Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dresden

 

Wirtschaftskraft und Zuwanderung werden sich immer mehr auf wenige Zentren konzentrieren, sagen die ifo-Forscher. Abb.: Anja Upmeier/LHD

Abb.: Anja Upmeier/LHD

Dresden ist die sächsische Landeshauptstadt und hat rund 530.000 Einwohner. Zu den umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen gehört die Mikroelektronik.

Ein Heliatek-Mitarbeiter prüft in der Dresdner Fabrik ein organisches Solarmodul. Seit zwei Wochen spuckt die Anlage funktionsfähige Muster aus, in zwei Monaten sollen verkaufsfähige Produkte bereit stehen. Abb.: Heliatek

Rekordausbeute für organische Solarzellen aus Sachsen

Heliatek Dresden schraubt Energieausbeute auf 13,2 % hoch Dresden, 8. Februar 2016. Das Dresdner Technologie-Unternehmen Heliatek hat laut eigenen Angaben einen neuen Effizienz-Rekord für organische Solarzellen aufgestellt. Demnach wandeln die neuesten Zellen von Heliatek 13,2 Prozent der einfallenden Sonnenlichtenergie in Strom um. Heliatek Dresden schraubt Energieausbeute auf 13,2 % hoch Dresden, 8. Februar 2016. Das Dresdner Technologie-Unternehmen Heliatek hat laut eigenen Angaben einen neuen Effizienz-Rekord für organische Solarzellen aufgestellt. Demnach wandeln die…






Das Revers der 2-Euro-Gedenkmünze "Sachsen Dresdner Zwinger" 2016. Der Buchstaben "D" zeigt hier an, dass die Sachsen-Münze in Bayern geprägt wurde, konkret im München. Foto: Peter Weckbrodt

Neuer Euro-Zweier: Dresdner Zwinger im Portemonnaie

Dank ihrer Bundesrats-Präsidentschaft durften die Sachsen diesmal über das 2-Euro-Münzbild entscheiden Dresden, 7. Februar 2016. Deutschland hat eine neue 2-Euro-Münze geprägt, auf deren Rückseite der Zwinger in Dresden zu sehen ist. Und mit etwas Glück können die Dresdner „ihren“ Zwinger schon in den nächsten Tagen im Portemonnaie haben und – so sie sich von ihm wieder trennen wollen – auch damit bezahlen. Denn der neue Euro-Zweier wird seit Freitag ausgegeben. Dank ihrer Bundesrats-Präsidentschaft durften die Sachsen diesmal über das 2-Euro-Münzbild entscheiden Dresden, 7. Februar 2016. Deutschland hat eine neue 2-Euro-Münze geprägt, auf deren Rückseite der Zwinger in Dresden zu sehen…






Die kleinen Besucher im Verkehrsmuseum Dresden mögen ganz offensichtlich den neuen Verkehrsgarten. Foto: Peter weckbrodt

Per Bobbycar, Dampflok und Hubschrauber in die Ferien

Neuer Verkehrsgarten im Verkehrsmuseum Dresden: Oigers Wochenendtipp für den 6. und 7. Februar 2016 Dresden, 6. Februar 2016. Endlich Ferien, atmen die Kids auf, und die lieben Eltern sind jetzt als deren Animateure für die nächsten zwei Wochen rund um die Uhr gefragt. Also, wohin mit den lieben Kleinen, lautet die Preisfrage. Eine denkbare Antwort lautet: ins Verkehrsmuseum in der Nähe der Frauenkirche. Dort finden vom 3-Jährigen bis zum 93-Jährigen alle Familienmitglieder ihnen genehme Unterhaltung. Neuer Verkehrsgarten im Verkehrsmuseum Dresden: Oigers Wochenendtipp für den 6. und 7. Februar 2016 Dresden, 6. Februar 2016. Endlich Ferien, atmen die Kids auf, und die lieben Eltern sind jetzt…






Aufgereiht warten die Geiger-Müller-Zählrohre auf ihren Einsatz. Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse können im Schülerlabor DeltaX ab sofort einen Experimentiertag zum Thema Radioaktivität verbringen. Foto: André Forner

Schülerlabore in Sachsen

Dresden, 5. Februar 2016. In Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aus zehn Schülerlaboren entstanden, darunter sind sieben in Dresden konzentriert. In diesen Lernlaboren können wissenschaftlich und technisch interessierte Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Experten über den üblichen Unterrichtsstoff hinaus ihr Wissen über Physik, Biologie, Informatik, Mathe und andere Themenkreise spielerisch vertiefen und praktisch experimentieren. Betreiber sind teils Forschungsinstitute, teils Museen oder Unternehmen. Die Betreiber sehen sich einem Bildungsauftrag verpflichtet und wollen die Schüler für Karrieren in Technik und Wissenschaft begeistern. An diese Schülerlabore sind oft auch ganz besondere Mitmach-Angebote angedockt. Hier die wichtigsten Schüler-Labore und verwandten Angebote in Dresden und Sachsen im Überblick: Dresden, 5. Februar 2016. In Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aus zehn Schülerlaboren entstanden, darunter sind sieben in Dresden konzentriert. In diesen Lernlaboren können wissenschaftlich und technisch…






