Alle Artikel mit dem Schlagwort: Musik

Auf einem Bootcamp von "dresden exists" stellen Gründer von Software-Firmen von der TU Dresden ihre Konzepte vor. Foto. Heiko Weckbrodt

Mit Harmonie gegen den Lärm im Kopf

Dresdner Jung-Informatiker wollen mit Musik-Software den bösen Tinnitus lindern Dresden, 31. Mai 2017. Straßenkrach mag krank machen, auch der Lärm stampfender Maschinen. Besonders schlimm trifft es aber Menschen, die sich vor schmerzenden Tönen überhaupt nicht schützen können – weil der Krach im eigenen Kopf entsteht. Rund drei Millionen Deutsche leiden akut unter diesen „Tinnitus“ genannten Phantom-Geräuschen oder waren wenigstens schon einmal in ihrem Leben davon betroffen. Beim Einen ist es ein Klingeln, beim Anderen ein Brummen. Und für viele Patienten ist der Tinnitus mit starkem Stress und Schmerz verbunden. Dresdner Jung-Informatiker wollen mit Musik-Software den bösen Tinnitus lindern Dresden, 31. Mai 2017. Straßenkrach mag krank machen, auch der Lärm stampfender Maschinen. Besonders schlimm trifft es aber Menschen, die sich…



Antanzen gegen das Vergessen

Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen selbst im erwachsenen Hirn anstoßen. Wer tanzt und musiziert, hat jedenfalls gute Chancen, dem großen Vergessen im Alter zu entfliehen, ist der Regenerations-Forscher Prof. Gerd Kempermann vom Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD) überzeugt. „Menschen, die körperlich und geistig aktiv sind, haben ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken“, argumentiert er. „Man könnte sich zumindest überlegen, ob und wie sich Musik und Tanz in die Demenz-Prophylaxe einbauen lässt.“ Dresdner Hirnforscher und Instrumentalisten loten Konnex von Musik und Wissenschaft aus Dresden, 15. März 2017. Musik hält nicht nur die Synapsen fit, sondern kann womöglich sogar die Bildung neuer Neuronen…



Roma-Musiker. Foto: Markus Rindt

Dresdner Sinfoniker reisen zu Wurzeln der Roma-Kultur

Musikalisches Werk über Rajasthan hat Ende März in Dresden Premiere Dresden/Jaipur, 18. Februar 2017. Zu den Ursprüngen der Roma führt ab März eine neue multimediale Reise der Dresdner Sinfoniker. Nachdem sie musikalisch-interkulturell schon den Spuren der Maya und Armenier gefolgt waren, brechen sie diesmal gemeinsam mit der „Marc Sinan Company/YMUSIC“ ins legendenumrankte indische Rajasthan auf. Der Musiker Marc Sinan spürt in der Gemeinschaftsproduktion „I EXIST – nach Rajasthan“ den eigenen Wurzeln in der Roma-Kultur nach, mischt „ein Amalgam aus „dokumentarischem Video- und Tonmaterial eigener zeitgenössischer Musik“, wie er selbst erklärt. Musikalisches Werk über Rajasthan hat Ende März in Dresden Premiere Dresden/Jaipur, 18. Februar 2017. Zu den Ursprüngen der Roma führt ab März eine neue multimediale Reise der Dresdner Sinfoniker. Nachdem…



Kurt Masur. Foto: Gewandhaus Leipzig

Kurt Masur ist gestorben

Dirigent prägte Musik und Gesellschaft in Sachsen entscheidend mit Leipzig/Dresden, 19. Dezember 2015. Der Dirigent Kurt Masur (1927-2015) ist heute im Alter von 88 Jahren in den USA gestorben. Masur war sehr mit Sachsen verbunden gewesen. Als Gewandhaus-Kapellmeister hatte er von 1970 bis 1996 das musikalische und gesellschaftliche Leben in Leipzig und in Ostdeutschland mitgeprägt. Auch sein besonderes Engagement und sein Einsatz für Gewaltlosigkeit während des Wende-Herbstes 1989 ist in Sachsen nicht vergessen. Dirigent prägte Musik und Gesellschaft in Sachsen entscheidend mit Leipzig/Dresden, 19. Dezember 2015. Der Dirigent Kurt Masur (1927-2015) ist heute im Alter von 88 Jahren in den USA gestorben. Masur…



