Alle Artikel mit dem Schlagwort: Krebs

In dieser sogenannten Target-Kammer im Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen des HZDR trifft der Lichtstrahl des Hochleistungslasers auf den Elektronenstrahl des ELBE-Beschleunigers. Ziel ist die Erzeugung brillanter Röntgenstrahlung. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Rossendorfer und Israelis bauen Laserlabor

Kooperation zielt letztlich auf neue Krebstherapien und ultraschnelle Kameras Dresden, 26. April 2017. Um bessere Krebstherapien entwickeln und extrem schnelle biologische Vorgänge für das menschliche Auge sichtbar machen zu können, gründen Forscher aus Sachsen und dem Nahen Osten nun gemeinsam ein Laser-Labor im israelischen Rehovot. Das haben die Projektpartner, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das „Weizmann Institute of Science“ mitgeteilt. Der Fokus soll auf neuen Beschleunigungs-Technologien für Protonen, Elektronen und andere Elementarteilchen liegen. Kooperation zielt letztlich auf neue Krebstherapien und ultraschnelle Kameras Dresden, 26. April 2017. Um bessere Krebstherapien entwickeln und extrem schnelle biologische Vorgänge für das menschliche Auge sichtbar machen zu können,…






Prof. Michael Baumann. Foto: Oncoray

Krebs-Experte Baumann wechselt von Dresden nach Heidelberg

Gründungsdirektor des Dresdner Universitäts-Krebs-Centrums geht zum Deutschen Krebsforschungszentrum Dresden/Heidelberg, 27. Februar 2017. Der Dresdner Krebstherapie-Experte Professor Michael Baumann verlässt das Uniklinikum Dresden und wird Vorstandsvorsitzender des „Deutschen Krebsforschungszentrums“ (DKFZ) in Heidelberg. Den Direktorenposten in der Strahlentherapie übernimmt daher Professor Mechthild Krause. Dies kündigte das Unklinikum Dresden am Rande eines Abschieds- Symposiums „Die Zukunft der Strahlentherapie“ für Baumann an. Gründungsdirektor des Dresdner Universitäts-Krebs-Centrums geht zum Deutschen Krebsforschungszentrum Dresden/Heidelberg, 27. Februar 2017. Der Dresdner Krebstherapie-Experte Professor Michael Baumann verlässt das Uniklinikum Dresden und wird Vorstandsvorsitzender des „Deutschen Krebsforschungszentrums“ (DKFZ) in…






Neuere biophysikalische Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich gesunde Zellen verflüssigen, wenn Krebs zu wuchern beginnt, und dadurch Kanäle für Metastasen im Gewebe öffnen. Abb.: PoC

Künstliche Proteine könnten Krebs ausbremsen

Krebsphysik-Tagung an der Uni Leipzig Leipzig, 30. September 2016. Künstliche Proteine könnten die Ausbreitung von Krebszellen in Patienten bremsen. Diese Meinung vertritt der Biophysiker Prof. Josef Alfons Käs von der Universität Leipzig. „Die bionischen Moleküle erfüllen die Funktion des echten Proteins, werden aber von der Krebszelle im Gegensatz zu den natürlichen Proteinen nicht erkannt und dadurch auch von ihr nicht bekämpft“, erklärte der Wissenschaftler. Dadurch ergebe sich eine völlig neue Methode, die Ausbreitung von Krebszellen merklich zu bremsen. Krebsphysik-Tagung an der Uni Leipzig Leipzig, 30. September 2016. Künstliche Proteine könnten die Ausbreitung von Krebszellen in Patienten bremsen. Diese Meinung vertritt der Biophysiker Prof. Josef Alfons Käs von der…






Das Kunstwerk des Dresdner Künstlers Karl-Heinz Adler trägt den Namen „Strahlen“. Es ist seit kurzem an der Fassade des neuen Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung am HZDR angebracht. Werk: Karl-Heinz Adler, Repro: HZDR

Strahlende Kunst im Forschungszentrum Rossendorf

Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. „Strahlen“ sollen Krebspatienten künftig schonender und besser helfen. Und genauso heißt auch ein Kunstwerk von Karl-Heinz Adler, das die sächsische Forschungsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute am „Tag des offenen Labors“ im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eingeweiht hat. Dort ziert das 125 Quadratmeter große Werk die Fassade des neuen „Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung“. Dresden-Rossendorf, 28. Mai 2016. „Strahlen“ sollen Krebspatienten künftig schonender und besser helfen. Und genauso heißt auch ein Kunstwerk von Karl-Heinz Adler, das die sächsische Forschungsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute am…