Annika Jung und Alexander Börner (beide 17) aus Freiberg präparieren im Gläsernen Labor im Hygienemuseum Dresden Objektträger. Sie will später mal "in Richtung Biochemie" gehen, er möchte Medizin studieren. Foto: Heiko Weckbrodt

Schüler schauen im Dresdner Labor der Natur unter die Haube

Gläsernes Schülerlabor im Hygienemuseum Dresden kann dank BASF-Zusage weitermachen Dresden, 5. Februar 2016. Die 17-jährige Annika mustert das Probenglas kritisch: Mädchen oder Junge? Der äußere Anschein mag bei Annika Jung und Alexander Börner noch so offensichtlich sein, doch die gute Wissenschaftlerin weiß: Was zählt, ist der experimentell-empirische Beweis. Zum Beispiel sind Barr-Körperchen in der Spucke ein klares Indiz für einen weiblichen Chromosomen-Satz. Und im Gläsernen Schülerlabor im Hygiene-Museum in Dresden hat sie wenigstens die Ausrüstung, um das zu überprüfen. Also hat sie Speichelproben von sich und Alex genommen, die Spucke lila gefärbt und die Flüssigkeit auf den Objektträger pipettiert, während Alex das Mikroskop für die Suche nach den verräterischen Barr-Körperchen vorbereitet hat… Gläsernes Schülerlabor im Hygienemuseum Dresden kann dank BASF-Zusage weitermachen Dresden, 5. Februar 2016. Die 17-jährige Annika mustert das Probenglas kritisch: Mädchen oder Junge? Der äußere Anschein mag bei Annika Jung…






Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im Hygiene-Museum. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden darf sich nicht allein auf MINT stützen

OB Hilbert sieht hohe Defizite im Demokratieverständnis Dresden, 5. Februar 2016. Die Dresdner dürfen sich nicht allein auf naturwissenschaftlich-technische Tugenden, auf die sogenannten MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) stützten, sondern brauchen mehr gesellschaftliche und interkulturelle Bildung, hat Oberbürgermeister und MINT-Freund Dirk Hilbert (FDP) heute im Hygienemuseum während eines Besuchs im gläsernen Schülerlabor gefordert. „Wir sehen in unserer Stadtgesellschaft hohe Defizite im Demokratieverständnis“, sagte er zur Begründung. Er nannte „Pegida“ zwar nicht direkt als Auslöser diese Diagnose, verwies aber indirekt auf das Erstarken dieser rechtspopulistisch-fremdenfeindlichen Bewegung in Dresden. OB Hilbert sieht hohe Defizite im Demokratieverständnis Dresden, 5. Februar 2016. Die Dresdner dürfen sich nicht allein auf naturwissenschaftlich-technische Tugenden, auf die sogenannten MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) stützten, sondern…






Frank Richter, Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Foto: Heiko Weckbrodt

Erst wird nur gebrüllt

Dennoch plädiert Landeszentralen-Direktor Richter dafür, Dialogversuche mit der Pegida-Klientel nicht aufgeben Dresden, 4. Februar 2016. Der Dialog mit zornigen Sachsen mag oft langwierig, mühsam, ja ohrenbetäubend sein – aber er ist zumindest ein erprobter, gangbarer Weg, um wuterfüllte Menschen davon abzuhalten, sich rechtspopulistischen Bewegungen wie Pegida gänzlich zuzuwenden. Diese Ansicht vertritt Frank Richter, der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politischen Bildung. „Oft braucht es erst fünf, sechs Einwohnerversammlungen, in denen die Leute erstmal ihren Frust rauslassen, oft auch rausbrüllen“, berichtete Richter im Oiger-Gespräch. „Aber danach fängt die rationale, sachliche Diskussion über die konkreten Probleme an“ – und damit eben auch ein lösungsorientierter Dialog. Dennoch plädiert Landeszentralen-Direktor Richter dafür, Dialogversuche mit der Pegida-Klientel nicht aufgeben Dresden, 4. Februar 2016. Der Dialog mit zornigen Sachsen mag oft langwierig, mühsam, ja ohrenbetäubend sein – aber er…






Dr. Volker Weihnacht, Prof. Andreas Leson und Dr. Hans-Joachim Scheibe (v.l.n.r.) vor der Laser-Arc-Anlage, die Bauteile mit einem fast diamant-hartem Überzug versehen, der die Motor.Reibung drastisch senkt. Foto: Dirk Mahler, FHG

