Alle Artikel mit dem Schlagwort: ifo

Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Aufschwung in Sachsen flaut ab

Sächsischer Rufschaden aber bisher „nur“ auf Tourismus spürbar durchgeschlagen Dresden, 21. Dezember 2016. Der fremdenfeindliche Schatten, der durch Pegida & Co. auf Sachsens Ruf in Deutschland gefallen ist, hat bislang die Investitionsbereitschaft externer Unternehmen nicht spürbar gedämpft. Das hat Prof. Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts auf Oiger-Anfrage eingeschätzt. Sächsischer Rufschaden aber bisher „nur“ auf Tourismus spürbar durchgeschlagen Dresden, 21. Dezember 2016. Der fremdenfeindliche Schatten, der durch Pegida & Co. auf Sachsens Ruf in Deutschland gefallen ist, hat bislang…

Die meisten ostdeutschen Maschinenbau-Unternehmer können sich vorstellen, Flüchtlinge einzustellen. Viele sind sich jedoch unsicher, wie es um die fachlichen und Sprachkenntnisse der Einwanderer bestellt ist. Foto: Rittal GmbH

Ifo rechnen für 2017 mit mehr Arbeitslosigkeit

Grund: Die meisten Flüchtlinge haben vorerst kaum Chancen auf vernünftige Jobs Dresden, 15. Juli 2016. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen und in diesem Jahr nach Deutschland gekommen sind, wird nicht auf die Schnelle Jobs bekommen und in den Arbeitsmarkt integrierbar sein. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom Wirtschaftsforschungs-Institut „ifo“ in Dresden eingeschätzt. Eine ähnliche Prognose hatte erst kürzlich auch der Dresdner Arbeitsagentur-Chef Thomas Wünsche abgegeben. Grund: Die meisten Flüchtlinge haben vorerst kaum Chancen auf vernünftige Jobs Dresden, 15. Juli 2016. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen und in diesem Jahr nach Deutschland gekommen…

Die Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo hat sich auf die Analyse der ostdeutschen und sächsischen Wirtschaft spezialisiert. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo-Forscher kritisiert schlappe ostdeutsche Wirtschaftspolitik

Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie jemals den Abstand zum Westen aufholen wollen. Darauf hat Prof. Joachim Ragnitz, der Dresdner Vize-Niederlassungschef des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, am Dienstag hingewiesen, als er die aktuelle Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen vorgestellte. Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie…

Griechenland Die Akropolis in Athen. Foto: Heiko Weckbrodt

Griechenland kann nicht von Brüssel aus regiert werden

ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden betont. „Griechenland ist bereits mehrfach ein Schuldenerlass gewährt worden. Jetzt weitere Schuldenerleichterungen anzubieten, wäre ein Fehler. Die Zusagen, die Griechenland letzten Sommer gemacht hat, sind nicht umgesetzt worden“, erklärte er. ifo-Präsident Fuest: Hellas soll seine Probleme selbst lösen, Schuldenerlass wäre falsch Dresden, 12. Mai 2016. Griechenland sollten keine weiteren Schulden erlassen werden. Das hat ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest in Dresden…

Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

ifo-Präsident: Durch Brexit verlieren alle

EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen Gewinne. Das hat Professor Clemens Fuest, der neue Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts „ifo“, heute bei einem Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden eingeschätzt. „Großbritannien hat nur wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren“, sagte der 47-jährige Volkswirt. Laut jüngeren Studien könne ein „Brexit“ (Britischer Exit aus der EU) das vereinigte Königreich bis zu zehn Prozent Wirtschaftsleistung in den nächsten 15 Jahren kosten. EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen…

ifo-Konjunkturprognose für Sachsen, Ostdeutschland und Deutschland für die Jahre 2015/16. Abb. (bearbeitet): ifo Dresden

