Alle Artikel mit dem Schlagwort: Architektur

Forscher der TU Chemnitz haben gemeinsam mit den Kollegen der TU Dresden solche Pavillons aus Carbonbeton konstruiert, um zu zeigten, welche neuen Leichtbauweisen durch Kohlefasern möglich werden. Foto: Dr Sandra Gelbrich, TU Chemnitz

Ende 2019 entsteht Carbonhaus „Cube“ in Dresden

Dresdner Bauingenieure stellen Zukunftsprojekt bei den „9. Carbon- und Textilbetontagen“ vor Dresden, 30. September 2017. Ende 2019 wird in Dresden das weltweit erste funktionsfähige Carbonbeton-Haus entstehen. Diese zweistöckige „Cube“ soll auf 200 Quadratmetern demonstrieren, welche neuen und ressourcensparende Architekturen mit Beton möglich ist, der mit Kohlenstoff-Fasernetzen (Carbon) verstärkt ist statt mit dem schweren und rostanfälligen Stahl. Dresdner Bauingenieure stellen Zukunftsprojekt bei den „9. Carbon- und Textilbetontagen“ vor Dresden, 30. September 2017. Ende 2019 wird in Dresden das weltweit erste funktionsfähige Carbonbeton-Haus entstehen. Diese zweistöckige „Cube“ soll…

Herbert Schneider entwarf um 1955 einen turmartiges Kulturhaus für Dresdens Innenstadt. Studenten der TU Dresden haben das Modell im Jahr 2017 im Maßstab 1 zu 200 gebaut. Foto: Heiko Weckbrodt

Ulbricht wollte einen Turm

Stadtmuseum widmet dem Kulturpalast Dresden eine Sonderschau Dresden. 20. April 2017.Wer heute als architekturinteressierter Tourist Dresden besucht, steuert sicher zuerst den barocken Zwinger, die Frauenkirche oder das Residenzschloss mit seinen Renaissance-Fassaden an. Doch auch die sozialistische Nachkriegsmoderne prägt die Innenstadt wesentlich mit – und da vor allem der Kulturpalast zwischen Altmarkt und Schloss. Der im Volksmund „Kulti“ genannte Komplex soll nach einem – stark umstrittenen – dreieinhalbjährigen Generalumbau Ende April 2017 wieder eröffnen. Das Stadtmuseum Dresden widmet diesem Zeugnis der DDR-Architektur vom 21. April bis zum 17. September 2017 die Sonderausstellung „Der Kulturpalast Dresden. Architektur als Auftrag“. Und die zeigt: Heftige Diskussionen rankten sich von Anfang an um den „Kulti“. Stadtmuseum widmet dem Kulturpalast Dresden eine Sonderschau Dresden. 20. April 2017.Wer heute als architekturinteressierter Tourist Dresden besucht, steuert sicher zuerst den barocken Zwinger, die Frauenkirche oder das Residenzschloss mit seinen…

Dieser Pavillon in Kahla in Thüringen demonstriert, welch interessante und leichte Bauformen durch Dresdner Carbonbeton möglich sind. Foto: Ulrich van Stipriaan, TUD

C-Cube: Weltweit erstes Carbonbeton-Haus entsteht in Dresden

Stararchitekt Henn entwirft mit Dresden, 5. Oktober 2016. Bauingenieure der TU Dresden wollen in der sächsischen Landeshauptstadt das weltweit erste Carbonbeton-Haus bauen. Das haben die Bauexperten auf der Immobilienmesse „Expo Real“ in München angekündigt. Damit möchten sie den Beweis antreten, dass ihr kohlenstofffaser-verstärkter Leichtbaustoff praxistauglich ist und neue architektonische Konstruktionsprinzipien möglich macht. Am Entwurf arbeitet auch Stararchitekt Gunther Henn mit, der in Dresden bereits die Gläserne VW-Manufaktur formte. Stararchitekt Henn entwirft mit Dresden, 5. Oktober 2016. Bauingenieure der TU Dresden wollen in der sächsischen Landeshauptstadt das weltweit erste Carbonbeton-Haus bauen. Das haben die Bauexperten auf der Immobilienmesse „Expo…