Dresden unter führende Energiespeicher-Standorte aufgerückt

Fraunhofer, TU & Co. forschen an Energie-Superpasten, Brennstoffzellen & diamantartige Motoren Dresden, 3. Februar 2016. In der Energiespeicher-Forschung gehört Dresden inzwischen zu den „drei bis vier führenden Standorten in Deutschland“. Das hat Prof. Andreas Leson vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden eingeschätzt. Vor allem im Zusammenspiel mit der TU Dresden, den Fraunhofer-, Leibniz-, Helmholtz- und anderen außeruniversitären Instituten sei hier eine leistungsstarke Forschungslandschaft für die Herausforderungen der Energiewende gewachsen. Fraunhofer, TU & Co. forschen an Energie-Superpasten, Brennstoffzellen & diamantartige Motoren Dresden, 3. Februar 2016. In der Energiespeicher-Forschung gehört Dresden inzwischen zu den „drei bis vier führenden Standorten in Deutschland“….






Kaum so groß wie eine Silikon-Kartusche aus dem Baumarkt, enthält aber genug Energie, um ein iPhone 50 Mal aufzuladen: Tobias Zschech zeigt eine Portion seiner PowerPaste. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer-Energiepaste spendet Strom für den Urlaub

Dresdner Forscher: Energiedichte ist zehnmal so hoch wie bei Reserve-Batterien Dresden, 3. Februar 2016. Wenn es nach Tobias Zschech geht, müssen wir in Zukunft für e-Fahrräder, Notebooks, Kameras und andere elektrische Geräte keine Reserve-Akkus mehr im Urlaub herumschleppen, sondern betanken sie mit „PowerPaste“. Eine handgroße Kartusche dieser Paste aus einer Magnesium-Wasserstoff-Verbindung enthält genug Energie, um zusammen mit etwas Wasser und einer kompakten Fraunhofer-Brennstoffzelle ein iPhone 50 Mal wieder aufzuladen oder eine eBike-Batterie wenigstens einmal, sagt der angehende Werkstofftechnologe aus Dresden. „Sie kommen damit auf extrem kurze Nachladezeiten und auf enorme Energiedichten im Vergleich zu Reserve-Batterien.“ Dresdner Forscher: Energiedichte ist zehnmal so hoch wie bei Reserve-Batterien Dresden, 3. Februar 2016. Wenn es nach Tobias Zschech geht, müssen wir in Zukunft für e-Fahrräder, Notebooks, Kameras und andere…






Professor Michael Stelter und sein Team haben eine eigentlich schon lange bekannte Batterie-Technik mit Keramik-Hightech so weiterentwickelt, dass diese Salz-Nickel-Batterien zu einem preiswerten Energiespeicher für den Massenmarkt werden könnten. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

„Missing Link für die Energiewende“

Fraunhofer-Forscher aus Sachsen und Thüringen entwickeln leistungsstarke Billig-Batterie – und hoffen nun auf Giga-Fabrik in Mitteldeutschland Dresden, 3. Februar 2016. Fraunhofer-Forscher aus Sachsen und Thüringen haben eine alte Batterie-Technik mit modernen Keramiktechnologien zu einem besonders preisgünstigen Energiespeicher weiterentwickelt. Und diese verbesserte Salz-Nickel-Batterie könnte viele Zwischenspeicher-Probleme mit Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland lösen, ist Professor Michael Stelter vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) Dresden überzeugt: „Das könnte der Missing Link, also das fehlende Glied für unsere Energiewende sein“, sagt er. Fraunhofer-Forscher aus Sachsen und Thüringen entwickeln leistungsstarke Billig-Batterie – und hoffen nun auf Giga-Fabrik in Mitteldeutschland Dresden, 3. Februar 2016. Fraunhofer-Forscher aus Sachsen und Thüringen haben eine alte Batterie-Technik mit…






arche noVa aus Dresden versorgt Familien im Norden Syriens mit Lebensmitteln. Foto: arche noVa

arche noVa Dresden als Syrien-Experte zur Geberkonferenz in London

Sächsische Hilfsorganisation vor allem im Norden des Bürgerkriegs-Landes aktiv Dresden/London, 2. Februar 2016. „arche noVa“ wird Syrien-Experten zur Londoner Geberkonferenz entsenden. Das kündigte die Dresdner Hilfsorganisation heute an. Die Expertise der Dresdner Helfer, die inzwischen lange Erfahrungen mit Hilfseinsätzen haben, sei dort gefragt. Sächsische Hilfsorganisation vor allem im Norden des Bürgerkriegs-Landes aktiv Dresden/London, 2. Februar 2016. „arche noVa“ wird Syrien-Experten zur Londoner Geberkonferenz entsenden. Das kündigte die Dresdner Hilfsorganisation heute an. Die Expertise…






