Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mikroelektronik

Elektromechaniker Martin Pause kontrolliert in der Fäth-Fabrik Klipphausen ene Recycling-Anlage für siliziumhaltige Abwässer, die später in einer Chipfabrik zum einsatz kommt. Foto: Heiko Weckbrodt

Herz und Lunge einer Chipfabrik

Der Anlagen-Spezialist Fäth beliefert Hightech-Unternehmen rund um den Erdball – und baut seine Fabrik in Klipphausen nun aus Klipphausen, 9. März 2017. Weil internationale Mikroelektronik- und Solar-Unternehmen mehr Reinraum-Anlagen aus Sachsen wollen, baut die Fäth-Gruppe ihre Fabrik in Klipphausen für fünf Millionen Euro aus. Den ersten Spaten für den Neubau stach Firmengründer Michael Fäth am Donnerstag mit Standort-Chef Alexander Keßler und weiteren Kollegen in den Boden an der Schwabacher Straße. „Die Auftragslage ist gut“, sagte Keßler – und auch sein Chef ist zufrieden: „Klipphausen ist ein guter Standort. Die Mitarbeiter sind motiviert und die Gemeinde steht hinter uns“, betonte Michael Fäth. Der Anlagen-Spezialist Fäth beliefert Hightech-Unternehmen rund um den Erdball – und baut seine Fabrik in Klipphausen nun aus Klipphausen, 9. März 2017. Weil internationale Mikroelektronik- und Solar-Unternehmen mehr Reinraum-Anlagen aus…






Ein Wafer-Test im Globalfoundries-Werk Dresden, das schon heute als hochautomatisiert gilt. Der Chip-Auftrasgfertiger will diesen Automatisierungsgrad noch erhöhen. Foto: Globalfoundries

Chinas Weltmarkt-Anteil in Mikroelektronik wächst

Europa tritt derweil auf der Stelle Scottsdale/Santa Clara/Dresden, 28. Februar 2017. Während Europas Mikroelektronik auf der Stelle tritt, wächst das chinesische Gewicht in der globalen Halbleiter-Branche. Von allen Computerchips, die weltweit die Fabriken verlassen, produziert das Reich der Mitte inzwischen bereits jeden zehnten Chip – Tendenz: steigend. Dagegen sind die Europäer selbstgesteckten Ziel, ihren Weltmarktanteil in der Mikroelektronik von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln, weiter entfernt denn je: Nur noch 6,4 Prozent aller weltweit installierten Fertigungs-Kapazitäten für Halbleiter stehen auf europäischen Boden. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona hervor. Europa tritt derweil auf der Stelle Scottsdale/Santa Clara/Dresden, 28. Februar 2017. Während Europas Mikroelektronik auf der Stelle tritt, wächst das chinesische Gewicht in der globalen Halbleiter-Branche. Von allen Computerchips, die…






Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Intel steckt jeden fünften Umsatz-Dollar in Forschung

Top 10 von „IC Insights“ zeigt: Wer Marktführer bleiben will, buttert viel in F/E hinein Scottsdale, 20. Februar 2017. Gut beraten ist, wer in einer Hochtechnologie-Branche mitmischt und jährlich viel in Forschung und Entwicklung investiert, statt hohe Dividenden aus dem Unternehmen abzuzwacken. Dieser Zusammenhang spiegelt sich auch in einer aktuellen Auflistung aus der Halbleiter-Industrie, die das US-Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale nun erstellt hat: So gab Weltmarktführer Intel im Jahr 2016 insgesamt 12,7 Milliarden Dollar (12 Mrd. €) für Forschung und Entwicklung (F/E) aus – soviel wie die nächstfolgenden drei Konzerne zusammen. Was man so interpretieren mag, dass sich Marktführerschaft nur durch hohe F/E-Ausgaben behaupten lässt. Top 10 von „IC Insights“ zeigt: Wer Marktführer bleiben will, buttert viel in F/E hinein Scottsdale, 20. Februar 2017. Gut beraten ist, wer in einer Hochtechnologie-Branche mitmischt und jährlich viel…






