Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dresden

 

Wirtschaftskraft und Zuwanderung werden sich immer mehr auf wenige Zentren konzentrieren, sagen die ifo-Forscher. Abb.: Anja Upmeier/LHD

Abb.: Anja Upmeier/LHD

Dresden ist die sächsische Landeshauptstadt und hat rund 530.000 Einwohner. Zu den umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen gehört die Mikroelektronik.

Dr. Tanmaya Joshi aus Indien (links) arbeitet als Humboldt-Stipendiat für zwei Jahre am HZDR. Er forscht als Experte für metallkomplex-basierte Arzneimittel mit der Gruppe von Dr. Holger Stephan (Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung) an neuartigen Nanosystemen auf Ruthenium-Basis. Letztlich soll dies später einmal zu Medikamenten führen, die Krebspatienten viele schlimme Nebenwirkungen heute üblicher Chemotherapien ersparen sollen. Foto: HZDR, Detlev Müller

Mit Nanoteilchen gegen den Krebs

Warum der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi aus Indien zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf kam Dresden, 26. Juni 2017. Damit Ärzte künftig Krebs besser behandeln zu können, setzen der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi und der HZDR-Wissenschaftler Dr. Holger Stephan auf Medikamente mit Nanopartikeln. Diese sollen bösartige Krebszellen gezielt aufspüren und effektiv bekämpfen. Im Interview sprechen sie über das Potenzial der Nanomedizin, über ihre Zusammenarbeit am Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung und über das Leben in Dresden. Warum der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi aus Indien zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf kam Dresden, 26. Juni 2017. Damit Ärzte künftig Krebs besser behandeln zu können, setzen der Humboldt-Stipendiat Dr. Tanmaya Joshi…






die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch übergibt einen Förderbescheid für ein Telemedizin-Projekt an den Neurologen und Dekan Prof. Heinz Reichmann. Foto: Heiko Weckbrodt

Digitale Hilfe für Traumatisierte und Nervenkranke

Uniklinikum Dresden baut Telemedizin-Angebote für das Land aus Dresden, 23. Juni 2017. Um Nervenkranke und Menschen mit psychischen Traumata besser und schneller versorgen zu können, bauen die Spezialisten im Uniklinikum Dresden ihre telemedizinischen Angebote aus. Sie wollen nun ein Internet-Betreuungsportal für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und ein „Telemedizinisches Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen“ (TeleNePS) installieren. Dafür hat die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) den beteiligten Medizinern und Ingenieuren gestern in Dresden insgesamt 2,6 Millionen Euro zugesichert. Die Federführung übernimmt die Carus Consilium Sachsen (CCS) GmbH. Telemedizin drängt durch demografischen Wandel Eine gute medizinischen Betreuung auch außerhalb der Großstädte ist eine der wichtigsten Herausforderungen für uns“, betonte die Ministerin mit Blick auf den demografischen Wandel und den Landarztmangel. Die medizinische Betreuung durch Experten aus der Ferne, die sogenannte Telemedizin, könne dafür in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten. Schluss mit Warterei auf den Facharzt „Eines unserer Ziele ist es, nicht nur einen Dialog, sondern einen Quadrolog zwischen Patient, Hausarzt, niedergelassenem Facharzt und unserem Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose zu ermöglichen“, sagte der Dresdner Neurologe Prof. Heinz Reichmann. Der Patient …






Raik Brettschneider. Foto: Infineon

Warnecke verlässt Infineon Dresden

Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern mit großem Bedauern dem Wunsch von Helmut Warnecke entsprochen, das Unternehmen zum 30. September 2017 zu verlassen“. Warneckes Nachfolger wird der bisherige kaufmännische Direktor Raik Brettschneider. Dieser werde ab dem 1. Oktober 2017 den Standort gemeinsam mit Mathias Kamolz leiten. Chefwechsel: Nachfolger wird Raik Brettschneider Dresden, 23. Juni 2017. Der langjährige Geschäftsführer von Infineon Dresden, Helmut Warnecke, verlässt das Halbleiter-Unternehmen. Das teilte heute der Aufsichtsrat mit. Das Gremium habe „gestern…






Zur Industrienacht öffnet auch der Standort Dresden des Berliner Technologie-Unternehmens "First Sensor" seine Reinraum-Schleusen. In Dresden produzieren die Mitarbeiter vor allem Sensoren für Autos und andere Transportsysteme. Foto: First Sensor

