Alle Artikel mit dem Schlagwort: EU

EU-Kommissar Günther Oettinger - hier bei einem Besuch in der Dresdner Solarfabrik von Heliatek. Foto: Heiko Weckbrodt

Oettinger will halbe Billion für Glasfaser-Ausbau und 5G

EU-Kommissar sieht Europas Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr Hamburg/Brüssel, 28. Juni 2017. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, etwa 500 Milliarden Euro in Europa in Glasfasernetze und die Entwicklung des Mobilfunks der 5. Generation (5G) investieren. Er sehe die Wettbewerbsfähigkeit der EU gegenüber den Digitalisierungsschrittmachern aus den USA und Asien in Gefahr, erklärte Oettinger in einem Interview mit dem „Dub Unternehmer“-Magazin. EU-Kommissar sieht Europas Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr Hamburg/Brüssel, 28. Juni 2017. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, etwa 500 Milliarden Euro in Europa in Glasfasernetze und die Entwicklung des…



Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, im gespräch mit Heliatek-Technik-Chef Martin Pfeiffer (rechts) in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

EU-Kommissar Oettinger: Wettbewerbsrecht schließt besondere Förderung für Nanoelektronik nicht aus

Obergrenzen sollten Subventionswettlauf verhindern – doch den Rest der Welt schert EU-internes Wettbewerbsrecht wenig Dresden, 10. Mai 2017. Bisher hindern von Brüssel gesetzte Obergrenzen die Mitgliedsstaaten der EU oft daran, die Nanoelektronik und andere Schlüsseltechnologien für die gesamte Wirtschaft so stark zu fördern wie es einige US-Bundesstaaten und asiatische Tigerstaaten tun. Damit wollte die EU verhindern, dass sich die Regierungen ihrer Mitgliedsländer endlose Subventions-Wettbewerbe liefern, um Großinvestoren an Land zu ziehen. Allerdings zeigt sich mehr und mehr, dass sich andere Staaten außerhalb der Europäischen Union denkbar wenig darum scheren. Eine der Folgen: In jüngster Vergangenheit wurden teure Chipfabriken eher außerhalb Deutschlands und der EU angesiedelt. Obergrenzen sollten Subventionswettlauf verhindern – doch den Rest der Welt schert EU-internes Wettbewerbsrecht wenig Dresden, 10. Mai 2017. Bisher hindern von Brüssel gesetzte Obergrenzen die Mitgliedsstaaten der EU oft daran,…



Die Umsätze von europäischen Töchtern von US-Unternehmen übersteigen die US-Exporte gen EU um ein Vielfaches. Abb.: IFW, Quelle: US-Büro für wirtschaftliche Analysen

IfW: Trumps Handelskrieg mit Europa würde US-Wirtschaft hart treffen

Hälfte aller US-Investitionen konzentrieren sich bisher auf Europa Kiel, 8. März 2017. Ein Handelskrieg mit der EU würde die US-Wirtschaft weit härter treffen als bisher angenommen. Darauf haben Ökonomen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und Berlin hingewiesen. Demnach wurde in der aktuellen Diskussion über die Exportüberschüsse Deutschlands und Europas in den USA bisher kaum beachtet, dass die Verflechtung der amerikanischen Wirtschaft mit dem EU-Raum weit über bloßen Handel hinausgeht. Hälfte aller US-Investitionen konzentrieren sich bisher auf Europa Kiel, 8. März 2017. Ein Handelskrieg mit der EU würde die US-Wirtschaft weit härter treffen als bisher angenommen. Darauf haben Ökonomen des…



Foto: NXP

Zu spät: Neuer Rettungs-Versuch für Europas Mikroelektronik

Kommentar zur aktuellen EU-Initiative Dresden/Brüssel, 16. Dezember 2016. Die EU hatte 2010 das Ziel ausgegeben, bis 2020 wieder einen Anteil von 20 % an der Weltproduktion von mikroelektronischen Bauelementen zu erreichen. Dies sollte die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten bzw. auf wichtigen Schlüsselgebieten (wie etwa der Höchstintegration) wiederherstellen. Das ist gründlich missglückt. Kommentar zur aktuellen EU-Initiative Dresden/Brüssel, 16. Dezember 2016. Die EU hatte 2010 das Ziel ausgegeben, bis 2020 wieder einen Anteil von 20 % an der Weltproduktion von mikroelektronischen Bauelementen zu…