Eine Mitarbeiterin überprüft im BMW-Werk Leipzig den Lade-Anschluss für den neuen Hybrid-BMW 225xe. Foto: BMW

Staatsprämien sollen Elektroauto-Kauf ankurbeln

Studie der TU Dresden: 1 Million E-Autos in Deutschland bisher noch in weiter Ferne Dresden, 2. Februar 2016. Der Elektroauto-Markt in Deutschland steckt noch voller Kinderkrankheiten, was einen „Massenmarkt in weite Ferne rücken lässt“. Das geht aus einer heute vorgestellten internationalen Vergleichs-Studie der TU Dresden hervor. Dem von der Bundesregierung ausgerufenen Ziel von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 räumen die Forscher des TU-Instituts für Wirtschaft und Verkehr „nur geringe Chancen“ ein. Für ihre Befunde stützen sich die Verkehrswissenschaftler wesentlich auf die Einschätzungen von Elektroauto-Nutzern in- und außerhalb der Bundesrepublik. Studie der TU Dresden: 1 Million E-Autos in Deutschland bisher noch in weiter Ferne Dresden, 2. Februar 2016. Der Elektroauto-Markt in Deutschland steckt noch voller Kinderkrankheiten, was einen „Massenmarkt in…






Physikpreis-Stifter Prof. Peter Fulde in seinem Büro im Max-Planck-Institut für Physik Komplexer Systeme (MPI-PKS). Foto: Heiko Weckbrodt

Koryphäen an Dresden binden

Prof. Peter Fulde erzählt im Interview, warum er einen Dresdner Physik-Preis aus eigener Tasche gestiftet hat Professor Peter Fulde, der emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik Komplexer Systeme (MPI-PKS) Dresden und langjährige Professor der TU Dresden, will mehr Spitzenwissenschaftler an Dresden binden – nicht mit einem Ring, sondern mit einem Preis: Er hat aus seinem Privatvermögen 30.000 Euro für einen neuen „Physics Prize Dresden“ gestiftet. Eine Fachjury aus Vertretern der TU Dresden, des MPI-PKS und externer Forscher soll diese mit jährlich 3000 Euro dotierte Auszeichnung ab 2016 an hervorragende Forscher verleihen. Heiko Weckbrodt hat den 79-jährigen Physiker in dessen Emeritus-Büro im Max-Planck-Institut an der Nöthnitzer Straße getroffen und über die Hintergründe ausgefragt. 30.000 Euro sind eine Menge Geld. Andere kaufen sich ein neues Auto dafür oder einen Garten. Sie stiften einen Physikpreis. Warum? Peter Fulde: Ich glaube, die Zukunft der Wissenschaft und des Wissenschaftsstandortes Dresden liegt in der überregionalen Zusammenarbeit. Sehen Sie sich die Nachwuchswissenschaftler von heute an: Die haben ihre eigenen Netzwerke aufgebaut, in denen sie sich mit Fachkollegen nach Bedarf zusammenschließen, um bestimmte …






Prof. Elly Tanaka vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) erforscht die Stammzellen des Axolotl. Der Lurch kann nämlich vollständige Gliedmaßen und Organe nachwachsen lassen. Ziel der CRTD-Forscher ist es, regenerative Therapiemöglichkeiten beim Menschen zu entwickeln. Foto: Dresden Marketing GmbH

Stammzell-Modelle für die Alzheimer-Forschung

350 internationale Experten tauschen sich auf Stammzell-Kongress in Dresden aus Dresden, 1. Februar 2016. Stammzell-Therapien gelten als einer der vielversprechendsten Ansätze, um Nervenkrankheiten wie Alzheimer eines Tages doch noch heilen zu können. Denn Stammzellen sind ungeprägte biologische Basiszellen, die sich prinzipiell in fast jede andere Zellart umprogrammieren lassen, also auch in Nervenzellen. Die Betonung liegt allerdings auf „prinzipiell“: Noch haben die Genetiker und Biologen einen weiten Weg zurückzulegen, um Stammzellen so zielgerichtet programmieren können, dass sie menschliche Nerven in der gewünschten Weise heilen können. Seit heute diskutieren rund 350 Experten aus 30 Ländern in Dresden auf dem dreitägigen Kongress „Stem Cell Models of Neural Regeneration and Disease“, wie neuere Stammzellmodelle zu einem besseren Verständnis von Nervenschäden- und -Regeneration und zu neuen Therapieansätzen führen können. 350 internationale Experten tauschen sich auf Stammzell-Kongress in Dresden aus Dresden, 1. Februar 2016. Stammzell-Therapien gelten als einer der vielversprechendsten Ansätze, um Nervenkrankheiten wie Alzheimer eines Tages doch noch heilen…