Alle Artikel mit dem Schlagwort: Investitionen

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaft investiert weniger in Sachsen

Wirtschaftsförderer geben internationaler Lage die Schuld Dresden/Coswig, 2. März 2017. In und auswärtige Unternehmen investieren weniger in Sachsen – zumindest gemessen an den Ansiedlungen und Erweiterungen, die die „Wirtschaftsförderung Sachsen“ (WFS) mitbetreut hat. Insgesamt begleiteten die Wirtschaftsförderer im vergangenen Jahr 25 Projekte mit einer Gesamt-Investitionssumme von 124,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 waren es noch 223 Millionen Euro für 24 Projekte. Dies teilte die WFS heute in Coswig bei Dresden mit. Wirtschaftsförderer geben internationaler Lage die Schuld Dresden/Coswig, 2. März 2017. In und auswärtige Unternehmen investieren weniger in Sachsen – zumindest gemessen an den Ansiedlungen und Erweiterungen, die die „Wirtschaftsförderung Sachsen“…

Industrie-Investitionen im Jahr 2014 nach Zweigen. Abb.: Destatis

Deutsche Industrie investiert mehr

Wiesbaden, 18. November 2015. Die deutschen Industrie-Unternehmen haben im Jahr 2014 insgesamt 57,7 Milliarden Euro in Sachanlagen investiert. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mit. Berücksichtigt haben die Statistiker in ihrer Auswertung nur Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern. Wiesbaden, 18. November 2015. Die deutschen Industrie-Unternehmen haben im Jahr 2014 insgesamt 57,7 Milliarden Euro in Sachanlagen investiert. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt…

Abb.: hw

Halbe Milliarde Euro Kosten für Vorratsdatenspeicherung?

Bitkom warnt Bund vor einem „Schnellschuss“ Berlin, 22. Mai 2015. Wenn Deutschland demnächst die Vorratsdatenspeicherung von Internet- und Telefondaten wieder einführt, wird dies „einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag“ kosten. Das hat der Digitalverband „Bitkom“ in Berlin eingeschätzt und die Bundesregierung vor einem „Schnellschuss“ gewarnt. Anders ausgedrückt: Die Telekommunikations-Unternehmen werden Investitionen in der Größenordnung von einer halben Milliarde Euro tätigen müssen, um ein Überwachungsprojekt zu finanzieren, das wegen seiner Eingriffe in die Grundrechte nicht erst seit einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichtes als ausgesprochen umstritten gilt. Bitkom warnt Bund vor einem „Schnellschuss“ Berlin, 22. Mai 2015. Wenn Deutschland demnächst die Vorratsdatenspeicherung von Internet- und Telefondaten wieder einführt, wird dies „einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag“ kosten. Das hat…

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Sachsen investiert zehn Millionen exta in Hochschulen

Dresden, 17. Dezember 2014: Die neue Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat den sächsischen Hochschulen heute zehn Millionen Euro zusätzliche Investitionsmittel bis 2016 versprochen. Das Geld solle ausschließlich „in die Verbesserung der Lehre“ gesteckt werden, erklärte Stange. hw Dresden, 17. Dezember 2014: Die neue Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat den sächsischen Hochschulen heute zehn Millionen Euro zusätzliche Investitionsmittel bis 2016 versprochen. Das Geld solle ausschließlich „in die Verbesserung…

Abb.: TSMC

TSMC steckt 5,5 Milliarden $ zusätzlich in Chipfabriken

Hsinchu, 11. November 2014: TSMC kennt derzeit nur einen Trend: mehr. Der jüngste Quartalsabschluss von Taiwans großem Chip-Auftragsfertiger weist ein Umsatzplus von 28,6 Prozent aus und nun hat der Aufsichtsrat in Hsinchu einen weiteren Kapazitätsausbau beschlossen. Über 5,5 Milliarden US-Dollar (4,4 Milliarden Euro) zusätzlich will die Unternehmensführung in weitere Highend-Anlagen für die Chipfertigung, in neue Kapazitäten für „spezielle Technologien“, weitere Fabrikbauten und Forschungsausgaben investieren. Hsinchu, 11. November 2014: TSMC kennt derzeit nur einen Trend: mehr. Der jüngste Quartalsabschluss von Taiwans großem Chip-Auftragsfertiger weist ein Umsatzplus von 28,6 Prozent aus und nun hat der Aufsichtsrat…

Samsung setzt u.a. seine 300-mm-Chipfabrik im koreanischen Giheung als Foundry ein. Foto: Samsung

Samsung will Marktposition mit massiven Chipwerk-Investitionen ausbauen

Jüngste Mega-Fab kostet fast 15 Milliarden $ Scottsdale/Seoul, 19. Oktober 2014: Samsung setzt auf einen massiven Investitionskurs, um seine Position als weltweit zweigrößter Halbleiter-Hersteller – nach Intel – zu behaupten und auszubauen. Pro Jahr investiert der südkoreanische Technologie-Konzern über elf Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Euro) allein in den Auf- und Ausbau seiner Chipwerke, wie aus einer Analyse des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale/Arizona hervorgeht. Jüngstes Beispiel ist die Samsung-Ankündigung, bis Mitte 2017 eine neue Mega-Fab für 14,7 Milliarden Dollar (11,5 Milliarden Euro) zu bauen – eine Rekordausgabe. Jüngste Mega-Fab kostet fast 15 Milliarden $ Scottsdale/Seoul, 19. Oktober 2014: Samsung setzt auf einen massiven Investitionskurs, um seine Position als weltweit zweigrößter Halbleiter-Hersteller – nach Intel – zu behaupten…