Ein Brexit, also ein EU-Austritt der Briten, würde auch Deutschland schaden und die EU strategisch ändern. meint ifo-Präsident Clemens Fuest. Montage: hw, Flaggenabb.: EU-Kommission, Wikipedia, UK, Public Domain

ifo-Präsident: Durch Brexit verlieren alle

EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen Gewinne. Das hat Professor Clemens Fuest, der neue Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts „ifo“, heute bei einem Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden eingeschätzt. „Großbritannien hat nur wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren“, sagte der 47-jährige Volkswirt. Laut jüngeren Studien könne ein „Brexit“ (Britischer Exit aus der EU) das vereinigte Königreich bis zu zehn Prozent Wirtschaftsleistung in den nächsten 15 Jahren kosten. EU-Austritt könnte Briten 10 % Wirtschaftsleistung kosten, auch Deutschland verliert Dresden, 11. Mai 2016. Wenn Großbritannien aus der EU austritt, dann überwiegen für die Briten die Risiken deutlich die möglichen…



Lauit EuGH dürfen eBooks nicht mit dem ermäßigten Mehrwertsteuer-Satz besteuert werden, der sonst für Kulturgut gilt. Foto/Montage: Heiko Weckbrodt

EU für ermäßigte Steuer auf eBooks und ePaper

Deutscher Verlegerverband will Steuer auf Zeitungen gleich ganz abschaffen Brüssel/Berlin, 7. April 2016. Digitale Bücher und Zeitschriften (eBooks und ePaper) könnten bald billiger werden. Denn für sie sind in naher Zukunft nur noch ermäßigte Mehrwertsteuern fällig. Dies ist Teil eines Aktionsplanes, den die EU-Kommission heute in Brüssel vorgestellt hat. Deutscher Verlegerverband will Steuer auf Zeitungen gleich ganz abschaffen Brüssel/Berlin, 7. April 2016. Digitale Bücher und Zeitschriften (eBooks und ePaper) könnten bald billiger werden. Denn für sie sind in naher…



Frauenanteile in den Führungsetagen im EU-Vergleich. Grafik: destatis

Chefinnen-Anteil stagniert bei 29 %

Deutschland im EU-Vergleich unterer Durchschnitt Wiesbaden/Kamenz, 7. März 2016. Der Anteil weiblicher Chefs stagniert seit über zwei Jahren bei 29 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (destatis) in Wiesbaden im Vorfeld des Internationalen Frauentags (8. März) mit. Mit dieser Chefinnen-Quote liege Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 33 %. Deutschland im EU-Vergleich unterer Durchschnitt Wiesbaden/Kamenz, 7. März 2016. Der Anteil weiblicher Chefs stagniert seit über zwei Jahren bei 29 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (destatis) in Wiesbaden im…



Der Energiesektor von Siemens konnte erst kürzlich wieder Großaufträge in Ägypten und in Belgien an Land ziehen - hier ein Blick in die Turbinenmontage im Berliner Siemens-Werk. Das IfW rechnet damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland noch beschleunigen wird. Foto: Siemens

Mehr Jobs in Deutschland

Erstmals seit Wiedervereinigung weniger als zwei Millionen Erwerbslose Wiesbaden, 4. Januar 2015. Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland mag vielleicht nicht so dynamisch wie in China oder manchem Schwellenland sein – doch er hält inzwischen schon lange an und dies macht sich auch positiv am Arbeitsmarkt bemerkbar: So wenige Erwerbslose und so viele Jobs wie jetzt gab es seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Das geht aus Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor. Demnach stieg im Jahr 2015 die Zahl der inländischen Erwerbstätigen in der Bundesrepublik um 0,8 % auf 42.964 Arbeitnehmer und Selbstständige. Die Zahl der Erwerbslosen fiel dagegen erstmals seit 1991 auf unter zwei Millionen. Erstmals seit Wiedervereinigung weniger als zwei Millionen Erwerbslose Wiesbaden, 4. Januar 2015. Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland mag vielleicht nicht so dynamisch wie in China oder manchem Schwellenland sein – doch…



