Alle Artikel mit dem Schlagwort: Evolution

Das ist der Schädel von Alesi - der neuen ausgestorbenen Menschenaffenart Nyanzapithecus alesi. Foto: Fred Spoor

Affenkind weist auf Afrika als Wiege der Menschheit

Ältester gemeinsamer Vorfahr von Mensch und Menschenaffe lebte im heutigen Kenia Leipzig/Nairobi, 9. August 2017. Nachdem in jüngster Zeit die Frage nach dem Ursprung der frühesten Menschen neu aufgeworfen wurde, hat ein internationales Anthropologen-Kollektiv darauf nun neue Antworten beigesteuert. Der bisher älteste bekannte gemeinsame Vorfahr der Menschen und der heutigen Menschenaffen lebte demnach vor rund 13 Millionen Jahren in Afrika. Das hat ein internationales Anthropologen-Team unter der Leitung von Isaiah Nengo von der „Stony Brook University“ aus den USA nun herausbekommen. Die Wissenschaftler stützen sich dabei auf den Schädel eines Affenkindes, das die Entdecker nachträglich auf Alesi getauft haben. Beteiligt an den Forschungen war auch Fred Spoor vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Ältester gemeinsamer Vorfahr von Mensch und Menschenaffe lebte im heutigen Kenia Leipzig/Nairobi, 9. August 2017. Nachdem in jüngster Zeit die Frage nach dem Ursprung der frühesten Menschen neu aufgeworfen wurde,…

Der Ur-Saurier Orobates pabsti gehörte zu den frühesten Wirbeltieren, die vollständig an das Leben an Land angepasst waren, vermutet Evolutionsbiologe Prof. John Nyakatura von der Humboldt-Universität zu Berlin. Das 3D-Modell soll weitere Aufschlüsse über diese Hypothese liefern.. Abb. (bearbeitet): John Nyakatura, Amir Andikfar, Jonas Lauströer

Dino nach 300 Millionen Jahren reanimiert

Dresden/Berlin/Jena, 15. April 2016. Forscher der TU Dresden und der Humboldt-Uni Berlin haben ein 300 Millionen Jahre altes Ur-Echsen-Skelett durchleuchtet und den Ur-Saurier „Orobates pabsti“ dann als bewegtes Computermodell reanimiert. Das hat die TU Dresden heute mitgeteilt. Dresden/Berlin/Jena, 15. April 2016. Forscher der TU Dresden und der Humboldt-Uni Berlin haben ein 300 Millionen Jahre altes Ur-Echsen-Skelett durchleuchtet und den Ur-Saurier „Orobates pabsti“ dann als bewegtes Computermodell reanimiert….

Arlo (rechts) ist verblüfft, wie wendig dieser Menschenjunge Spot doch ist. Abb.: Pixar/ Disney

Bluray „Arlo & Spot“: Wenn die Saurier das Sagen haben

In der Pixar-Parallelwelt hat der Endzeit-Meteorit die Saurier knapp verfehlt Wie sähe unsere Welt heute wohl aus, wenn jener verhängnisvolle Meteorit die Erde verfehlt hätte, der vor 65 Millionen Jahren das große Sauriersterben auslöste? Wäre es dann den Menschen noch gelungen, sich an die Spitze der Nahrungskette zu stellen, den Planeten mit Straßen und Städten zu pflastern und die Atmosphäre vollzuqualmen? Oder hätten dann vielleicht die Saurier das Sprechen gelernt, wären zur intelligenten Ober-Spezies aufgestiegen? Eben dieses „Was wäre wenn…“-Szenario spielt das Filmstudio Pixar in seinem herzigen Animationsstreifen „Arlo & Spot“ durch, das nun fürs Heimkino erschienen ist. Herausgekommen ist eine familienkonforme Parabel auf Freundschaft und die vielen Wege, Mut zu finden im Leben. In der Pixar-Parallelwelt hat der Endzeit-Meteorit die Saurier knapp verfehlt Wie sähe unsere Welt heute wohl aus, wenn jener verhängnisvolle Meteorit die Erde verfehlt hätte, der vor 65 Millionen Jahren…

Eine Schimpansin verspeist Grewia-Früchte. Foto: Colbeck, MPI-EVA

Schimpansen kämpfen mit Obstmangel

Intelligenz ist für Menschenaffen mehr als nur ein Bonus der Evolution – sondern essenziell für Obstsuche Leipzig, 22. Januar 2016. Unsere affigen Vorfahren haben wahrscheinlich schon recht früh Intelligenzleistungen entwickelt, die über dem Durchschnitt anderer Waldbewohner lagen – und nicht erst, als sie die Wälder verließen. Darauf deuten neuere Befunde des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (EVA) Leipzig über die Nahrungsstrategien heutiger Schimpansen hin. Intelligenz ist für Menschenaffen mehr als nur ein Bonus der Evolution – sondern essenziell für Obstsuche Leipzig, 22. Januar 2016. Unsere affigen Vorfahren haben wahrscheinlich schon recht früh Intelligenzleistungen entwickelt,…

Die kleine Springspinne hat acht hochspezialisierte Augen, die für die Fraunhofer-Forscher als ein Vorbild für ihre künstlichen Facetten-Augen dienten. Foto: Opoterser, Wikipedia, CC3-Lizenz