Biene auf einem Blütenzweig eines Manuka-Baums in Neuseeland. Foto: Avenue, Wikipedia, GNU- und CC3-Lizenz

Manuka-Honig soll Magengeschwür-Bakterie töten

Dresdner TU-Professor Henle: Allgemeine Wundheilung ist inzwischen recht gut belegt – Wirkung im Magen ist denkbar, aber umstritten Dresden, 19. April 2016. Der neuseeländische Manuka-Honig kann äußerliche Wunden heilen und Bakterien abtöten. Dagegen konnten Biologen und Chemiker viele andere Wirkungen, die Manuka-Fans dem neuseeländischen Honig oft und gern zuschreiben, bisher nicht bestätigen. So fanden sich kaum echte Nachweise, dass Manuka-Honig im Darm, in Ohren und Nase oder im Magen antibakteriell wirke oder das menschliche Immunsystem generell stärke. Das hat Prof. Thomas Henle von der Lebensmittelchemie der TU Dresden heute in einem Exzellenz-Vortrag der Volkshochschule Dresden eingeschätzt. Dresdner TU-Professor Henle: Allgemeine Wundheilung ist inzwischen recht gut belegt – Wirkung im Magen ist denkbar, aber umstritten Dresden, 19. April 2016. Der neuseeländische Manuka-Honig kann äußerliche Wunden heilen und…






Foto: Heiko Weckbrodt, Blick ins Penelope-Superlaser-Labor im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. "Creative Commons"-Lizenz 3.0 (freie Nutzung unter Namensangabe)

Rossendorfer wollen mit Penelope-Superlaser Krebs bekämpfen

Lichtgeschubste Protonen sollen schwer operierbare Wucherungen zerstören Dresden, 27. September 2015. Um auch kleineren Krankenhäusern Protonen-Therapien gegen besonders komplizierte Krebs-Erkrankungen zu ermöglichen, wollen die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) lasergestützte Teilchenbeschleuniger konstruieren. Die sollen bedeutend kleiner, preiswerter und einfacher bedienbar sein als heutige Ionen-Ringbeschleuniger, die für solche Therapien eingesetzt werden – in Deutschland beispielsweise in Heidelberg, München, Essen, München und Dresden. Herzstück des Dresdner Ansatzes für einen kompakteren medizinischen Teilchenbeschleuniger ist der Superlaser „Penelope“ („Petawatt, Energy-Efficient Laser for Optical Plasma Experiments“), der sich noch in der Aufbauphase befindet. Penelope soll im Endausbau eine Leistung von einer Billiarde Watt (= Petawatt) erreichen und in kurzen Pulsen die schweren Atomkern-Teilchen bis nahe an die Lichtgeschwindigkeit vorwärtsstoßen. Lichtgeschubste Protonen sollen schwer operierbare Wucherungen zerstören Dresden, 27. September 2015. Um auch kleineren Krankenhäusern Protonen-Therapien gegen besonders komplizierte Krebs-Erkrankungen zu ermöglichen, wollen die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) lasergestützte…






Ausgezeichnet: Dr. Kristin Stützer vom "Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie" (OncoRay). Foto: G. Otto

Protonenkanone schießt genauer gegen Krebs

Dresdner Forscherin Dr. Kristin Stützer ausgezeichnet Dresden, 10. September 2015. Weil sie Protonenkanonen in der Krebstherapie zielgenauer gemacht hat, hat die Dresdner Dr. Kristin Stützer den Nachwuchspreis der Behnken-Berger-Stiftung bekommen. Das teilte das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mit, das Stützers Arbeit gemeinsam mit dem OncoRay-Zentrum am Uniklinikum Dresden betreut hatte. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Dresdner Forscherin Dr. Kristin Stützer ausgezeichnet Dresden, 10. September 2015. Weil sie Protonenkanonen in der Krebstherapie zielgenauer gemacht hat, hat die Dresdner Dr. Kristin Stützer den Nachwuchspreis der Behnken-Berger-Stiftung bekommen….