Ifo: Mini-Konjunktur durch Flüchtlinge

Dresdner Wirtschaftsforscher prognostizieren überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in Sachsen – auch durch Asylausgaben Dresden, 16. Dezember 2015. Auch in Sachsen, das während der Flüchtlingskrise viel Negativ-Schlagzeilen produziert hat, wirkt sich der Zustrom von Asylbewerbern wie ein kleines Konjunkturprogramm für Baugewerbe, Handel und Dienstleistungssektor aus. Das geht aus einer Konjunktur-Prognose hervor, die Prof Joachim Ragnitz heute im Wirtschaftsforschungsinstitut ifo Dresden vorgestellt hat. Demnach werden die staatlichen Ausgaben für Flüchtlinge, die Unterkunfts-Aufträge an Baufirmen, Container-Hersteller, Wohnungsvermieter und Hoteliers sowie die eigenen Einkäufe der Flüchtlinge für mehr Wirtschaftswachstum im Freistaat sorgen. „Der Staatskonsum dürfte wegen der Flüchtlingsmigration weiter kräftig ausgeweitet werden“, heißt es in der ifo-Prognose. Zu ähnlichen Einschätzungen war kürzlich auch das IfW Kiel für ganz Deutschland gekommen. Dresdner Wirtschaftsforscher prognostizieren überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in Sachsen – auch durch Asylausgaben Dresden, 16. Dezember 2015. Auch in Sachsen, das während der Flüchtlingskrise viel Negativ-Schlagzeilen produziert hat, wirkt sich der Zustrom…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Ifo-Chef Sinn: Mindestlohn für Zuwanderer absenken

Grund: Zu viele geringe Qualifizierte unter Flüchtlingen München, 13. September 2015. Um die in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge mit Jobs zu versorgen, sollte der erst zu Jahresbeginn eingeführte Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde abgesenkt werden. Das hat Hans-Werner Sinn, der Chef des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo aus München in der „Wirtschaftswoche“ gefordert. Grund: Zu viele geringe Qualifizierte unter Flüchtlingen München, 13. September 2015. Um die in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge mit Jobs zu versorgen, sollte der erst zu Jahresbeginn eingeführte Mindestlohn von 8,50…

Logo: Ifo Dresden

Aufwind für ostdeutsche Konjunktur

Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der Industrie habe sich die Geschäftslage zwar leicht verschlechtert, in anderen Wirtschaftssektoren wie Großhandel und Baugewerbe zeige sich aber eine Aufwärtsentwicklung. Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der…

Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschenBraunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

Ifo Dresden: Sachsen sollte sich auf Aus für Braunkohle einstellen

Prof. Ragnitz hält jüngsten Kohle-Kompromiss nur für Aufschub – jetzt schon Alternativen aufbauen Dresden, 5. Juli 2015. Obwohl Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Sondersteuer für Braunkohle-Kraftwerke vorerst größtenteils aufgegeben hat, sollten sich Sachsen und die anderen Förderländer langfristig auf ein Aus für diesen Energieträger einstellen. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom ifo-Institut in Dresden gemahnt. Prof. Ragnitz hält jüngsten Kohle-Kompromiss nur für Aufschub – jetzt schon Alternativen aufbauen Dresden, 5. Juli 2015. Obwohl Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Sondersteuer für Braunkohle-Kraftwerke vorerst größtenteils aufgegeben hat,…

Abb.: hw

Ifo Dresden: Sachsens Wirtschaft legt über Bundesschnitt zu

Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung rechnen. Das haben die Ökonomen von ifo Dresden prognostiziert. Demnach wird die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Freistaat in diesem Jahr um zwei Prozent zulegen, 2016 dann um 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Für Ostdeutschland rechnen die Wirtschaftsforscher mit Wachstumsraten von 1,8 % (2015) und 1,6 % (2016) und für Deutschland insgesamt mit 1,9 bzw. 1,8 %. „Wir können positiv in die Zukunft schauen“, schätzte Ifo-Dresden-Vizechef Prof. Joachim Ragnitz ein. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr 2015 werde die Konjunktur nun an Fahrt aufnehmen – allerdings ohne in gleichem Maße auch neue Jobs zu generieren. Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht…

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Pessimismus macht sich in ostdeutscher Wirtschaft breit

Ifo: Griechenland-Streit und Arbeitskämpfe dämpfen Konjunktur-Klima Dresden, 26. Mai 2015. In der ostdeutschen Wirtschaft macht sich eine pessimistische Grundstimmung breit: Der Geschäftsklima-Index ist von April zu Mai von 109,2 auf 107,3 Punkte gefallen. Das Wirtschaftsforschungs-Institut ifo Dresden, das diesen Index – basierend auf Unternehmerumfragen erstellt – stuft dies als regelrechten Absturz ein. Dies sei der kräftigste Rückgang seit der Jahresmitte 2013“, schätzten die ifo-Ökonomen ein. Ifo: Griechenland-Streit und Arbeitskämpfe dämpfen Konjunktur-Klima Dresden, 26. Mai 2015. In der ostdeutschen Wirtschaft macht sich eine pessimistische Grundstimmung breit: Der Geschäftsklima-Index ist von April zu Mai von 109,2 auf…