Intel will seine Fabrik 42 in Chandler in Arizona für 7 Milliarden Dollar ausbauen. Foto: Intel

Amerika rüstet sich für die Mikroelektronik-Zukunft

Intel investiert 7 Milliarden $ in neue US-Fabrik Washington/Dresden, 13. Februar 2017. Der US-Halbleiterkonzern Intel investiert sieben Milliarden Dollar in eine neue Fab in Arizona. Diese Fabrik soll für die nächste Chipgeneration ausgerüstet sein, deren Strukturen nur noch sieben Nanometer (nm = Millionstel Millimeter) messen. Die erklärten Ziele dabei sind die Schaffung von 3.000 hochqualifizierten, gut bezahlten Jobs in der Fab selbst, sowie insgesamt mehr als 10.000 langfristige Jobs in Arizona durch dieses Investment. Intel investiert 7 Milliarden $ in neue US-Fabrik Washington/Dresden, 13. Februar 2017. Der US-Halbleiterkonzern Intel investiert sieben Milliarden Dollar in eine neue Fab in Arizona. Diese Fabrik soll für die…






IBMs Chipforschungen gelten als weltweit führend. Foto: IBM

Europa kann Wettlauf mit „More than Moore“-Konzept nicht gewinnen

Kommentar: USA schützen zurecht ihre Chipindustrie Dresden/Washington, 17. Januar 2016. Die scheidende Regierung von Barack Obama (Demokraten) bereitet in letzter Minute noch einen Bericht mit Empfehlungen zum Erhalt der US-Chipindustrie vor, die insbesondere den Ausverkauf der amerikanischen Chipindustrie an chinesische Unternehmen mit Staatsbeteiligung verhindern soll. Diese Vorschläge dürften sicher auf große Zustimmung bei der neuen Regierung unter Donald Trump (Repubikaner) stoßen. Kommentar: USA schützen zurecht ihre Chipindustrie Dresden/Washington, 17. Januar 2016. Die scheidende Regierung von Barack Obama (Demokraten) bereitet in letzter Minute noch einen Bericht mit Empfehlungen zum Erhalt der US-Chipindustrie…






Die Verteilung der 300-mm-Chipwerk-Kapazitäten auf weltweit operierende Konzerne. Samsung steht bei der 300-mm-Technik vorn. Abb.: IC-Insights

Leistungsstarke Chipwerke in wenigen Händen konzentriert

Samsung im 300-mm-Sektor führend Scottsdale, 18. Dezember 2016. Die Fabriken mit 300-Millimeter-Scheiben, die imstande sind, Computerchips in wirklich großen Mengen herzustellen, konzentrieren sich weltweit auf immer weniger Anbieter. Darauf haben die Marktanalysten von „IC Insights“ in Sottsdale in den USA hingewiesen. Demnach hat Samsung die meisten Fabriken in 300-mm-Wafertechnik installiert, der südkoreanische Mischkonzern besitzt 22 Prozent der weltweit betriebsbereiten 300-mm-Werke. Auf den Folgeplätzen finden sich Micron, Hynix, TSMC, Toshiba, Intel und Globalfoundries. Samsung im 300-mm-Sektor führend Scottsdale, 18. Dezember 2016. Die Fabriken mit 300-Millimeter-Scheiben, die imstande sind, Computerchips in wirklich großen Mengen herzustellen, konzentrieren sich weltweit auf immer weniger Anbieter. Darauf haben…






Foto: NXP

Zu spät: Neuer Rettungs-Versuch für Europas Mikroelektronik

Kommentar zur aktuellen EU-Initiative Dresden/Brüssel, 16. Dezember 2016. Die EU hatte 2010 das Ziel ausgegeben, bis 2020 wieder einen Anteil von 20 % an der Weltproduktion von mikroelektronischen Bauelementen zu erreichen. Dies sollte die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten bzw. auf wichtigen Schlüsselgebieten (wie etwa der Höchstintegration) wiederherstellen. Das ist gründlich missglückt. Kommentar zur aktuellen EU-Initiative Dresden/Brüssel, 16. Dezember 2016. Die EU hatte 2010 das Ziel ausgegeben, bis 2020 wieder einen Anteil von 20 % an der Weltproduktion von mikroelektronischen Bauelementen zu…






