Eridianus zwei Galaxienhaufen zusammen. Das Objekt MACS J0416 formt eine riesige Schwerkraft-Linse, mit der die Astronomen tiefer ins alte All schauen können. Abb.: NASA, ESA

Riesenlinse verschmilzt im All

Galaxienhaufen verschmelzen zu MACS J0416 und beugen durch ihre Massen den Raum Sternbild Eridanus, 27. März 2016. Um Galaxien zu untersuchen, die viel zu weit entfernt sind, um sie selbst mit den besten Teleskopen noch zu sehen, nutzen Astronomen seit Albert Einstein gern einen besonderen Trick: Sie benutzen extrem massereiche Galaxienhaufen im All als Vergrößerungslinse. Denn laut Einstein formen Sterne und andere massereiche Objekte erst den Raum, wie wir ihn kennen, beugen damit auch den eigentlich geradlinigen Weg des vorbeischießenden Lichts. Dieser Linseneffekt sorgt zum Beispiel dafür, dass wir extrem alte Galaxien, die sich hinter solch einer Linse vor uns zu verstecken scheinen, doch sehen können, da ihr Licht ja um die Linse „herumgebogen“ wird. Galaxienhaufen verschmelzen zu MACS J0416 und beugen durch ihre Massen den Raum Sternbild Eridanus, 27. März 2016. Um Galaxien zu untersuchen, die viel zu weit entfernt sind, um sie selbst…



Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie der geladene Sonnenwind immer mehr Gas aus der Mars-Atmosphäre ins All schleudert. Visualisierung: NASA/GSFC

Solarwind machte Mars lebensfeindlich

NASA-These: Sonnenpartikel dünnen die Luft unseres Nachbarplaneten immer mehr aus Sonnensystem, 8. November 2015. Der hochenergetische Sonnenwind ist wahrscheinlich schuld daran, dass sich unser Nachbarplanet Mars von einer einst wahrscheinlich feuchtwarmen Welt in einen lebensfeindlichen, trockenen und kalten Felsen verwandelt hat. Diese Hypothese haben US-Forscher aufgestellt und stützten sich dabei auf neuere Messungen der NASA-Raumsonde „Mars Atmosphere and Volatile Evolution“ (MAVEN). NASA-These: Sonnenpartikel dünnen die Luft unseres Nachbarplaneten immer mehr aus Sonnensystem, 8. November 2015. Der hochenergetische Sonnenwind ist wahrscheinlich schuld daran, dass sich unser Nachbarplanet Mars von einer einst wahrscheinlich…



Um eine Marsreise zu überleben, brauchen künftige Astronauten starke Schutzschilde gegen die tödliche kosmische Strahlung im All. Das CERN will dafür Supraleit-Spulen einsetzen. Abb.: A Syed, freeimages.com, CERN

CERN arbeitet an Supraleit-Schutzschild für Marsreise

Technologien der Antwortmaschine LHC sollen Astronauten gegen kosmische Strahlung abschirmen CERN/Mars, 7. August 2015. Im TV-Raumschiff „Enterprise“ war das ganz einfach: Da befahl Captain Picard nur kurz: „Schutzschilde hoch!“ – und schon konnten weder klingonische Faserkanonen noch kosmische Strahlung der Überlicht-Festung etwas anhaben. Wissenschaftler des europäischen Teilchenphysikzentrums CERN bei Genf möchten diesen Science-Fiction-Szenario nun etwas näher rücken: Sie wollen Supraleit-Technologien, die sie für die unterirdische Weltantwortmaschine LHC entwickelt hatten, für den Schutz von Astronauten während künftiger Mars-Missionen einsetzen. Dafür arbeiten sie derzeit zusammen mit der „European Space Radiation Superconducting Shield“-Initiative (SR2S) an extrem starken Magnetspulen, die einen Schutzschild gegen die kosmische Strahlung an Bord eines interplanetaren Raumschiffs aufbauen können, wie das CERN mitteilte. Technologien der Antwortmaschine LHC sollen Astronauten gegen kosmische Strahlung abschirmen CERN/Mars, 7. August 2015. Im TV-Raumschiff „Enterprise“ war das ganz einfach: Da befahl Captain Picard nur kurz: „Schutzschilde hoch!“ –…



Diese "Nahaufnahme" aus einer Distanz von 768.000 Kilometern hat die NASA-Sonde "New Horizons" am 13. Juli 2015 vom Pluto gemacht und nun zur Erde gesendet. Foto: New Horizons, NASA, APL/SwRI

Pluto, wir kommen!