Patientin Martina Hintze und Frauenheilkundlerin Prof. Pauline Wimberger freuen sich über die gelungene OP. Foto: Uniklinikum Dresden

Frau entdeckt 3-Kilo-Tumor beim Abnehmen

Dresden, 7. September 2015. Eine 65-Jährige hat einen drei Kilogramm Tumor in ihrem Bauch nur dadurch entdeckt, weil sie abgenommen hatte. Das teilte das Uniklinikum Dresden mit, in dem die Frau danach erfolgreich operiert wurde. Dresden, 7. September 2015. Eine 65-Jährige hat einen drei Kilogramm Tumor in ihrem Bauch nur dadurch entdeckt, weil sie abgenommen hatte. Das teilte das Uniklinikum Dresden mit, in dem die…






Abb.: hw

Neues Krebszentrum für Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Dresden, 30. August 2015. Das städtische Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt bekommt ein neues Zentrum für Onkologie. Der Neubau wird das ältere Haus an der Ecke von Bräuergasse und Seminarstraße ersetzen und soll eine moderne Behandlung von Krebspatienten sorgen. Offizieller Baustart ist am 4. September 2015 mit einer Grundsteinlegung. Dresden, 30. August 2015. Das städtische Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt bekommt ein neues Zentrum für Onkologie. Der Neubau wird das ältere Haus an der Ecke von Bräuergasse und Seminarstraße ersetzen und soll…






Neuere biophysikalische Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich gesunde Zellen verflüssigen, wenn Krebs zu wuchern beginnt, und dadurch Kanäle für Metastasen im Gewebe öffnen. Abb.: PoC

Tumorzellen verflüssigen sich

Konferenz über die Physik hinterm Krebs in Leipzig Leipzig, 25. August 2015. Krebs bisher in der Vergangenheit meist unter biologisch-medizinischen Gesichtspunkten untersucht. Inzwischen konzentrieren sich aber auch viele Forscher auf die physikalischen Vorgänge, die sich beim Übergang von gesunden zu krankhaften Zellen im menschlichen Körper abspielen. So deuten neuere Untersuchungen von Prof. Jeffrey Fredberg von der „Harvard Medical School“ in Boston (USA) darauf hin, dass sich gesunde Köperzellen möglicherweise generell verflüssigen, wenn ein Krebsgeschwür zu wuchern beginnt. Dadurch, so die Interpretation der Mediziner und Biophysiker, verlieren die Zellen untereinander an Zusammenhalt und es entstehen Kanäle im Gewebe, durch die Metastasen (Krebs-Tochterzellen) dann den Tumor verlassen können, um im Körper zu streuen. Konferenz über die Physik hinterm Krebs in Leipzig Leipzig, 25. August 2015. Krebs bisher in der Vergangenheit meist unter biologisch-medizinischen Gesichtspunkten untersucht. Inzwischen konzentrieren sich aber auch viele Forscher auf…






Serge Mathot vom CERN mit dem 1. Segment des neuen Mini-Beschleunigers für die Krebstherapie. Foto: Maximilien Brice, CERN

CERN-Forscher entwickleln Mini-Beschleuniger für Krebstherapie

Erstes Modul des 2-Meter-Gerätes ist fertig CERN/Genf, 23. August 2015. Ein Wissenschaftlerteam im europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf arbeitet an einem nur zwei Meter langen Miniatur-Teilchenbeschleuniger für die Krebstherapie. Der Linear-Beschleuniger werde aus vier Segmenten zu je 50 Zentimetern Länge bestehen, von denen das erste Segment inzwischen fertig entwickelt sei, teilte das CERN mit. Der Beschleuniger ist vor allem für Krankenhäuser gedacht, die sich keinen der riesigen und teuren Protonen-Ringbeschleuniger leisten können. Erstes Modul des 2-Meter-Gerätes ist fertig CERN/Genf, 23. August 2015. Ein Wissenschaftlerteam im europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf arbeitet an einem nur zwei Meter langen Miniatur-Teilchenbeschleuniger für die Krebstherapie. Der…






Zuerst heften sich die Antikörper an die Krenszelle (rot) an. Im Schlepptau haben sie speziell kodierte PNA-Molekül-Hälften. Die locken dann radioaktive Sonden (die runden Radioaktiv-Symbole am Bildrand) an, die die dazu passenden anderen Molekülcodes tragen. Abb.: HZDR/Pfefferkorn