Dresdner Industrie öffnet Ihre Werktore

Von Rund 1000 Teilnehmer zur Industrienacht erwartet Dresden, 22. Juni 2017. 20 Dresdner Betriebe öffnen heute zur „Langen Nacht der Industrie“ ihre Werktore für zuvor angemeldete Besucher und geben ihnen Einblicke in ihre Produktion. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden ist der Veranstalter und erwartet rund 1000 Teilnehmer. Von Rund 1000 Teilnehmer zur Industrienacht erwartet Dresden, 22. Juni 2017. 20 Dresdner Betriebe öffnen heute zur „Langen Nacht der Industrie“ ihre Werktore für zuvor angemeldete Besucher und geben ihnen…






Kopierschutz-Experte Jens Leuschner. Foto: Sabine Mutschke

Kopierschutz im Fokus

IT-Ideenpreis für sächsischen Nachwuchs-Informatiker Jens Leuschner Dresden/Zittau, 21. Juni 2017. Für seine Arbeit an modernen Kopierschutz-Techniken für Computerprogramme hat der Nachwuchs-Informatiker  Jens Leuschner den IT-Ideen-Preis der Dresdner Softwarefirma „Saxonia Systems“ bekommen. Mit dem Preis möchte „Saxonia Systems“-Aufsichtsrätin Viola Klein „die Studenten zu Bestleistungen beflügeln und die Hochschule Zittau/Görlitz als hervorragende Kaderschmiede im Bereich IT in den öffentlichen Fokus rücken“. IT-Ideenpreis für sächsischen Nachwuchs-Informatiker Jens Leuschner Dresden/Zittau, 21. Juni 2017. Für seine Arbeit an modernen Kopierschutz-Techniken für Computerprogramme hat der Nachwuchs-Informatiker  Jens Leuschner den IT-Ideen-Preis der Dresdner Softwarefirma „Saxonia Systems“…






Blick vom Lingnerschloss auf den Fernsehturm und das Blaue Wunder. Foto: Heiko Weckbrodt

Studie: Neustart für Fernsehturm Dresden kostet 15 bis 62 Millionen Euro

Betreibergesellschaft hält Projekt damit für erledigt Dresden, 21. Juni 2017. Die Wiederbelebung eines Dresdner Wahrzeichens ist durch eine Studie wieder in weite Entfernung gerückt: Laut einer vom Freistaat Sachsen mitfinanziertem Machbarkeitsstudie würde die Wiedereröffnung des Fernsehturms in Dresden-Wachwitz schätzungsweise zwischen 15,5 und 61,5 Millionen Euro kosten – Geld, das keiner so richtig übrig hat. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der Deutsche Funkturm GmbH, des Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden hervor. Betreibergesellschaft hält Projekt damit für erledigt Dresden, 21. Juni 2017. Die Wiederbelebung eines Dresdner Wahrzeichens ist durch eine Studie wieder in weite Entfernung gerückt: Laut einer vom Freistaat Sachsen mitfinanziertem…






Philip Morris hat eine seiner Werbe-Kampagnen für die neuen Heeds stark auf die Stadt Dresden als Marke aufgebaut. Die sächsische Landeshauptstadt galt schon zu Kaisers Zeiten als Zigaretten-Hochburg des Reichs. Repro: Heiko Weckbrodt

Philip Morris baut Heißtabak-Fabrik in Dresden

Unternehmen investiert 285 Millionen Euro in Flughafen-Nähe Dresden, 19. Juni 2017. Der US-Konzern Philip Morris baut für 320 Millionen Dollar (umgerechnet 285 Millionen Euro) eine Fabrik für Tabak-Ersatzprodukte in Dresden. Das hat Geschäftsführerin Stacey Kennedy von der deutschen Konzern-Tochter „Philip Morris GmbH“ heute im f6-Zigarettenwerk Dresden angekündigt. Das Unternehmen will rund 500 neue Mitarbeiter einstellen. Sie sollen ab Anfang 2019 in der neuen Produktionsstätte in Flughafennähe sogenannte „Heets“ herstellen – zunächst für den deutschen Markt, später auch für den Export. „Diese Investition ist ein Meilenstein auf dem Weg in eine rauchfreie Zukunft“, sagte Stacey Kennedy. Unternehmen investiert 285 Millionen Euro in Flughafen-Nähe Dresden, 19. Juni 2017. Der US-Konzern Philip Morris baut für 320 Millionen Dollar (umgerechnet 285 Millionen Euro) eine Fabrik für Tabak-Ersatzprodukte in Dresden….