An Ablasshändlern wie Johannes Tetzel entzündete sich Martin Luthers Zorn. Abb.: C. G. Böhme, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Wikipedia, Public Domain

Zuviel gesündigt? Beim Tetzel gibt den Ablassschein

Oigers Wochenendtipp: Pirna feiert einen windig-geschäftstüchtigen Handwerkersohn, der es bis zum Doktor der Theologie brachte Dresden/Pirna, 14. August 2015. Das ist so klar wie die gern zitierte Kloßbrühe: Am langen Wochenende vom 14. bis 16. August kann kein anderes Fest in der Region dem Dresdner Stadtfest „Canaletto“ und dem Dresdner Dampfschifffest ernsthaft konkurrieren. Wem diese geballte Ladung an Vergnügungen aber gleich mehrere Nummern zu groß ist, dem ist ein Besuch des zwar entschieden kleineren, aber erlebenswerten Pirnaer Familienfest zum 550 Geburtstag des berühmt-berüchtigten Ablasshändlers Johannes Tetzel (1465 – 1519) zu empfehlen. Oigers Wochenendtipp: Pirna feiert einen windig-geschäftstüchtigen Handwerkersohn, der es bis zum Doktor der Theologie brachte Dresden/Pirna, 14. August 2015. Das ist so klar wie die gern zitierte Kloßbrühe: Am langen…



Hier können wir zu einer keltischen Harfe die Keyboard-Begleitung einspielen. Abb.: Magix

Music Maker 2015: Musikmachen leicht gemacht

Virtuelles Musikstudio für Einsteiger und Fortgeschrittene im Test Eigene Musikstücke einzuspielen, die wirklich gut klingen, fordert eine ganze Bugwelle von Zeit und Mühen: ein musisches Gehör entwickeln, kreativ wie’s böse Tier zu sein, mindestens ein Instrument lernen, regelmäßig üben… Wer da eine Abkürzung sucht, ist mit Kreativ-PC-Programmen wie „Music Maker“ recht gut bedient: Eigene Programmierarbeit wie zu Heimcomputer-Zeiten ist da nicht mehr nötig, da Hersteller „Magix“ schon zahlreiche Instrumenten-Einspiele, Stile und Effekte mit hineingepackt hat, die – entsprechend abgemischt – selbst bei Laienversuchen zu brauchbaren Ergebnissen führen sollten. Virtuelles Musikstudio für Einsteiger und Fortgeschrittene im Test Eigene Musikstücke einzuspielen, die wirklich gut klingen, fordert eine ganze Bugwelle von Zeit und Mühen: ein musisches Gehör entwickeln, kreativ wie’s böse…



ICAS-Festival. Abb.: TMA

Multimedialer Blick in unbestimmte Zukunft

Festival ICAS verwandelt Dresden in Hotspot der experimentellen Kultur Dresden, 5. April 2015: Eine Woche voller experimenteller elektronischer Musik, Performances und Blicke in eine unbestimmte Zukunft erwartet die Besucher des „ICAS“-Festivals („International Cities of Advanced Sound“), zu dem die „Trans-Media-Akademie“ in Dresden-Helleraus Ende April 2015 einlädt. 13 internationale Kunstkollektive aus ganz Europa wollen die sächsische Landeshauptstadt in einen „Hotspot für Musik und zeitgenössische Kultur“ verwandeln. Auf der Agenda stehen unter anderem akustische Experimente mit ungewöhnlichen Instrumenten, Analogtöne zu Videoprojektionen auf Skulpturen, melodische Dance-Tracks und musikalische Meditationen zwischen Wissenschaft und Poesie. Festival ICAS verwandelt Dresden in Hotspot der experimentellen Kultur Dresden, 5. April 2015: Eine Woche voller experimenteller elektronischer Musik, Performances und Blicke in eine unbestimmte Zukunft erwartet die Besucher des…



