Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dresden

 

Wirtschaftskraft und Zuwanderung werden sich immer mehr auf wenige Zentren konzentrieren, sagen die ifo-Forscher. Abb.: Anja Upmeier/LHD

Abb.: Anja Upmeier/LHD

Dresden ist die sächsische Landeshauptstadt und hat rund 530.000 Einwohner. Zu den umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen gehört die Mikroelektronik.

Wie entstand das erste Leben? Können wir künstliches Leben erschaffen? Der US-amerikanische Forscher James Sáenz geht in Dresden diesen Fragen nach. Am B-Cube der TU Dresden hat er eine eigene Forschungsgruppe aufgebaut und ein spezielles Labor für die Lipid-Forschung installieren lassen. Foto: Heiko Weckbrodt

Leben aus dem Baukasten

Der US-Forscher Sáenz analysiert Fette im B-Cube Dresden, um uraltes Leben zu verstehen und neues zu erschaffen Dresden, 10. Januar 2018. Vor 17 Jahren schrieb sich ein junger Mann aus New York City an der Uni Boston bei den Geologen ein. Und seit James Sáenz in diesem Studium Milliarden Jahre altes Gestein mitsamt den Einlagerungen darin zu sehen bekam, haben ihn ein paar Fragen nicht mehr losgelassen. Fragen wie: Wie konnte vor Milliarden Jahren aus einer diffusen organischen Ursuppe das erste Leben entstehen? Wie formierte sich bei den ersten Einzellern und Bakterien die Barriere zwischen dem „Drinnen“ und dem „Draußen“, zwischen dem Ich und dem Rest der Welt? „Die fossilen Abdrücke von uraltem Leben in den Sedimenten haben mich sehr fasziniert“, erzählt er. „Und ich wollte wissen, wie komplex diese Lebensformen damals wirklich waren.“ Der US-Forscher Sáenz analysiert Fette im B-Cube Dresden, um uraltes Leben zu verstehen und neues zu erschaffen Dresden, 10. Januar 2018. Vor 17 Jahren schrieb sich ein junger Mann aus…

Die Wissenschaftsausstellung von Dresden-Concept war zunächst auf dem Neumarkt in Dresden zu sehen. Foto: Oliver Killig

Forschungsverbund „DRESDEN Concept“ wächst

Technische Sammlungen und Kunsthochschule treten Allianz bei Dresden, 5. Januar 2018. Die Technischen Sammlungen Dresden (TSD) und die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) treten der Forschungsallianz „DRESDEN Concept“ bei. Das hat heute die Technische Universität Dresden mitgeteilt. Damit zähle der Verbund nun 26 Partner. Technische Sammlungen und Kunsthochschule treten Allianz bei Dresden, 5. Januar 2018. Die Technischen Sammlungen Dresden (TSD) und die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) treten der Forschungsallianz „DRESDEN Concept“ bei….

Martin Wesner und Richard Vetter von "Carl und Carla" erproben im Inkubator der VW-Manufaktur Dresden neue Geschäftsmodelle für ihren Nutzfahrzeug-Carsharing-Dienst. Foto: Anja Schneider

Aus Carl mache Carla

Dresdner Kleinbus-Verleihdienst expandiert ins Firmenkunden-Geschäft Dresden, 28. Dezember 2017. Nachdem sich das junge Dresdner Unternehmen „Carl und Carla“ bereits mit innovativen Vermiet-Modellen für Nutzfahrzeuge einen Namen gemacht hat, wollen die Gründer nun ein neues Geschäftsmodell draufsatteln: Damit Kleintransporter und Busse nicht mehr unnütz auf Parkplätzen herumgammeln, erproben sie im VW-Inkubator Dresden ein hybrides Konzept. Dabei teilen sich private und betriebliche Fahrer zeitversetzt in die Nutzfahrzeuge hinein. Dies könnte Vorbildcharakter für die gesamte „Carsharing“-Branche haben. Dresdner Kleinbus-Verleihdienst expandiert ins Firmenkunden-Geschäft Dresden, 28. Dezember 2017. Nachdem sich das junge Dresdner Unternehmen „Carl und Carla“ bereits mit innovativen Vermiet-Modellen für Nutzfahrzeuge einen Namen gemacht hat, wollen die…