Smartphones mit Spinnenaugen

Fraunhofer-Optiker in Jena experimentieren mit künstlichen Facetten-Augen für Mini-Kameras Jena/Dresden, 27. Oktober 2015. Damit Smartphones künftig noch dünner gebaut werden können und Mini-Kameras sogar unauffällig in Chipkarten integriert werden können, haben Fraunhofer-Optiker aus Jena künstliche Insektenaugen entwickelt. Diese besonders flachen Sensoren ähneln den Facettenaugen der Springspinne und anderer Winzlinge, brauchen also keine speziellen Objektive. Der Physiker Prof. Norbert Kaiser vom Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena zeigte sich bei einem Vortrag in Dresden regelrecht begeistert davon, was sich die Optikkonstrukteure von den Insekten technologisch noch alles abschauen können: „Die Natur ist uns da meilenweit voraus“, sagte er. Fraunhofer-Optiker in Jena experimentieren mit künstlichen Facetten-Augen für Mini-Kameras Jena/Dresden, 27. Oktober 2015. Damit Smartphones künftig noch dünner gebaut werden können und Mini-Kameras sogar unauffällig in Chipkarten integriert werden können,…

Grafix (Helix): Ude, Wikipedia, Montage: h, gemeinfrei

Extinction: Globales Ränkespiel nach Evolutionssprung

Kazuaki Takano haut in seinem Thriller kaum verkappt auf die Folter-Regierung Bush drauf Den Weltuntergang zeichnen Romanautoren gern in den brennendsten Farben: als Atomkrieg, Meteoriten-Einschlag, Pandemie oder Umweltkatastrophe. In „Extinction“ spielt der Japaner Kazuaki Takano ein sonst eher selten diskutiertes Szenario durch: Was passiert, wenn die Evolution einen Sprung macht und ein Wesen geboren wird, das in seiner Intelligenz und seinen Fähigkeiten normalen Menschen weit voraus ist? Das potenziell im Stande wäre, die menschliche Spezies auszurotten? Zumindest US-Präsident Burns reagiert in Takanos Thriller ziemlich allergisch: Er schickt ein Söldner-Kommando um den erfahrenen Veteranen Jonathan Yeager los, um diesen Übermenschen im afrikanischen Busch auszulöschen – samt der ganzen Sippschaft. Doch Burns ist offensichtlich nicht der einzige, der in diesem globalen Schachspiel seine Figuren zieht. Denn zeitgleich bekommt im fernen Japan der Nachwuchsforscher Kento Kago den Auftrag, ein Heilmittel für eine extrem seltene Krankheit zu entwickeln. Dieses Forschungsprojekt hat, wie Kento schließlich erkennt, über drei Ecken mit jenem Überwesen in Afrika zu tun. Und wie es scheint, zieht da eine weitere unbekannte Instanz im Hintergrund ihre Strippen… …

Ein Hirnfaltungs-Schwellenwert im Bauplan verschiedenetr Säugetiere entscheidet darüber, wie schnell das Hirn eines Embryos im Mutterleib wächst - und zu welchen Intelligenz-Leistungen dieses Lebewesen letztlich imstand ist. Grafik: MPI-CBG

Acht entscheidende Tage machen uns zum Menschen

Dresdner Planck-Forscher finden Steuerprogramme für Hirnwachstum Dresden, 25. November 2014: Wenn man das Wachstum eines Babys im Mutterleib mit einem abzuarbeitenden Computerprogramm vergleicht, so sind es eigentlich nur kleine Programm-Verzweigungen, die für unsere Fähigkeiten zum Denken, Träumen und Sprechen sorgen: Ein menschlicher Fötus nämlich produziert etwa acht bis neun Tage länger Nervenzellen in seinem Neokortex als ein Menschenaffen-Fetus – und bildet dadurch ein dreimal so großes Gehirn aus. Die biochemischen „Programme“, die dafür verantwortlich sind, hat nun ein Team um Professor Wieland Huttner am Dresdner Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) identifiziert. Dresdner Planck-Forscher finden Steuerprogramme für Hirnwachstum Dresden, 25. November 2014: Wenn man das Wachstum eines Babys im Mutterleib mit einem abzuarbeitenden Computerprogramm vergleicht, so sind es eigentlich nur kleine Programm-Verzweigungen,…

Blick in den Aquarienkeller des Dresdner Max-Planck-Instituts für Genetik: Hier halten die Forscher Hunderte Zebra-Fische für DNA-Experimente. Kooperation mit der Uni ist hier an der Tagesordnung. Abb.: Jürgen Lösel, Mediaserver Dresden

TU Dresden startet Vortragsreihe über Innovationen

Dresden, 14. April 2014: Die TU Dresden startet morgen eine öffentliche Vortragsreihe über Innovationen. Die Gemeinsamkeiten von Innovationen und Evolution, die Grenzen organisierter Innovationspolitik und gesellschaftliche Folgen technologischer Neuerungen sind nur einige der Themen, mit denen sich hochkarätige Referenten dabei auseinandersetzen werden. Dresden, 14. April 2014: Die TU Dresden startet morgen eine öffentliche Vortragsreihe über Innovationen. Die Gemeinsamkeiten von Innovationen und Evolution, die Grenzen organisierter Innovationspolitik und gesellschaftliche Folgen technologischer Neuerungen sind…

Carl Erik Rinsch – Science Fiction Regisseur der nächsten Generation

The Gift Kürzlich stieß ich im Internet auf einen Film, der mich als alter Science-Fiction-Fan sofort begeisterte. Das Werk mit dem Namen „The Gift“ stammt von einem Schüler von Ridley Scott, der unter anderem den ersten Teil der Alien-Trilogie drehte und sich mit „Blade Runner“ unsterblich machte. In diese Fußstapfen scheint nun Carl Erik Rinsch zu treten, ein Filmmacher, der sich vor allem mit kleinen Werbefilmen bisher einen Namen verschaffen konnte. The Gift Kürzlich stieß ich im Internet auf einen Film, der mich als alter Science-Fiction-Fan sofort begeisterte. Das Werk mit dem Namen „The Gift“ stammt von einem Schüler von Ridley…