Blick ins Nanoanalyse-Labor. Foto: DCN

Dresdner Nanoexperten arbeiten an superschnellen Computern aus Nano-Drähten

Vor allem Silizium und Kohlenstoff sind als 1D-Nanomaterialien in der engeren Wahl Dresden, 29. November 2016. Dresdner Nanoexperten wollen mit eindimensionalen (1D) Nanodrähten aus Silizium oder Kohlenstoff weit leistungsfähigere Computer konstruieren als heute verfügbar. Diese Rechner sollen dann neuartige Anwendungen in der Automobilbranche, in Maschinenbau, Logistik, Energie, Sensorik, Medizin und Gesundheitsüberwachung ermöglichen. Vor allem Silizium und Kohlenstoff sind als 1D-Nanomaterialien in der engeren Wahl Dresden, 29. November 2016. Dresdner Nanoexperten wollen mit eindimensionalen (1D) Nanodrähten aus Silizium oder Kohlenstoff weit leistungsfähigere Computer…






Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke. Foto: Büro Gleicke/Sandra Ludewig

Ostbeauftragte wirbt in Taiwan um Investitionen in Sachsen

Sächsische Wirtschaftsdelegation reist nach Hsinchu Hsinchu, 31. Oktober 2016. Um taiwanesischen Unternehmern den Freistaat Sachsen als Investitions- und Produktionsstandort schmackhaft zu machen, ist heute eine deutsche Wirtschaftsdelegation nach Hsinchu in Taiwan aufgebrochen. Die Bundes-Beauftragte für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke (SPD), leitet die Delegation. Sächsische Wirtschaftsdelegation reist nach Hsinchu Hsinchu, 31. Oktober 2016. Um taiwanesischen Unternehmern den Freistaat Sachsen als Investitions- und Produktionsstandort schmackhaft zu machen, ist heute eine deutsche Wirtschaftsdelegation nach Hsinchu in…






Siliziumkarbid-Wafer (SiC) von NXP mit 7,5 Zentimetern Durchmesser. Foto: NXP

Kommentar: Ordnungspolitisch korrekter Untergang

Warum kauft Qualcomm NXP und was geht das Europa an? San Diego/Eindhoven/Dresden, 30. Oktober 2016. Die Pläne des US-Konzerns Qualcomm, das niederländische Halbleiterunternehmen NXP zu übernehmen, sind nun offiziell: 47 Milliarden Dollar wollen die US-Amerikaner dafür zahlen. Man könnte meinen, das ist eine der vielen Firmenübernahmen zur Konsolidierung des Halbleitermarktes, die in letzter Zeit einige Aufmerksamkeit erregt haben. Es ist mehr. Es ist eine direkte Bedrohung der europäischen, vor allem deutschen Automobilindustrie und ihrer Zulieferer bezüglich ihrer führenden Stellung in der Welt. Warum kauft Qualcomm NXP und was geht das Europa an? San Diego/Eindhoven/Dresden, 30. Oktober 2016. Die Pläne des US-Konzerns Qualcomm, das niederländische Halbleiterunternehmen NXP zu übernehmen, sind nun offiziell: 47…






Foto: NXP

Dresden verliert Semicon an München

Halbleiterverband SEMI will Großmesse ab 2017 mit Productronica und Electronica kombinieren Dresden/Grenoble/München, 25. Oktober 2016. Der Mikroelektronik-Standort Dresden hat heute einen neuen Rückschlag einstecken müssen: Die sächsische Landeshauptstadt verliert auf absehbare Zeit die führende europäische Halbleiter-Messe an München: Die Semicon Europa wird ab 2017 für mindestens fünf Jahre zusammen mit den Fachmessen Productronica und Electronica in München stattfinden. Das hat heute der Veranstalter, der Branchenverband SEMI Europe, im französischen Grenoble bekanntgegeben. Halbleiterverband SEMI will Großmesse ab 2017 mit Productronica und Electronica kombinieren Dresden/Grenoble/München, 25. Oktober 2016. Der Mikroelektronik-Standort Dresden hat heute einen neuen Rückschlag einstecken müssen: Die sächsische Landeshauptstadt verliert auf…






Foto: NXP

Kommentar: Hat sich Europa aufgegeben?