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Industrie 4.0 befeuert Xenon Dresden

Automatisierungs-Unternehmen baut an, weil die Aufträge wachsen und wachsen Dresden, 27. Dezember 2017. Xenon Dresden baut derzeit für elf Millionen Euro einen weiteren Fabrik- und Bürokomplex im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee. Das Automatisierungs-Unternehmen reagiert damit auf wachsende Auftragseingänge vor allem aus der Automobil- und Halbleiter-Industrie. In diesem Jahr werde die Gruppe voraussichtlich 55 Millionen Euro umsetzen – etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Das hat Geschäftsführer Hartmut Freitag eingeschätzt, der Xenon gemeinsam mit Tobias Reißmann leitet. „Und wir wachsen weiter – wenn auch nicht mehr ganz so schnell.“ Treiber seien vor allem der Hunger vieler Kunden nach „Industrie 4.0“-Lösungen, die zunehmenden Xenon-Aktivitäten auf internationalem Parkett und wachsende Projekt-Volumina. Automatisierungs-Unternehmen baut an, weil die Aufträge wachsen und wachsen Dresden, 27. Dezember 2017. Xenon Dresden baut derzeit für elf Millionen Euro einen weiteren Fabrik- und Bürokomplex im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee. Das…

Dr. Ulrich Breuer ist ab 2018 der Kaufmännische Vorstand des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. Foto: Bohnet - HZDR

Physiker Breuer managt ab 2018 Helmholtz-Zentrum Rossendorf

Dresden, 19. Dezember 2017. Der Physiker Dr. Ulrich Breuer ist ab dem 1. Januar 2018 der neue kaufmännische Direktor im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Sein Vorgänger Prof. Peter Joehnk war bereits Ende November 2017 in den Ruhestand gegangenen. Dresden, 19. Dezember 2017. Der Physiker Dr. Ulrich Breuer ist ab dem 1. Januar 2018 der neue kaufmännische Direktor im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Sein Vorgänger Prof. Peter Joehnk war bereits…

Das erste Funktionsmuster der Tretbox soll im Frühjahr 2018 stehen, der Prototyp mit allen Designelementen dann im Juni oder Juli 2018. Visualisierung: Tretbox

Tretbox: Elektrische Last-Dreiräder gehen 2019 in Serie

Mit dem Elektro-Dreirad aus dem Diesel-Dunst: Tretbox konstruiert im VW-Inkubator Dresden elektrische Trikes für die Paketzustellung von morgen Dresden/Berlin, 18. Dezember 2017. Mit elektrischen Dreirädern, die in Fußgänger-Zonen teilautomatisch navigieren können, wollen die Firmen-Gründer Beres Seelbach und Murat Günak aus Berlin die Luft über Deutschland sauberer machen und Staus in den Großstädten mindern. Volkswagen hat diese Idee so gefallen, dass der Autokonzern das neunköpfige „Tretbox“-Team aus Berlin für 200 Tage in seinen Firmen-Inkubator in der Gläsernen Manufaktur Dresden eingeladen hat. Dort arbeitet das junge Unternehmen nun an einem „Tretbox“-Prototypen. 2019 soll das elektrisch betriebene Lastrad in Serie gehen. Tausende Tretboxen könnten dann vielerorts anstelle von Diesel-Transportern die Paketzustellung und andere Güter-Feinverteilung in den Städten übernehmen. Mit dem Elektro-Dreirad aus dem Diesel-Dunst: Tretbox konstruiert im VW-Inkubator Dresden elektrische Trikes für die Paketzustellung von morgen Dresden/Berlin, 18. Dezember 2017. Mit elektrischen Dreirädern, die in Fußgänger-Zonen teilautomatisch navigieren…