Halbleiter-Fertigung bei Bosch. Foto: Bosch

SEMI: Bosch-Fabrik in Dresden ist „Entscheidung von großer Tragweite“

Vor allem in Sachsen ist die Freude über die Milliarden-Investition groß Dresden, 19. Juni 2017. Als „Investition in eine zentrale Zukunftstechnologie“ und „wichtigen Schritt für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit auch des Industriestandorts Deutschland“, hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die Ankündigung des Technologiekonzerns Bosch begrüßt, in Dresden für eine Milliarde Euro eine neue Halbleiterfabrik zu bauen. Auch für das Unternehmen selbst ist das eine große Sache: Es handele sich um die die „größte Einzelinvestition in der mehr als 130-jährigen Geschichte von Bosch“, betonte Bosch-Chef Dirk Hoheisel. Vor allem in Sachsen ist die Freude über die Milliarden-Investition groß Dresden, 19. Juni 2017. Als „Investition in eine zentrale Zukunftstechnologie“ und „wichtigen Schritt für den Erhalt und Ausbau der…






Vorläufer der intelligenten Laternen sind als Elektroautoi-Ladesationen bereits in einer Handvoll Städte weltweit im Testbetrieb. Foto: eluminocity

Eierlegende Wollmilchsäue am Straßenrand

Münchner Start-up macht aus Ladestationen für e-Autos intelligente Laternen München/Dresden, 19. Juni 2017. Die sächsische Landeshauptstadt bekommt möglicherweise bald Ladestationen für Elektroautos, die gleichzeitig als intelligente Straßenlaterne, öffentliche WLAN-Sender und Parkplatz-Melder dienen. Das kann sich zumindest Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gut vorstellen. Münchner Start-up macht aus Ladestationen für e-Autos intelligente Laternen München/Dresden, 19. Juni 2017. Die sächsische Landeshauptstadt bekommt möglicherweise bald Ladestationen für Elektroautos, die gleichzeitig als intelligente Straßenlaterne, öffentliche WLAN-Sender und…






Auch das Dreirad gehört zur Fahrradgeschichte. Foto: Peter Weckbrodt

Vom Muskel-Rad bis zum e-Bike

Radfahrverein Weinböhla zeigt Ausstellung über „200 Jahre Fahrradgeschichte“ Weinböhla, 18. Juni 2017. Was heute als e-Bike, Drahtesel und Segway die Städte bevölkert, nahm vor 200 Jahren mit dem Laufrad seinen Anfang. Der Radfahrerverein Weinböhla zeichnet in einer Ausstellung „200 Jahre Fahrraderfindung“ in Weinböhla bei Dresden diese bemerkenswerte Entwicklung nach. Radfahrverein Weinböhla zeigt Ausstellung über „200 Jahre Fahrradgeschichte“ Weinböhla, 18. Juni 2017. Was heute als e-Bike, Drahtesel und Segway die Städte bevölkert, nahm vor 200 Jahren mit dem Laufrad seinen…






Setareh Hajimosa stammt aus dem Iran und studiert in Sachsen Lebensmittelsicherheit. Nun will sie sich mit selbstentwickelten Gemüse-Joghurten selbstständig machen. Während der Wissenschaftsnacht in Dresden stieß ihre Spezialität auf viel Interesse. Foto: Heiko Weckbrodt

Junge Perserin will Sachsen für Gemüse-Joghurt begeistern

Dessert-Innovation ohne Zuckerzusatz faszinierte zur Wissenschaftsnacht die Dresdner Dresden/Plauen, 18. Juni 2017. Mit einer selbst entwickelten Spezialität nach persischer Art will sich die Wahl-Sächsin Setareh Hajimosa selbstständig machen: An der Staatlichen Studienakademie Plauen hat die Studentin für Lebensmittelsicherheit diverse Gemüse-Joghurts kreiert. Den gibt es in Geschmacksrichtungen wie Spinat, Aubergine, Rote Beete und Kürbis – und das kommt bei vielen an: Zwischen „lecker“, „interessant“ und „mal was anderes“ schwankten die Urteile zahlreicher (wenn auch nicht aller) Besucher der Berufsakademie Dresden, als sie während der „Wissenschaftsnacht“ die Chance bekamen, die Innovation zu verkosten. Dessert-Innovation ohne Zuckerzusatz faszinierte zur Wissenschaftsnacht die Dresdner Dresden/Plauen, 18. Juni 2017. Mit einer selbst entwickelten Spezialität nach persischer Art will sich die Wahl-Sächsin Setareh Hajimosa selbstständig machen: An der…






Ingenieur Sandro Jensch hat in der Wissenschaftsnacht 2017 den Besuchern vorgeführt, wie die hochautomatische und vernetzte "Industrie 4.0"-Lehrfabrik in der Berufsakademie Sachsen in Dresden funktioniert. auf dem Tablet behält er die Produktionsabläufe im Blick. Foto: Heiko Weckbrodt