Immovation-Vorstand Lars Bergmann. Foto: Immovation AG

Investor will Robotron-Glasmosaike nun doch retten

Immovation AG will versuchen, Relikte vom DDR-Computerkombinat zu bergen Dresden, 2. März 2016. Das „Netzwerk Ostmodern“ hat im Kampf um erhaltenswerte DDR-Alltagszeugnisse einen Etappensieg errungen: Das Kassler Immobilienunternehmen „Immovation AG“ will nun doch noch versuchen, einen Teil der Dresdner Robotron-Glasmosaike zu bergen, bevor die Zentrale des früheren DDR-Computerkombinats abgerissen wird. Immovation-Vorstand Lars Bergmann reagierte damit auf einen Appell der Initiative „Netzwerk Ostmodern“, die sich für besondere Zeugnisse der ostdeutschen Architektur einsetzt. Immovation AG will versuchen, Relikte vom DDR-Computerkombinat zu bergen Dresden, 2. März 2016. Das „Netzwerk Ostmodern“ hat im Kampf um erhaltenswerte DDR-Alltagszeugnisse einen Etappensieg errungen: Das Kassler Immobilienunternehmen „Immovation AG“…

Andrea Hilber (links), Bianca Pötschke und Leander Neuhaus gehören zu den sechs Master-Studenten, die die Hintergrundgeschichte zu den gefundenen Gartenarchitektur-Zeichnungen recherchiert haben. Foto: Heiko Weckbrodt

Vom Gärtnerlümmel zum Gartenarchitekten

Ausstellung in DrePunct-Bibliothek veranschaulicht die mühselige Emanzipation der Landschaftsarchitektur als eigene Wissenschaft Dresden, 15. Februar 2016. „Toll!“, exklamiert Professor Thomas Bürger, als er die in Glas gefasste Zeichnung zwischen den Bücherregalen mustert. „So eine Villa hätte ich auch gern.“ Ein paar Studenten, die an den Lesetischen unterm „DrePunct“ sitzen, schauen kurz auf, vertiefen sich dann schnell wieder in ihre Lektüre, während Bürger durch die Ausstellung „Land schafft Architektur“ streift. Der Generaldirektor der Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek SLUB ist offensichtlich angetan von dem Gartengrundstück, das ein Student namens Georg Schulze vor 127 Jahren an der Technischen Hochschule Dresden als Studienarbeit niedergepinselt hat. An Computer-Entwurfsprogramme wie heute war in der Kaiserzeit natürlich noch nicht zu denken: Schulze hat 1889 jeden Baum, jeden Busch und jedes Uferdetail des Villa-Teichs einzeln mit Feder und Aquarellfarben zeichnen müssen. Obzwar „nur“ eine studentische Arbeit, sieht das Ergebnis doch so aus, wie es Prof. Bürger spontan umrissen hat: Wohnenswert wirkt dieses Ensemble aus Villa, Park und Wasseranlagen auf jeden Fall. Ausstellung in DrePunct-Bibliothek veranschaulicht die mühselige Emanzipation der Landschaftsarchitektur als eigene Wissenschaft …

Prof. Massimiliano Di Ventra bei seinem Gastaufenthalt an der TU Dresden. Der Physiker hat eine neue Computerarchitektur entworfen, die sich an die Neuronen-Netzen im Gehirn anlehnt. Foto: Heiko Weckbrodt

Italienischer Physiker verheirat Gehirn und Computer

Neue neuronale Architektur von Prof. Di Ventra soll Rechenaufgaben auf einen Schlag lösen, an denen normale Computer Äonen lang rätseln Dresden, 10. Juli 2015. Mit einer neuen Rechenarchitektur, die sich an die Datenverarbeitung im menschlichen Gehirn anlehnt, will der italienische Physiker Prof. Massimiliano Di Ventra nichts weniger als die Computerwelt revolutionieren. „Diese neue Architektur ist für einige Aufgaben heutigen Rechnern nicht nur ein bisschen, sondern regelrecht exponentiell überlegen“, sagt der Professor, der mit seinem würdigen Bart ein bisschen wie Umberto Eco aussieht. Neue neuronale Architektur von Prof. Di Ventra soll Rechenaufgaben auf einen Schlag lösen, an denen normale Computer Äonen lang rätseln Dresden, 10. Juli 2015. Mit einer neuen Rechenarchitektur, die sich…