Foto: Bitkom

Internetströme erweitern musikalischen Horizont

Die meisten Streaming-Nutzer stoßen leichter auf neue Musikrichtungen als beim Radio Berlin, 10. September 2014: Wer Musik per Internetstrom („Streaming“) hört statt per Radio oder CD, entdeckt schneller neue Lieder oder Genres. Das haben jedenfalls in einer „Aris“-Umfrage 79 Prozent der Streaming-Nutzer von sich gesagt. Die meisten Streaming-Nutzer stoßen leichter auf neue Musikrichtungen als beim Radio Berlin, 10. September 2014: Wer Musik per Internetstrom („Streaming“) hört statt per Radio oder CD, entdeckt schneller neue Lieder…



Foto: Bitkom

Jeder vierte Deutsche hört Musik per Internet-Strom

Berlin, 9. Juli 2014: Immer mehr Deutsche hören sich Musik lieber im Internet-Strom („Streaming“) statt über das klassische Radio oder CD an: Mittlerweile nutzt fast jeder vierte Bundesbürger solche Dienste, hat eine „Aris“-Umfrage unter 1004 Deutschen ab 14 Jahren ergeben. „Streaming revolutioniert den Musikmarkt“, schätzte Christian P. Illek vom Bitkom-Verband ein. Berlin, 9. Juli 2014: Immer mehr Deutsche hören sich Musik lieber im Internet-Strom („Streaming“) statt über das klassische Radio oder CD an: Mittlerweile nutzt fast jeder vierte Bundesbürger solche Dienste,…



Die bösen Black-Metal-Vampire sind bestürzt: Diesmal haben sie wirklich einen umgelegt. Foto: Tiberius

DVD „Happy Metal“: Französisches Schwarzmetall zum Erdbeerfest

Komödie nimmt Bürgerschreckerei auf die Schippe Die „Dread MaKabés“ machen auf furchtbar böser Bürgerschreck, schreien auf der Bühne mit weitaufgerissenen Augen, spritzen mit Kunstblut herum. Doch unter der harten Schalte wabert bei den französischen Blackmetal-Musikern ein Puddingkern, den es nach Familienleben, Auftritten im Kindergarten und Sozialversicherung dürstet. Ein letztes Mal will die Combo auf dem legendären Metal-Festival „Hell“ auftreten – doch auf der Fahrt im geborgten Chinarestaurant-Lieferwagen geht alles schief: Ein Deko-Sarg der Band erschlägt einen Rotlicht-Kneipier, die scharfe Provinz-Polizistin Martine (Audrey Fleurot ) jagt die vermeintlichen Vampire und dann müssen sich die metallenen Bürgerschrecker auch noch als Beatles-Imitatoren verkleiden und auf einem besinnlichen Erdbeer-Fest in der französischen Pampa auftreten. Komödie nimmt Bürgerschreckerei auf die Schippe Die „Dread MaKabés“ machen auf furchtbar böser Bürgerschreck, schreien auf der Bühne mit weitaufgerissenen Augen, spritzen mit Kunstblut herum. Doch unter der harten Schalte…



„Music Maker“: Profi-Musikstudio zum kleinen Preis für den PC

Deutsches Musikprogramm für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet Musik hören die meisten Menschen gern, Musik zu kreieren – jedenfalls solche mit künstlerischem Anspruch – gelingt hingegen nur wenigen. Doch längst hilft Computertechnik auch Minderbegabten in die Charts und mittlerweile bieten Apps und PC-Programme auch bezahlbare Unterstützung für musische Anfänger – oder verhilft Youtuber zu GEMA-freier Videomusik. Für einen ersten Versuch haben wir erst kürzlich die Android-App „Music Maker Jam“ vorgestellt, für höhere Ansprüche haben wir nun aber auch die PC-Variante „Music Maker“ angeschaut. Deutsches Musikprogramm für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet Musik hören die meisten Menschen gern, Musik zu kreieren – jedenfalls solche mit künstlerischem Anspruch – gelingt hingegen nur wenigen. Doch längst hilft…