NASA-Sonde „New Horizons“ hat nach zehn Jahren ziel erreicht Sonnensystem, 14. Juli 2015. Nach einer fast zehnjährigen Reise hat die Erdlings-Sonde „New Horizons“ heute ihr Ziel erreicht: den Zwergplaneten Pluto, der früher als der neunte, äußerste Planet unseres Sonnensystems galt. Bei der Gelegenheit hat das unbemannte Raumschiff diese schöne Nahaufnahme vom Pluto geschossen und zur Erde gefunkt – zur Begeisterung des NASA-Kontrollteams. Es handelt sich immerhin um das bisher detaillierte Foto des Zwergplaneten, der die Sonne in einer sehr exzentrischen Bahn umkreist. NASA-Sonde „New Horizons“ hat nach zehn Jahren ziel erreicht Sonnensystem, 14. Juli 2015. Nach einer fast zehnjährigen Reise hat die Erdlings-Sonde „New Horizons“ heute ihr Ziel erreicht: den Zwergplaneten Pluto,…



Während wir hier unten auf de Erde, geschützt durch Atmosphäre und Erdmagnetfeld, den schönen Sonnenschein zu Pfingsten genießen, toben in der Sonnen-Korona extrem heiße Teilchenströme und Magnetfelder. Abb.: NASA SDO

Wilde Sonnenkrone

Aufnahmen vom SDO-Raumschiff zeigen tobende Magnetfelder in der Sonnen-Korona Sonnensystem, 25. Mai 2015. Keine abstrakte Malerei, sondern eine Visualisierung der Teilchenströme und des launigen Magnetfeldes der Sonne zeigt diese Aufnahme, die die US-Raumfahrtbehörde NASA nun veröffentlicht hat. Dafür hat das „Solar Dynamics Observatory“ (SDO = Solardynamik-Observatorium) die Sonnenatmosphäre in zehn verschiedenen Wellenlängen im Abstand von jeweils zehn Sekunden fotografiert. Das Weltraumteleskop hat die Aufnahmen dann zur Erde gesandt, wo Wissenschaftler diese Daten dann zu einem Bild zusammengesetzt haben. Aufnahmen vom SDO-Raumschiff zeigen tobende Magnetfelder in der Sonnen-Korona Sonnensystem, 25. Mai 2015. Keine abstrakte Malerei, sondern eine Visualisierung der Teilchenströme und des launigen Magnetfeldes der Sonne zeigt diese Aufnahme,…



Das elektrische Test-Flugzeug "Greased Lightning" im Hubschrauber-Modus. Die Elektromotoren können so gedreht werden, dass es im Fluge vom Helikopter- in den Flugzeugmodus umschalten kann. Derzeit kann das mit zehn Motoren ausgestattete GL10 nur kleine Lasten tragen, ist aber laut NASA so erweiterbar, dass es künftig auch zum Passagiertransport fähig ist. Foto: NASA Langley, David C. Bowman

NASA-Ingenieure bauen elektrisches Heli-Flugzeug

Vehikel kann wie Hubschrauber oder Flugzeug starten, landen und fliegen Hampton, 3. Mai 2015: NASA-Ingenieure haben ein elektrisches Fluggefährt aus leichten Kohlenstofffasern gebaut, das Hubschrauber und Flugzeug in einem ist: Die acht Elektromotoren an den Flügeln sind schwenkbar, dadurch kann das „Greased Lightning“ (GL 10) sowohl als Helikopter horizontal und vertikal starten und landen, aber auch wie ein Flugzeug fliegen. Weitere zwei Motoren befinden sich am Rumpf. Vehikel kann wie Hubschrauber oder Flugzeug starten, landen und fliegen Hampton, 3. Mai 2015: NASA-Ingenieure haben ein elektrisches Fluggefährt aus leichten Kohlenstofffasern gebaut, das Hubschrauber und Flugzeug in einem ist:…



Die heiße Staubwolke "SNR 0519-69.0" entstand in unserer Nachbargalaxis, der Großen Magellanwolke, nach einer Sternenexplosion. Das Bild kombiniert farbübersetzte Röntgen-Aufnahmen des Chandra-Teleskops und "Hubble"-Aufnahmen aus dem sichtbaren Lichtbereich. Foto: NASA/Chandra

Prächtiger Sternenmüll zum irdischen „Lichtjahr“

Röntgenteleskop „Chandra“ nimmt stellare Explosionsreste auf Große Magellanwolke, 24. Januar 2015 (minus 170.000 Jahre): Auch im Weltall scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die irdische UNO 2015 zum „Jahr des Lichts“ ausgerufen hat. Anders ist es wohl kaum zu erklären, welche Spektakel die Astronomen derzeit von viele Lichtjahre entfernten Zwerggalaxien optisch geboten bekommen – zum Beispiel diese Überreste einer Sternenexplosion, die nun die US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlicht hat. Röntgenteleskop „Chandra“ nimmt stellare Explosionsreste auf Große Magellanwolke, 24. Januar 2015 (minus 170.000 Jahre): Auch im Weltall scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die irdische UNO 2015 zum „Jahr des…