Die Silizium-Nanodrähte (blau) können alle Funktionen eines Transistor-Minischalters mit Tor (Gate), Ladungsquelle (Source) und Ladungsziel (Drain) annehmen. Grafik und Mikroskop-Foto: Namlab

Computer erfinden sich selbst neu

Mal Rechenkünstler, mal Strom-Knauserer: Dresdner Silizium-Nanodrähte wollen Chips mit gespaltenen Persönlichkeiten ermöglichen Dresden, 14. Dezember 2017. Elektronikforscher aus Dresden arbeiten gemeinsam mit internationalen Kollegen an Computerchips, die sich selbst auf der untersten Hardware-Ebene neu verschalten können. Ihre kleinsten Bauelemente sind 20 Nanometer (Millionstel Millimeter) dünne Silizium-Drähte („Si Nanowire“), die sich per mal zu einem Rechenwerk, dann wieder zu einem Speicher organisieren. „Diese Technologie könnte besonders interessant für das Internet der Dinge sein“, schätzt Prof. Thomas Mikolajick vom „Namlab“ der TU Dresden ein, der das Projekt koordiniert. Mal Rechenkünstler, mal Strom-Knauserer: Dresdner Silizium-Nanodrähte wollen Chips mit gespaltenen Persönlichkeiten ermöglichen Dresden, 14. Dezember 2017. Elektronikforscher aus Dresden arbeiten gemeinsam mit internationalen Kollegen an Computerchips, die sich selbst auf…

Dieses "Kettenfahrzeug Polar 2" stellte 1971 der VEB Mechanische Spielwaren Brandenburg her. Foto: Heiko Weckbrodt Stadtmuseum Dresden - Mit Teddy durchs Dresdner Spielzeugland

Stadtmuseum Dresden zeigt DDR-Spielzeug

Weihnachts-Ausstellung „Mit Teddy durchs Dresdner Spielzeugland“: Plaste-Autobahnen, Mini-Waschmaschinen und viele Plüschbären Dresden, 1. Dezember 2017. Können Sie sich noch an den Optik-Spielbaukasten erinnern, mit denen Jungentdecker oder Jungentdeckerinnen in den Kinderzimmern der 1970er und 80er Jahre selber Mikroskope und Teleskope bauten? An das Roulette-Spiel aus Kindertagen? An die durchsichtige Uhr mit den bunten Zahnrädern? Gemeinsam ist diesen Spielsachen, dass sie alle zu DDR-Zeiten in Sachsen gebaut wurden. Ihnen widmet das Stadtmuseum Dresden an der Landhausstraße in diesem Jahr die Weihnachtsausstellung „Mit Teddy durchs Dresdner Spielzeugland“. Weihnachts-Ausstellung „Mit Teddy durchs Dresdner Spielzeugland“: Plaste-Autobahnen, Mini-Waschmaschinen und viele Plüschbären Dresden, 1. Dezember 2017. Können Sie sich noch an den Optik-Spielbaukasten erinnern, mit denen Jungentdecker oder Jungentdeckerinnen in den…

Die niederländische Firma Urban Arrow hat dieses eher aerodynamisch wirkende e-Lastrad entwickelt. Abb.: Urban Arrow

Nach Dieselgipfel: Dresden plant Verleihnetz für E-Lasträder

Stadt will 130 Millionen von der Stickoxid-Milliarde ergattern Dresden, 29. November 2017. Die Stadt Dresden will 130 Millionen Euro von der Anti-Stickstoff-Milliarde ergattern, die Bund und Autoindustrie beim jüngsten „Diesel-Gipfel“ als Soforthilfe versprochen haben, um die Luft in den deutschen Großstädten zu verbessern. Das hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) nach seiner Rückkehr vom Gipfeltreffen auf Oiger-Anfrage angekündigt. Mit dem Geld wollen die Behörden unter anderem ein Verleihsystem für elektrische Lastenräder aufbauen, Straßenbahn- und Bushaltestellen aufwerten und mehr Elektro-Zapfsäulen in Dresden installieren. Stadt will 130 Millionen von der Stickoxid-Milliarde ergattern Dresden, 29. November 2017. Die Stadt Dresden will 130 Millionen Euro von der Anti-Stickstoff-Milliarde ergattern, die Bund und Autoindustrie beim jüngsten „Diesel-Gipfel“…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Creditreform: Jeder zehnte Sachse ist überschuldet