Wissenschaftsnacht und Weltall

Zur Dresdner Wissenschaftsnacht trafen Zehntausende Neugierige auf Roboter, Kosmonauten und eiskalte Forscher Dresden, 16. Juni 2017. Zehntausende Neugierige sind heute während der Dresdner Wissenschaftsnacht zu den Forschungs-Instituten Dresdens gepilgert. Trotz des durchwachsenen Wetters zog es Kinder wie Erwachsene zu Roboterrennen, eiskalten Experimenten, Feuer-Wasser-Shows, genetischen Krimis und anderen Attraktionen. Insgesamt hatten Forscher aus den Instituten und Ingenieure aus der Wirtschaft knapp 700 Veranstaltungen vorbereitet. Zur Dresdner Wissenschaftsnacht trafen Zehntausende Neugierige auf Roboter, Kosmonauten und eiskalte Forscher Dresden, 16. Juni 2017. Zehntausende Neugierige sind heute während der Dresdner Wissenschaftsnacht zu den Forschungs-Instituten Dresdens gepilgert. Trotz…






Preisträgerin Christina Korger. Foto: Sabine Mutschke

Nachwuchs-Informatikerin der TU Dresden ausgezeichnet

Software-Schmiede „Saxonia Systems“ will durch Preis mehr Frauen für Informatik gewinnen Dresden, 15. Juni 2017. Für ihre Diplomarbeit über intelligentere Suchmethoden in großen Datenbeständen hat die Jung-Informatikerin Christina Korger den diesjährigen „Saxonia Special Woman-Award“ erhalten. Die 26-jährige Regensburgerin hatte ihr Informatik-Studium an der TU Dresden mit der Note 1,2 abgeschlossen. Das teilte das Dresdner Software-Unternehmen „Saxonia Systems“, das diesen Preis jährlich verleiht, um mehr Frauen für ein Informatikstudium zu motivieren. Verbunden ist der Preis mit einer Aluguss-Plastik des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Software-Schmiede „Saxonia Systems“ will durch Preis mehr Frauen für Informatik gewinnen Dresden, 15. Juni 2017. Für ihre Diplomarbeit über intelligentere Suchmethoden in großen Datenbeständen hat die Jung-Informatikerin Christina Korger den…






Bosch setzt für seine Sensorproduktion vor allem auf Mikroelektromechanische Systeme (MEMS), die mit Halbleiter-Technologien hergestellt werden. Das deutsche Unternehmen hat damit seine Weltmarkt-Führung ausbauen können. Hier ist ein Bosch-Beschleunigungs-Sensor unter dem Elektronen-Mikroskop zu sehen. Zum Größenvergleich haben die Ingenieure ein 90 Mikrometer "dickes" menschliches Haar auf daneben gelegt. Foto: Bosch

Bosch baut in Dresden Großfabrik für Autoelektronik

MEMS-Produktion auf 300 Millimetern: Konzern investiert halbe Milliarde Euro Dresden, 14. Juni 2017. Der Technologiekonzern Bosch wird in Dresden eine Großfabrik für Automobilelektronik bauen. Es handelt sich um eine sogenannte 300-Millimeter-Fabrik, die Halbleiter-Bausteine auf 300 mm großen Silizium-Scheiben (Wafer) produziert. Das geht aus DNN-Informationen hervor, die mehrere unabhängige Quellen bestätigt haben. Demnach investiert das deutsche Unternehmen mindestens eine halbe Milliarde Euro im Dresdner Norden. Die Bauarbeiten könnten noch in diesem Jahr beginnen. MEMS-Produktion auf 300 Millimetern: Konzern investiert halbe Milliarde Euro Dresden, 14. Juni 2017. Der Technologiekonzern Bosch wird in Dresden eine Großfabrik für Automobilelektronik bauen. Es handelt sich um eine sogenannte…






Im Vordergrund der begonnene Technikums-Neubau für Novaled, im Hintergrund die alte Heeresmühle in der Dresdner Alberstadt. Foto: Heiko Weckbrodt

Mühle mahlt Moleküle statt Kommissbrot

Samsung investiert 25 Millionen Euro in neues Novaled-Hauptquartier Dresden, 12. Juni 2017. Wo einst Dampfmaschinen Mehl für Sachsens Heere mahlten, tüfteln Chemiker, Physiker und andere Spezialisten künftig an ganz anderen Rezepturen: an organischen Molekülen, die ein scharfes Bild auf superdünne Smartphone-Bildschirme zaubern. Denn in der 115 Jahre alten Heeresmühle in der Albertstadt richtet die Dresdner Samsung-Tochter Novaled nun ihr neues Hauptquartier ein. Gleich daneben lässt sie ein Reinraum-Technikum bauen. Gestern legte Novaled-Chef Gerd Günther gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) den Grundstein für die 25-Millionen-Euro-Investition. Samsung investiert 25 Millionen Euro in neues Novaled-Hauptquartier Dresden, 12. Juni 2017. Wo einst Dampfmaschinen Mehl für Sachsens Heere mahlten, tüfteln Chemiker, Physiker und andere Spezialisten künftig an ganz anderen…