Die meisten Hobbysportler gehen nicht ohne Hightech aus dem Haus

Berlin, 28. November 2013: Auch im Breitensport wird eine Hightech-Ausrüstung immer mehr zur Selbstverständlichkeit: Laut einer Umfrage des „Bitkom“-Verbandes treiben 82 aller Deutschen wenigstens gelegentlich Sport und von denen setzen 55 Prozent Smartphones und ähnliches Equipment dabei ein. Berlin, 28. November 2013: Auch im Breitensport wird eine Hightech-Ausrüstung immer mehr zur Selbstverständlichkeit: Laut einer Umfrage des „Bitkom“-Verbandes treiben 82 aller Deutschen wenigstens gelegentlich Sport und von denen setzen…



Generation Smartphone geht ohne Kopfhörer kaum aus dem Haus

Berlin, 4. November 2013: Weil vor allem jüngere Deutsche ihre Computertelefone (Smartphones) gern und oft als MP3-Musikabspieler nutzen, andererseits Headsets auch gern für Siri und andere Sprachsteuerungen einsetzen, erfährt der Kopfhöhrer eine Renaissance durch das Smartphone: Während der frühere Haupt-Einsatzort „Stereo-Anlage“ zunehmend in den Hintergrund rückt, setzen 93 Prozent der jüngeren Smartphone-Besitzer regelmäßig Kopfhörer auf, wenn sie unterwegs sind – sei es zu Fuß oder per Bus und Bahn. Das hat eine Aris-Umfrage unter 1008 Deutschen ergeben. „Insbesondere die Generation Smartphone verlässt nur selten ohne Kopfhörer das Haus“, schätzte Audio-Experte Timm Hoffmann vom „Bitkom“-Verband ein, der die Umfrage angefordert hatte. Berlin, 4. November 2013: Weil vor allem jüngere Deutsche ihre Computertelefone (Smartphones) gern und oft als MP3-Musikabspieler nutzen, andererseits Headsets auch gern für Siri und andere Sprachsteuerungen einsetzen, erfährt der…



Wie aus der Nautilus: Steampunk-Maschinist Peter Till macht Musik mit Druckluft

Dresdner Werkzeugmacher wurde pneumatischer Künstler Dresden, 9. November 2013: Peter Till wohnt in Dresden-Striesen, hat einst Werkzeugmacher gelernt und ist heute „Musikmaschinist“. Am Sonntag heizt der 54-Jährige mit seinem selbstgebastelten „Universal Druckluft Orchester“ den Besuchern des Turmfestes in den Technischen Sammlungen Dresden ein. Oiger-Autor Heiko Weckbrodt hat ihn vorher ausgefragt. Was können wir von Ihnen zum Turmfest erwarten? Peter Till: Ich werde Musik machen, das Turmfestquiz dirigieren und mit der Flex meine Instrumente reparieren. Ich bin der Master of Desaster. Dresdner Werkzeugmacher wurde pneumatischer Künstler Dresden, 9. November 2013: Peter Till wohnt in Dresden-Striesen, hat einst Werkzeugmacher gelernt und ist heute „Musikmaschinist“. Am Sonntag heizt der 54-Jährige mit seinem selbstgebastelten…



Bitkom: Musik-TV wandert ins Internet

Berlin, 23. Oktober 2013: Während die klassischen Musik-Fernsehsender der 1980er und 90er Jahre wie MTV und Viva fast nur noch Seifenopern, Trickfilme und „Reality Shows“ zeigen, spielt sich das Geschäft mit den Videoclips inzwischen größtenteils im Netz ab: 85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland schauen sich zumindest gelegentlich Musik-Clips auf Youtube, Vimeo, QTom oder anderen Internetplattformen an. Unter den Internetnutzern aller Altersgruppen ist es immerhin mehr als jeder Zweite. Das hat eine „Aris“-Umfrage im Auftrag des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ ermittelt. Berlin, 23. Oktober 2013: Während die klassischen Musik-Fernsehsender der 1980er und 90er Jahre wie MTV und Viva fast nur noch Seifenopern, Trickfilme und „Reality Shows“ zeigen, spielt sich das Geschäft…