Zum Tag der Architektur können Besucher 92 besondere Häuser in Sachsen besichtigen und mit Architekten plaudern. Einer von ihnen ist Ludger Kilian, der mit Kollegen das Haus Altmarkt in Dresden zum Hotel umgebaut hat - hier zeigt er eine der Schiebetüren in einer Hotel-Suite, die aus den früheren Wohnungen als Detail erhalten wurde. Foto: Heiko Weckbrodt

Tag der Architektur: Baukunst vor dem Richter Zeit

Architekten führen durch 92 besondere Häuser in Sachsen Dresden, 22. Juni 2015. Unter der Devise „Architektur hat Bestand“ öffnen die Eigentümer von 92 öffentlichen und privaten Gebäuden in Sachsen am 27. Und 28. Juni 2015 zum diesjährigen „Tag der Architektur“ ihre Türen für neugierige Besucher. Die können beispielsweise das inzwischen teilsanierte DVB-Hochhaus in Dresden, das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie in Leipzig, das ehemalige Kaufhaus Schocken in Chemnitz oder auch das historische Gebäude-Ensemble der Deutschen Werkstätten Hellerau besichtigen. Und mit den Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplanern ins Gespräch kommen, um mit ihnen zu diskutieren, ob und wie sich architektonische Entwürfe „vor der Zeit, dieser unbarmherzigen Richterin alles Irdischen“ behaupten können, wie es Alf Furkert, der Präsident der Architektenkammer Sachsen, formuliert. Einer von ihnen ist der Dresdner Architekt Ludger Kilian, der gemeinsam mit den „mmk-Architekten“ den Umbau des denkmalgeschützten „Haus Altmarkt“ in Dresdens Stadtmitte konzipierte. Eine „echte Herausforderung“, wie er selbst sagt. Architekten führen durch 92 besondere Häuser in Sachsen Dresden, 22. Juni 2015. Unter der Devise „Architektur hat Bestand“ öffnen die Eigentümer von 92 öffentlichen und privaten …

AMD steigt auf ARM-Chiparchitektur um

Sunnyvale, 30. Oktober 2012: Der angeschlagene US-Chipdesigner AMD versucht einen technologischen Neuansatz: Stand das Unternehmen über 40 Jahre lang für Prozessoren, die auf der PC-Architektur nach dem Intel-Standard „x86“ arbeiteten, wird das Unternehmen künftig für Rechenzentren auch Hochleistungsprozessoren auf der Basis der britischen „ARM“-Architektur basieren. Das teilte AMD heute mit. Diese Architektur ist derzeit vor allem ein Erfolgsmodell für Tablettrechner und Computertelefone (Smartphones) und gilt als besonders energie-effizient. Sunnyvale, 30. Oktober 2012: Der angeschlagene US-Chipdesigner AMD versucht einen technologischen Neuansatz: Stand das Unternehmen über 40 Jahre lang für Prozessoren, die auf der PC-Architektur nach dem Intel-Standard „x86“ arbeiteten,…

Dresdner Forscher forschen an Quantenautomaten und Neuronetz-Computern

Dresden, 1.8.2012: Die Technische Universität Dresden (TUD) arbeitet zusammen mit internationalen Partnern an neuen Konstruktionsprinzipien für künftige Computer. Die Projekte „SYMONE“ (SYnaptic MOlecular NEtworks for Bio-inspired Information Processing) und „MOLARNET“ (Molecular Architectures for QCA-inspired Boolean Networks) werden von der EU mit insgesamt sieben Millionen Euro gefördert. Dabei will das Team um Professor Gianaurelio Cuniberti vom TUD-Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaft und Nanotechnik dem menschlichen Gehirn nachempfundene selbstorganisierende Rechennetzwerke erforschen und sogenannte „Quantenzellulare Automaten“ (QZA) vernetzen, die im Vergleich zu heutigen Transistoren so gut wie keinen Strom verbrauchen. Dresden, 1.8.2012: Die Technische Universität Dresden (TUD) arbeitet zusammen mit internationalen Partnern an neuen Konstruktionsprinzipien für künftige Computer. Die Projekte „SYMONE“ (SYnaptic MOlecular NEtworks for Bio-inspired Information Processing) und „MOLARNET“…