Mit bloßem Auge (links) kann man die Linien auf dem Mond nicht sehen, erst durch die Gravitations-Karte (rechts. In der Mitte ist die Topografie des Erdtrabanten visualisiert. Abb.: NASA / MIT

Schwerkraft-Quadrat auf Mond entdeckt

Forscher grübeln über Befunde der abgestürzten „Grail“-Zwillinge Mond, 6. Oktober 2014: Was machen Quadrate auf dem Mond? War unser Trabant vielleicht nicht immer so elend kalt, wie uns immer weis gemacht wird, sondern vielleicht mal eine heiße Magma-Hölle? Wie bitte soll ein gewaltiger Asteroiden-Einschlag zu einem Becken mit fast geraden Kanten führen? Passend zur jüngsten Folge der britischen Sci-Fi-Serie „Doctor Who“, in der sich herausgestellt hat, dass der Mond eigentlich ein Ei ist (Staffel 8, Folge 7), haben die NASA und das MIT neue Befunde der inzwischen abgestürzten „GRAIL“-Sonden veröffentlicht. Demnach gibt es auf unserem Erdbegleiter Schwerkraft-Anomalien, an deren Gründen die Forscher noch ziemlich grübeln. Forscher grübeln über Befunde der abgestürzten „Grail“-Zwillinge Mond, 6. Oktober 2014: Was machen Quadrate auf dem Mond? War unser Trabant vielleicht nicht immer so elend kalt, wie uns immer weis…



Viele Exo-Planeten außerhalb unseres Sonnensystems haben anscheinend eine so dichte und wolkige Atmosphäre, das sie für unsere Teleskope undurchdringlich sind, wie die künstlerische Visualisierung links zeigt. Auf "HAT-P-11b" (rechts) herrscht dagegen eitel Sonnenschein, wie US-Astronomen nun herausgefunden haben. Visualisierung: NASA/JPL-Caltech

Raumteleskope erkunden Wetter auf fernem Planeten

Klarer Himmel und Wasserdampf im Sternbild Schwan Sternbild Schwan, 27. September 2014: Die NASA hat ihre drei Weltraumteleskope „Hubble“, „Spitzer“ und „Kepler“ eingesetzt, um erstmals einen Wetterbericht für einen Neptun-ähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu erstellen. Die Prognose der kosmischen Wetterfrösche: Heitere Himmel mit etwas Wasserdampf in der Atmosphäre. Klarer Himmel und Wasserdampf im Sternbild Schwan Sternbild Schwan, 27. September 2014: Die NASA hat ihre drei Weltraumteleskope „Hubble“, „Spitzer“ und „Kepler“ eingesetzt, um erstmals einen Wetterbericht für einen Neptun-ähnlichen…



Künstlerische Visualisierung des Asteroiden-Unfalls beim Stern "NGC 2547-ID8". Visualisierung: NASA

Asteroiden-Aufprall im Weltall

Sternbild Segel, 29. August 2014: Der Kosmos gibt sich alle Mühe, „Spitzer“ regelmäßig spektakuläre Shows zu bieten. Diesmal hat das Weltraumteleskop eine Explosion im Sternbild „Segel“ aufgenommen: Um einen 1200 Lichtjahre von uns entfernten Stern mit der Katalognummer „NGC 2547-ID8 sind laut NASA zwei riesige Asteroiden zusammengestoßen, möglicherweise ist auch ein großer Brocken auf einen Protoplaneten eingeschlagen und hat eine enorme Staubwolke erzeugt. Ein ähnlicher Einschlag auf die junge, noch nicht voll erstarrte Erde hat wahrscheinlich vor Millionen Jahren auch unseren Mond in den Erdorbit geschleudert. Sternbild Segel, 29. August 2014: Der Kosmos gibt sich alle Mühe, „Spitzer“ regelmäßig spektakuläre Shows zu bieten. Diesmal hat das Weltraumteleskop eine Explosion im Sternbild „Segel“ aufgenommen: Um einen 1200…



Der Raumtransporter "Albert Einstein" hat sich von der ISS in die Erdatmosphäre gestürzt. Foto: ESA(NASA

NASA will Raumstation ISS kommerzialisieren

Erdorbit/Washington, 28. April 2014: Nachdem die US-Raumfahrtbehörde NASA inzwischen erfolgreich einen privaten Pendelverkehr zur internationalen Raumstation im Erdorbit angeschoben hat, drängt sie nun au den nächsten Schritt: eine direkte kommerzielle Nutzung der ISS. Die NASA sieht vielversprechende Chancen, auf der Raumstation beispielsweise private Mikroschwerkraft-Labore für die Pharmaindustrie, Robotik und Materialwissenschaft zu betreiben. Erdorbit/Washington, 28. April 2014: Nachdem die US-Raumfahrtbehörde NASA inzwischen erfolgreich einen privaten Pendelverkehr zur internationalen Raumstation im Erdorbit angeschoben hat, drängt sie nun au den nächsten Schritt: eine direkte kommerzielle…