52 Prozent aller deutschen Personalchefs recherchieren über Stellenbewerber im Internet, Tendenz steigend. Abb.: Bitkom

Investitionsfreude deutscher Hightech-Firmen sinkt

2013 war das noch anders Dresden, 10. Oktober 2014: Fast jedes zweite Unternehmen (47 %) aus der Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) hat im Jahr 2013 mehr investiert als im Vorjahr, etwa ebensoviele haben ihre Investitions-Niveau gehalten. Das teilte der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ mit, der sich dabei auf eine Unternehmensbefragung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stützt. 2013 war das noch anders Dresden, 10. Oktober 2014: Fast jedes zweite Unternehmen (47 %) aus der Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) hat im Jahr 2013 mehr investiert als im Vorjahr,…

Blick in einen der Reinräume von Infineon Dresden. Foto: Infineon Dresden

Infineon will mehre Hundert Millionen Euro in Dresden investieren

Ausbau der Leistungshalbleiter-Fabrik geplant Dresden, 6. Juni 2014: Der deutsche Halbleiter-Konzern Infineon plant, in den nächsten Jahren „mehrere Hundert Millionen Euro“ in den Ausbau seines Dresdner 300-Millimeter-Werkes für Leistungs-Chips zu investieren. Das hat heute Infineon-Konzernchef Reinhard Ploss angekündigt. Anlass ist das 20-Jahres-Jubiläum des Unternehmens-Standortes Dresden: Am 6. Juni 1994 hatte die damalige Siemens-Halbleiter-Tochter – die 1999 als Infineon ausgegründet wurde – den Grundstein für seine erste Chipfabrik in Dresden gelegt. Heute beschäftigt der Konzern rund 2000 Mitarbeiter in der sächsischen Landeshauptstadt. Ausbau der Leistungshalbleiter-Fabrik geplant Dresden, 6. Juni 2014: Der deutsche Halbleiter-Konzern Infineon plant, in den nächsten Jahren „mehrere Hundert Millionen Euro“ in den Ausbau seines Dresdner 300-Millimeter-Werkes für Leistungs-Chips zu…

Die taiwanesische Foundry TSMC investiert derzeit viel Geld in den Ausbau seiner 300-mm-Spitzenfabriken - hier ein Blick in die TSMC-Fab 12. Foto: TSMC

Zehn größte Chipfirmen stecken 50 Milliarden $ in Fabriken

„IC Insight“ erwartet von Globalfoundries 22 % höhere Investitionen Scottsdale, 21. März 2014: Die zehn größten Halbleiterkonzerne weltweit werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 50,1 Milliarden Dollar (36,3 Milliarden Euro) in den Ausbau ihrer Fabrik-Kapazitäten investieren, ein Zehntel mehr als im Vorjahr. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona prognostiziert. Die höchsten Investitionen sind demnach mit jeweils rund elf Milliarden Dollar von Samsung und Intel zu erwarten gefolgt vom taiwanesischen Auftragsfertiger (Foundry) „TSMC“ (9,75 Mrd. $) und dessen amerikanisch-deutschem Konkurrenten „Globalfoundries“. „IC Insight“ erwartet von Globalfoundries 22 % höhere Investitionen Scottsdale, 21. März 2014: Die zehn größten Halbleiterkonzerne weltweit werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 50,1 Milliarden Dollar (36,3 Milliarden Euro)…

Leistungshalbleiter werden auf süperdünnen Wafern hergestellt. Abb.: Infineon

Infineon baut Energiechip-Werke in Dresden und Villach aus

Konzernweit 650 Millionen Euro Investitionen geplant Dresden/München, 13. Februar 2014. Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon will in diesem Geschäftsjahr seine Dresdner Fabriken millionenschwer ausbauen. Insgesamt wolle er konzernweit rund 15 Prozent des Umsatzes, sprich: etwa 650 Millionen Euro in neue Anlagen und Gebäude investieren, kündigte Infineon-Chef Reinhard Ploss heute auf der Hauptversammlung in München vor Aktionären an. „Ein Schwerpunkt ist dabei der Auf- und Ausbau unserer Fertigungen für Leistungshalbleiter auf 300-mm-Dünnwafern in den Standorten im österreichischen Villach und in Dresden“, teilte Ploss mit. Ein weiterer Wachstumsschwerpunkt soll Asien und speziell in China sein. Konzernweit 650 Millionen Euro Investitionen geplant Dresden/München, 13. Februar 2014. Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon will in diesem Geschäftsjahr seine Dresdner Fabriken millionenschwer ausbauen. Insgesamt wolle er konzernweit rund 15 Prozent…