Konsumrausch auf Pump führt für viele in die Schuldenfalle Dresden, 22. November 2017. Jeder zehnte Deutsche ist überschuldet, hat also mehr Schulden, als er oder sie begleichen kann. Das geht aus dem neuen Schuldneratlas 2017 des Finanzanalyse-Dienstleisters „Creditreform“ hervor. Die Schuldnerquote liegt indes in Sachsen (9,97 Prozent) und in Dresden (9,4) Prozent unter dem Bundesdurchschnitt (10,04 Prozent). Konsumrausch auf Pump führt für viele in die Schuldenfalle Dresden, 22. November 2017. Jeder zehnte Deutsche ist überschuldet, hat also mehr Schulden, als er oder sie begleichen kann. Das geht…

rof. Christoph Leyens leitet das Fraunhofer-Institut IWS in Dresden und das Verbundprojekt Agent 3D. Hier zeigt er das Stahl-Modell einer Triebwerk-Düse für eine ESA-Rakete - die Originalteile fertigen die Dresdner Ingenieure aus teurem Platin. Foto: Heiko Weckbrodt

Flugzeug-Turbinen: Fraunhofer-Laser verklammert Metall und Keramik

Fraunhofer-IWS Dresden entwickelt mit Rolls-Royce neue Triebwerk-Strukturen Dresden, 21. November 2017. Damit Flugzeug-Triebwerke leichter werden und auch extremen Temperaturwechseln widerstehen, setzen Antriebs-Konstrukteure immer öfter auch auf Keramik. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure haben nun gemeinsam mit Rolls-Royce ein Verfahren entwickelt, um die Metall- und Keramikteile solcher neuen Turbinen eng zu verzahnen: Mit Lasern erzeugen sie Mikrostrukturen auf den Legierungen und klammern dadurch Keramik und Nickel sehr fest zusammen. Fraunhofer-IWS Dresden entwickelt mit Rolls-Royce neue Triebwerk-Strukturen Dresden, 21. November 2017. Damit Flugzeug-Triebwerke leichter werden und auch extremen Temperaturwechseln widerstehen, setzen Antriebs-Konstrukteure immer öfter auch auf Keramik. Dresdner Fraunhofer-Ingenieure haben…

Fördergeld für neuen Mikrosatelliten-Antrieb aus Dresden

1,5 Millionen Euro für CHES“ und „Morpheus“ Berlin/Dresden, 21. November 2017. Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst für zwei Ausgründungen der TU Dresden mit 1,5 Millionen Euro. Das hat die Dresdner Uni mitgeteilt. Mit dem Geld sollen die Gründer die Projekte „CHES“ und „Morpheus“ zur Marktreife Einsatzreife führen. 1,5 Millionen Euro für CHES“ und „Morpheus“ Berlin/Dresden, 21. November 2017. Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst für zwei Ausgründungen der TU Dresden mit 1,5 Millionen Euro. Das hat die Dresdner Uni mitgeteilt….

Studentenalltag in der DDR. Aus: Zwischen Humor und Repression

Aufrechter Gang war auch in der DDR möglich

Sammelband „Zwischen Humor und Repression“ skizziert in Zeitzeugenberichten den DDR-Alltag an der TUD und anderen Unis Die politisch gesetzten Grenzen und praktischen Spielräume an Universitäten zu DDR-Zeiten versuchen die Herausgeber Rainer Jork und Günter Knoblauch in ihrem neuen Sammelband „Zwischen Humor und Repression – Studieren in der DDR“ auszuloten. Darin schildern 84 ehemalige Studenten und Dozenten ihre Erlebnisse an der Technischen Universität Dresden (TUD) und weiteren ostdeutschen Unis vor der Wende. In verdienstvoller Fleißarbeit haben die Herausgeber diese subjektiven Erinnerungen durch zeitgeschichtliche Anmerkungen, Erläuterungen und einen Anhang über studentische Kultur in der DDR ergänzt. Sammelband „Zwischen Humor und Repression“ skizziert in Zeitzeugenberichten den DDR-Alltag an der TUD und anderen Unis Die politisch gesetzten Grenzen und praktischen Spielräume an Universitäten zu DDR-Zeiten versuchen die Herausgeber…