"Industrie 4.0" meint meist hochautomatisierte Fabriken, in der Roboter, Maschinen, Werkstücke und Produkte durch Funkchips vernetzt und flexibel bzw. dezentral gesteuert werden. Foto: Bitkom

Aufholprozess Ost-West kann noch Jahrzehnte dauern

Ifo-Dresden-Chef sieht Aufhol-Ankündigungen in Sachsen skeptisch Dresden, 6. Mai 2015: Die Produktivitäts-Angleichung („Konvergenz“) zwischen Ost- und Westdeutschland wird sich wohl noch über Jahrzehnte hinstrecken und vielleicht niemals vollständig erreicht: „Seit 1996 hat sich da nicht mehr viel getan“, sagte der Dresdner TU-Finanzwissenschaftler Prof. Marcel Thum im Oiger-Gespräch. „Und ich bin ehrlich gesagt sehr pessimistisch, dass sich dieser Konvergenzprozess durch wirtschaftspolitische Instrumente spürbar beschleunigen lässt“, schätzte der Chef der ifo-Niederlassung Dresden ein – auch mit Blick auf die jüngste Haushalts-Rede des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU), in der dieser eine wirtschaftliche Aufholjagd für den Freistaat avisiert hatte. Ifo-Dresden-Chef sieht Aufhol-Ankündigungen in Sachsen skeptisch Dresden, 6. Mai 2015: Die Produktivitäts-Angleichung („Konvergenz“) zwischen Ost- und Westdeutschland wird sich wohl noch über Jahrzehnte hinstrecken und vielleicht niemals vollständig erreicht: „Seit…

Unternehmen mit Betriebsrat sind produktiver, heißt es in einer IWH-Untersuchung. Montage: hw

Unternehmen mit Betriebsrat sind 40 % produktiver

IWH-Volkswirt Müller: Effekt für Betriebe in Ost wie West zu sehen Halle/Dresden, 28. April 2014. Unternehmen mit Betriebsrat und Tarifbindung sind im Schnitt rund 40 Prozent produktiver als andere Firmen – und zwar in Ostdeutschland gleichermaßen wie in den alten Bundesländern. Zu diesem Schluss ist Dr. Steffen Müller vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer Studie gekommen, in der er Arbeitnehmer-Beteiligung, Produktivität und weitere Kennzahlen in ost- und westdeutschen Betrieben verglichen hatte. Dabei hatte er sich vor allem auf Angaben aus den Betriebs-Befragungen des „IAB-Betriebspanels“ gestützt. IWH-Volkswirt Müller: Effekt für Betriebe in Ost wie West zu sehen Halle/Dresden, 28. April 2014. Unternehmen mit Betriebsrat und Tarifbindung sind im Schnitt rund 40 Prozent produktiver als andere Firmen…

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ifo: Ostdeutsche Industrie expandiert

Dresden, 27. März 2015: „Die kräftige Expansion der ostdeutschen Wirtschaft hält an“. Das schätzt die Dresdner Niederlassung des ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts ein und stützt sich dabei auf seine monatliche Konjunktur-Umfrage unter Unternehmern. Vor allem die ostdeutsche Industrie rechne mit guten Geschäften und mehr Exporten. Damit steige der ifo-Geschäftsklima spürbar. hw Dresden, 27. März 2015: „Die kräftige Expansion der ostdeutschen Wirtschaft hält an“. Das schätzt die Dresdner Niederlassung des ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts ein und stützt sich dabei auf seine monatliche Konjunktur-Umfrage unter Unternehmern….

Hatten die ostdeutschen Unternehmer ihre Geschäftsaussichten ab Mitte 2014 eher skeptisch beurteilt, hellt sich die Stimmung nun spürbar auf. Abb.: ifo Dresden

Ostdeutsches Geschäftsklima verbessert sich

Industrie zufrieden, Handel plant jedoch Job-Abbau Dresden, 22. Dezember 2014. Das Geschäftsklima in Ostdeutschland hat sich wieder aufgehellt. Das hat die jüngste Stimmungsumfrage von „ifo Dresden“ in rund 1200 Unternehmen ergeben. Anscheinend hat die Russland-Ukraine-Krise doch nicht so auf die Geschäftsentwicklung gedrückt wie zunächst gedacht. Auch sorgt der niedrige Ölpreis derzeit für gute Stimmung in der Wirtschaft. Industrie zufrieden, Handel plant jedoch Job-Abbau Dresden, 22. Dezember 2014. Das Geschäftsklima in Ostdeutschland hat sich wieder aufgehellt. Das hat die jüngste Stimmungsumfrage von „ifo Dresden“ in rund 1200 Unternehmen…