Dresden, 6. Oktober 2016. Es wird nun auch von europäischen Politikern akzeptiert, dass die Mikroelektronik eine Schlüsseltechnologie ist, die über die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Industriezweige entscheidet. Aus dieser Erkenntnis folgen allerdings keine Maßnahmen, die Europa wieder in eine wettbewerbsfähige Position bringen würden. Auch die künftig vor allem betroffenen Anwender scheinen sich nicht zu sorgen, dass die entscheidenden Bausteine ihrer anspruchsvollsten Produkte in Zukunft aus Amerika oder vormaligen asiatischen Entwicklungsländern – also aus Regionen, wo ihre Hauptwettbewerber sitzen – kommen werden. Dresden, 6. Oktober 2016. Es wird nun auch von europäischen Politikern akzeptiert, dass die Mikroelektronik eine Schlüsseltechnologie ist, die über die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Industriezweige entscheidet. Aus dieser Erkenntnis folgen allerdings…






Automatisierte Maschinenbeladung mit schienengebundenen Robotern in einer Infineon-Fabrik. Foto: Fabmatics

1,7 Milliarden Euro für deutsche Mikroelektronik

Jurk (SPD): Bund hat wegen „Industrie 4.0“ umgedacht Dresden/Berlin, 26. September 2016. Der Bund wird die deutsche Mikroelektronik ab 2017 bis 2020 mit mindestens rund 1,7 Milliarden Euro fördern. Darauf hat der sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk hingewiesen. Jurk (SPD): Bund hat wegen „Industrie 4.0“ umgedacht Dresden/Berlin, 26. September 2016. Der Bund wird die deutsche Mikroelektronik ab 2017 bis 2020 mit mindestens rund 1,7 Milliarden Euro fördern. Darauf…






Montage: Alexander Eylert

1 Bundes-Milliarde für deutsche Mikroelektronik

Ex-Minister Jurk: Großteil wird nach Sachsen fließen Berlin/Dresden, 11. September 2016. Eine Milliarde Euro für Investitionen in die Mikroelektronik sind im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums für die Jahre 2017 bis 2020 vorgesehen. Darauf hat mit Blick auf die entsprechenden Beratungen des Bundestages der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk hingewiesen, der dies auch als Verdienst seiner Fraktion wertet. „Ein großer Teil dieser Fördermittel wird voraussichtlich nach Sachsen fließen und damit einen wichtigen Beitrag für die künftige Entwicklung des Mikroelektronikclusters Dresden leisten“, betonte der frühere sächsische Wirtschaftsminister. Die Haushaltsberatungen des Bundestags sind aber noch nicht abgeschlossen. Ex-Minister Jurk: Großteil wird nach Sachsen fließen Berlin/Dresden, 11. September 2016. Eine Milliarde Euro für Investitionen in die Mikroelektronik sind im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums für die Jahre 2017 bis 2020…






Blick ins Nanoanalyse-Labor. Foto: DCN

Elektronikzentrum cfaed in Dresden wächst

Mehr Geld, mehr Personal Dresden, 30. August 2016. Das Zentrum für fortgeschrittene Elektronik „cfaed“ der TU Dresden wächst. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Zwischenbericht der Elektronikforscher hervor. Demnach forschen an diesem Zentrum inzwischen über  130 Professoren und Wissenschaftler, darunter auch viele internationale Experten und Nachwuchsforscher. Rechnet man auch die Partner an anderen Instituten ein, die an cfaed-Projekten mitarbeiten, kann das  Zentrum auf die Ressourcen von über 300 Wissenschaftlern in und um Dresden zugreifen. Mehr Geld, mehr Personal Dresden, 30. August 2016. Das Zentrum für fortgeschrittene Elektronik „cfaed“ der TU Dresden wächst. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Zwischenbericht der Elektronikforscher hervor. Demnach forschen…