Karl Kretschmer (rechts) und seine Mitstreiter wollen den Beweis antreten, dass permakulturelle Landwirtschaft auch wirtschaftlich - und nicht nur allein aus ideelem Engagement - machbar ist. Foto: Permagold

Permakultur-Genossenschaft aus Dresden wirbt um Geld vom Internetschwarm

Landkauf geplant: Crowdfunding soll „Fluchtplan“ aus der monokulturellen Sackgasse finanzieren Dresden, 16. November 2017. Über die Vorteile ökologische Landwirtschaft und über die Ignoranz der „blöden“ Monokultur-Petizid-Bauern lässt sich trefflich schwadronieren, wenn man daheim in der guten Stube sitzt, einen Bio-Äpfel schnurpst, ein Gläschen Bio-Wein schlürft – und sich die Hände dabei nicht dreckig macht. Internet-Schwarmfinanzier Jens-Uwe Sauer, Ingenieur Karl Kretschmer und andere ökologisch Gesinnte wollten eines Tages mehr tun und selber anpacken. Sie haben in Dresden die Genossenschaft „Permagold“ gegründet. Die sitzt im Firmeninkubator „Impact Hub“ in der alten Post hinterm Hauptbahnhof und hat es sich auf die Fahnen geschrieben, mit Genossenschaftsgeldern Land zu kaufen, dort Früchte, Pilze und andere Lebensmittel nach den Prinzipien der sogenannten „Permakultur“ anzubauen und auch selber zu vermarkten. Landkauf geplant: Crowdfunding soll „Fluchtplan“ aus der monokulturellen Sackgasse finanzieren Dresden, 16. November 2017. Über die Vorteile ökologische Landwirtschaft und über die Ignoranz der „blöden“ Monokultur-Petizid-Bauern lässt sich trefflich schwadronieren,…

Jakob Volkmer führt vor, wie die "Minecraft 4D"-Hütte zum Beispiel Hitze, Sand und Regen aus der virtuellen Klötzschen-Welt von Minecraft auf den Spieler im Stuhl zurückprojiziert. Foto: Heiko Weckbrodt

Computerwelt schwappt in die „Realität“ zurück

„Minecraft 4D“ und weitere prämierte Installationen beim Medienfestival Dresden Dresden, 11. November 2017. Was wäre, wenn Computerspiele die vielzitierte Interaktion plötzlich wörtlich nehmen würden? Also nicht nur auf die Eingaben des Spielers reagieren und sie in der virtuellen Realität, sondern auch in der (mutmaßlich) realen Realität manifestieren würden? Eben dieses Gedankenspiel haben die Teenager Paul Richard und Jakob Volkmer aus dem bayrischen Buchenberg in ihrer Installation „Minecraft 4d“ umgesetzt und dafür nun einen MB21-Preis beim Medienfestival Dresden gewonnen: „Wir haben das Spiel Minecraft um eine weitere Dimension ergänzt: die Interaktivität“, erzählt der 16-jährige Jakob Volkmer. „Wenn der Spieler in ,Minecraft’ in eine Wüste geht, bekommt er Hitze und Sandstürme zu spüren, wenn es regnet, dann fühlt er das auf seiner Haut.“ „Minecraft 4D“ und weitere prämierte Installationen beim Medienfestival Dresden Dresden, 11. November 2017. Was wäre, wenn Computerspiele die vielzitierte Interaktion plötzlich wörtlich nehmen würden? Also nicht nur auf die Eingaben…