Montage: Alexander Eylert

ECSEL: 60 Millionen Euro für sächsische Mikroelektronik

EU fördert 3 Forschungsprojekte und 3 Pilotlinien Dresden/Brüssel, 23. November 2015. Die EU fördert über ihr Mikroelektronik-Programm „ECSEL“ in diesem Jahr drei Forschungsvorhaben und drei Pilotlinien mit sächsischer Beteiligung. Das hat das sächsische Wirtschaftsministerium in Dresden heute mitgeteilt. Diese Projekte haben demnach ein Gesamtvolumen von über 60 Millionen Euro. Davon steuert die EU aus dem ECSEL-Topf zwölf Millionen Euro bei, der Bund und das Land Sachsen machen jeweils sechs Millionen Euro locker. Den Rest müssen die Projektpartner aus Industrie und Forschung selbst bezahlen. EU fördert 3 Forschungsprojekte und 3 Pilotlinien Dresden/Brüssel, 23. November 2015. Die EU fördert über ihr Mikroelektronik-Programm „ECSEL“ in diesem Jahr drei Forschungsvorhaben und drei Pilotlinien mit sächsischer Beteiligung. Das…



Die Chip-Allianz "Silicon Europe" ist gewachsen: Zur Halbleitermesse "Semicon Europe" in Dresden rückten die neuen und "alten" Cluster-Partner zusammen. Foto: Heiko Weckbrodt

Europas Chipindustrie rückt enger zusammen

Partner treten zur Semicon in Dresden der Cluster-Allianz „Silicon Europe“ bei Dresden, 6. Oktober 2015. Die europäische Mikroelektronik rückt enger zusammen: Weitere Hightech-Cluster aus Italien, Irland, Spanien, Großbritannien, Griechenland und Frankreich sind der Allianz „Silicon Europe“ beigetreten. Die vernetzt nun insgesamt zwölf Hochtechnologie-Regionen mit insgesamt 2000 Unternehmen und Forschungsinstituten aus der Halbleiter-Industrie und verwandten Branchen – und soll für mehr Schlagkraft Europas im internationalen Wettbewerb sorgen. Das teilte der neugewählte „Silicon Europe“-Vorsitzende Peter Simkens heute zum Auftakt der Halbleitermesse „Semicon Europe 2015“ in Dresden mit. Partner treten zur Semicon in Dresden der Cluster-Allianz „Silicon Europe“ bei Dresden, 6. Oktober 2015. Die europäische Mikroelektronik rückt enger zusammen: Weitere Hightech-Cluster aus Italien, Irland, Spanien, Großbritannien, Griechenland und…



Abb.: BA

Jugend-Arbeitslosigkeit in Deutschland am niedrigsten

In Griechenland und Spanien ist hingegen jeder zweite Jugendliche arbeitslos Wiesbaden, 11. August 2015. Deutschland hat mit 7,7 % die niedrigste Jugend-Arbeitslosenquote im EU-Raum. Das hat heute das Statistische Bundesamt in Wiebaden mitgeteilt. Im EU-Schnitt liegt die Arbeitslosenquote in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen bei 22,2 Prozent. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien (53,2 %) und Griechenland (52,4 %) – was in beiden Ländern als schon langandauerndes gesellschaftliches Problem gesehen wird und regelmäßig zu Protest-Demonstrationen führt. In Griechenland und Spanien ist hingegen jeder zweite Jugendliche arbeitslos Wiesbaden, 11. August 2015. Deutschland hat mit 7,7 % die niedrigste Jugend-Arbeitslosenquote im EU-Raum. Das hat heute das Statistische Bundesamt…



EU-Flagge, Logo. Abb.: EU

Seit der Wende 12 Milliarden Euro von EU nach Sachsen geflossen

Dresden, 2. August 2015. Von 1991 bis zum Jahr 2013 sind insgesamt rund zwölf Milliarden Euro aus den EU-Kernprogrammen „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und „Europäischer Sozialfonds“ (ESF) nach Sachsen geflossen. Das teilte das sächsische Wirtschaftsministerium heute mit. Nicht eingerechnet sind die vielen Sonderprogramme der EU, über die der Freistaat weitere Mittel bekommen hat. Die EU-Gelder habe wesentlich dazu beigetragen, dass hier einige wichtige industrielle Kerne erhalten werden konnten, schätzte das Ministerium ein. Dresden, 2. August 2015. Von 1991 bis zum Jahr 2013 sind insgesamt rund zwölf Milliarden Euro aus den EU-Kernprogrammen „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und „Europäischer Sozialfonds“ (ESF) nach…