Forschungszentrum Rossendorf investiert 42 Millionen Euro in neue Forschungsanlagen

Interview mit HZDR-Direktor Sauerbrey über Fressbakterien, Superlaser und die Kraft der Magneten Dresden-Rossendorf, 5. Oktober 2013: Seit knapp drei Jahren gehört das Rossendorfer Forschungszentrum nun zur Helmholtz-Gesellschaft. Seither hat sich das „Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ (HZDR) wissenschaftlich neu ausgerichtet und ehrgeizigeren Projekten zugewandt. Im Interview mit Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat der wissenschaftliche Direktor des HZDR, Prof. Roland Sauerbrey, über 42 Millionen Euro Investitionen in neue Großforschungsanlagen wie einen Flüssigmetall-Dynamo, einen Superlaser und ein neues Dauermagnetlabor angekündigt. Interview mit HZDR-Direktor Sauerbrey über Fressbakterien, Superlaser und die Kraft der Magneten Dresden-Rossendorf, 5. Oktober 2013: Seit knapp drei Jahren gehört das Rossendorfer Forschungszentrum nun zur Helmholtz-Gesellschaft. Seither hat sich…

Europas Hableiterbranche will „Airbus für Chipindustrie“

Mikroelektronik-Manager sehen nur kooperativ Chance auf eigene 450-mm-Fabrik in Europa Stresa, 28. Februar 2013: EU-Kommissarin Neelie Kroes hat der europäischen Halbleiterbranche einen Zusammenschluss vorgeschlagen, wie es die einst separaten Flugzeugbauer für den Airbus getan haben – und ist für diesen „Airbus für Chips“-Vorstoß nun auf dem Mikroelektronik-Treffen „ISS Europe 2013“ im italienischen Stresa gefeiert worden. Der „Airbus“ wären in diesem Fall vor allem zwei extrem kostenintensive Technologien, ohne die die europäische Mikroelektronik hinter Taiwan und die USA stark zurückfallen würden: Der Bau mindestens eines Chipwerkes in Europa, das 450 statt 300 Millimeter große Siliziumscheiben (Wafer) verarbeiten kann und der Umstieg auf Röntgen-Lithografie (EUV). Mikroelektronik-Manager sehen nur kooperativ Chance auf eigene 450-mm-Fabrik in Europa Stresa, 28. Februar 2013: EU-Kommissarin Neelie Kroes hat der europäischen Halbleiterbranche einen Zusammenschluss vorgeschlagen, wie es die einst separaten Flugzeugbauer…

Sachsen hat 380 Millionen Euro für Unternehmensinvestitionen zugeschossen

Dresden, 20. Januar 2013: Über 380 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen im vergangenen Jahr aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ausgezahlt, um Investitionen von Unternehmen zu befördern und wirtschaftsnahe Ausgaben der Kommunen – zum Beispiel für Gewerbegebiete – zu unterstützen. Das teilte heute der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) mit. Für 2013 stünden aus dem GRW-Topf rund 384 Millionen Euro zur Verfügung, im Folgejahr sinkt das verfügbare Fördervolumen dann allerdings auf 328 Millionen Euro. Dresden, 20. Januar 2013: Über 380 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen im vergangenen Jahr aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ausgezahlt, um Investitionen von Unternehmen zu…

TSMC steckt 3 Milliarden Dollar in neue Chipfabriken – zur Hälfte auf Pump

Hsinchu, 13. November 2013: Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC in Taiwan setzt seinen kapitalintensiven Investitionskurs fort: Der Aufsichtsrat des Foundry-Konzerns hat heute im Hauptquartier in Hsinchu Ausgaben von rund 3,1 Milliarden Dollar (2,4 Mrd. €) genehmigt, die vor allem in den Aufbau neuer 300-mm-Megafabs sowie Ausrüstungen und Forschungsprojekte fließen sollen. Rund die Hälfte dieser Investitionen sollen durch Unternehmensanleihen finanziert werden. Hsinchu, 13. November 2013: Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC in Taiwan setzt seinen kapitalintensiven Investitionskurs fort: Der Aufsichtsrat des Foundry-Konzerns hat heute im Hauptquartier in Hsinchu Ausgaben von rund 3,1 Milliarden…

Deutsche Hightech-Firmen investieren und forschen mehr

Berlin, 31. August 2012: Die informationstechnologische und Telekommunikationsbranche (ITK) in Deutschland weitet ihre Investitionen und ihre Entwicklungsaktivitäten weiter aus. So haben im vergangenen Jahr 75 Prozent aller ITK-Firmen investiert (Vorjahr: 70 Prozent) und in diesem Jahr wollen die viele Unternehmen ihre Kapitalausgaben noch mal steigern. Das hat der Hightechverband „Bitkom“ anhand einer Umfrage der KfW-Bankengruppe ermittelt. Berlin, 31. August 2012: Die informationstechnologische und Telekommunikationsbranche (ITK) in Deutschland weitet ihre Investitionen und ihre Entwicklungsaktivitäten weiter aus. So haben im vergangenen Jahr 75 Prozent aller ITK-Firmen investiert (Vorjahr:…