Mikrospione kämpfen gegen Krebs

Rossendorfer Molekular-Kundschafter heften sich an den Tumor – und rufen dann die strahlende Kavallerie Dresden-Rossendorf, 3. August 2015. Radiopharma- und Biotech-Forscher aus Dresden, Zürich und Bochum arbeiten an einem raffinierten Spionage-Verfahren für eine Krebsbehandlung, die viel präziser arbeitet und viel schonender für die Patienten ist als heutigen Suchverfahren und Strahlentherapien. Das hat heute das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mitgeteilt. Möglicherweise könnten damit in Zukunft sogar Kranke noch erfolgreich behandelt werden, bei denen der Krebs bereits Metastasen (Tochterzellen) ausgestreut hat. Rossendorfer Molekular-Kundschafter heften sich an den Tumor – und rufen dann die strahlende Kavallerie Dresden-Rossendorf, 3. August 2015. Radiopharma- und Biotech-Forscher aus Dresden, Zürich und Bochum arbeiten an einem raffinierten…






Prof. Jürgen Weitz (Mitte hinten) sitzt während einer Operation an der Steuerkonsole des "Da Vinci". Foto: Uniklinikum / Holger Ostermeyer

Krebs mit „Da Vinci“-Roboter wegoperiert

Uniklinik Dresden setzt OP-Roboter gegen Speiseröhren-Karzinom ein Dresden, 9. Juli 2015. Das Universitätsklinikum Dresden hat erstmals einen „Da Vinci“-Operationsroboter eingesetzt, um Speiseröhrenkrebs erfolgreich zu entfernen. Es habe sich um den ersten robotergestützten Eingriff dieser Art in Ostdeutschland gehandelt, teilte die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie mit. Dem 74-jährigen Patienten gehe es gut, er gelte nun als geheilt. Klinik-Direktor Prof. Jürgen Weitz hatte die zehnstündige Roboter-OP selbst geleitet. Uniklinik Dresden setzt OP-Roboter gegen Speiseröhren-Karzinom ein Dresden, 9. Juli 2015. Das Universitätsklinikum Dresden hat erstmals einen „Da Vinci“-Operationsroboter eingesetzt, um Speiseröhrenkrebs erfolgreich zu entfernen. Es habe sich um den…






In den Laboren der Wissenschaftler können die Besucher in Mikro- und Nanowelten eintauchen, die dem Auge sonst verborgten bleiben. Netzwerk "Dresden - Stadt der Wissenschaften"

Wissenschaftsnacht Dresden zwischen Protonen und Gummi-Euter

Unter der Devise „Nachtaktiv“ locken Forscher am 3. Juli mit Shows, Experimenten und Mord Dresden, 15. Juni 2015. Wie kann ich mit meine ganz persönliche Spaghetti-Gabel zurechtbasteln? Kann ich mich mit Geheimbotschaften gegen Schnüffler schützen? Wie entsteht eigentlich Krypto-Geld? Und: Was passiert, wenn einem schlafenden Physiker ein Apfel auf den Kopf fällt? Antworten auf diese und andere Fragen können Neugierige während der Dresdner Wissenschaftsnacht finden – am 3. Juli von 18 bis 1 Uhr. Die Forscher, Ingenieure, Erfinder und Künstler der Dresdner Hochschulen, Institute und Wissenschafts-Unternehmen haben für diesmal unter der Devise „Nachtaktiv“ über 540 Shows, Experimente, Vorträge, Führungen, Filme und andere Veranstaltungen vorbereitet. Unter der Devise „Nachtaktiv“ locken Forscher am 3. Juli mit Shows, Experimenten und Mord Dresden, 15. Juni 2015. Wie kann ich mit meine ganz persönliche Spaghetti-Gabel zurechtbasteln? Kann ich mich…






Dr. Daniel Stange. Foto: Universitätsklinikum Dresden

Mit Stammzellen gegen Magenkrebs

Krebshilfe fördert Dresdner Tumorforschung Dresden, 28. Mai 2015. Der Dresdner Mediziner Dr. Daniel Stange will mit kürzlich entdeckten Magen-Stammzellen künstlich krebsverseuchte Mini-Organe im Labor reifen lassen, um daran dann neue Therapien gegen Magen-Tumore auszuprobieren. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt in den kommenden vier Jahren mit 700.00 Euro. Das teilte die Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“ der TU Dresden mit, die das Vorhaben auch mit eigenen Geldern unterstützt. Krebshilfe fördert Dresdner Tumorforschung Dresden, 28. Mai 2015. Der Dresdner Mediziner Dr. Daniel Stange will mit kürzlich entdeckten Magen-Stammzellen künstlich krebsverseuchte Mini-Organe im Labor reifen lassen, um daran dann neue…