Arbeitskosten (Bruttulohn plus Nebenkosten für Arbeitgeber) in Deutschland und im EU-Vergleich. Abb.: Destatis

Deutschland bei Arbeitskosten in EU auf Platz 8

Wiesbaden, 4. Mai 2015: In der deutschen Privatwirtschaft werden pro geleisteter Arbeitsstunde im Schnitt 31,80 Euro gezahlt, wenn man Bruttolohn und Nebenkosten zusammenrechnet. Damit liegt die Bundesrepublik deutlich über dem EU-Durchschnitt (24,40 €/h). Dies entspricht Rang 8. Im Vorjahr hatte Deutschland noch Rang 7 inne, insofern hat die deutsche Wirtschaft einen leichten Konkurrenzvorteil bekommen. Diesen Vergleich hat heute das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht. Ganz an der Spitze liegen im EU-Raum übrigens Dänemark, Belgien und Schweden. Wiesbaden, 4. Mai 2015: In der deutschen Privatwirtschaft werden pro geleisteter Arbeitsstunde im Schnitt 31,80 Euro gezahlt, wenn man Bruttolohn und Nebenkosten zusammenrechnet. Damit liegt die Bundesrepublik deutlich über dem…



Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange besuchte heute das mit EFRE-Geldern finanzierte Zentrum für Energietechnik der TU Dresden und ließ sich von Prof. Uwe Gampe (vorn rechts) das Versuchskraftwerk erklären. Bei der Gelegenheit verkündete sie, dass in der neuen Förderperiode 175 Millionen Euro aus dem EFRE-Programm für derartige Forschungsinvestitionen zur Verfügung stehen. Foto: Heiko Weckbrodt

293 Millionen € aus EU-Töpfen für Sachsens Forscher

Vor allem Dresdner Institute bauen mit EFRE-Geld aus – aber in Summe gibt es nicht mal halb soviel wie früher Dresden, 13. April 2015: Die sächsischen Unis und außeruniversitären Institute bekommen in der neuen Förderperiode bis 2020 nur noch 293 Millionen Euro EU-Fördergelder – nicht einmal halb soviel wie in der vorherigen Förderperiode. Das hat Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute in Dresden mitgeteilt. Denn einerseits gleitet der Freistaat wegen seiner gestiegenen Wirtschaftskraft generell aus dem Förder-Fokus der EU hinaus. Anderseits waren in den 645 Millionen Euro, die in der vorherigen Förderperiode 2007 bis 2013 zur Verfügung standen, auch 151 Millionen Euro Sonderzuwendung für die Landesexzellenz-Initiative enthalten – „ein Einmaleffekt“, wie Stange betonte. Von den nun eingeplanten Geldern – die allerdings noch nicht offziell bewilligt sind – können in den nächsten Jahren dennoch mehrere Institute ihre Forschungs-Infrastruktur deutlich ausbauen, um ihre Positionen in der internationalen Forschungslandschaft zu stärken. Besonders viel wird dabei in Dresdner Einrichtungen investiert, vor allem in Mikrolektronik- und Biotech-Projekte. Vor allem Dresdner Institute bauen mit EFRE-Geld aus – aber in Summe gibt …



Mit Projekten wie diesen bei Fraunhofer Chemnitz entwickelten maschinellen Augen für die Fabrik der Zukunft will Sachsen in der europäischen Vanguard-Initiative punkten. Foto: Fraunhofer IWU

Sachsen will EU-Geld für Chipbranche und Industrie 4.0

Dresden/Brüssel. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wirbt derzeit in Brüssel um mehr Fördergelder der EU für die Mikroelektronik und Entwicklungsprojekte für die Fabrik der Zukunft („Industrie 4.0“) im Freistaat. Man wolle Sachsen als Standort der Schlüsseltechnologien ausbauen, hieß es vom Wirtschaftsministerium. Dresden/Brüssel. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wirbt derzeit in Brüssel um mehr Fördergelder der EU für die Mikroelektronik und Entwicklungsprojekte für die Fabrik der Zukunft („Industrie 4.0“) im Freistaat….